Deutschland: Praktizierende berichten, wie sie durch den Erfahrungsaustausch in Bayern profitiert haben

(Minghui.org) Am 28. Dezember 2012 wurde in Bad Kissingen, Bayern, eine Falun Dafa Konferenz zum Erfahrungsaustausch abgehalten. Die meisten Teilnehmer waren aus Deutschland, einige kamen aber auch aus der Schweiz, Österreich und Tschechien. Insgesamt berichteten 13 Praktizierende über ihre Kultivierungserfahrungen. Viele der Anwesenden waren sich darin einig, dass die Erfahrungsberichte der Praktizierenden sehr förderlich waren. Sie konnten dadurch den Abstand zwischen sich und anderen Praktizierenden erkennen.

In den Vorträgen sprachen manche Praktizierende darüber, wie sie ihre Angst und die Kultur der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) eliminierten, als sie Telefonanrufe nach China tätigten, um über die Hintergründe und Zusammenhänge bezüglich Falun Gong aufzuklären. Einige sprachen darüber, wie sie nach innen schauten und bei der Aufklärung der wahren Umstände bei deutschen Beamten mit anderen Praktizierenden kooperierten. Andere wiederum berichteten über ihre Erfahrungen der vergangenen sieben Jahre bei den Gesprächen über Falun Gong mit Touristen aus China, bei Regen und Sonnenschein. Wieder andere teilten ihre Erfahrungen bezüglich des Auswendiglernens des Fa und ihrer persönlichen Prüfungen mit und sprachen über ihre Unterlassungen und Lücken.

Bei der Konferenz waren viele neue Lernende anwesend. In der Vergangenheit wurde die Konferenz immer zweisprachig auf Deutsch und Chinesisch als Simultanübersetzung abgehalten. Dieses Mal kam noch Vietnamesisch dazu. In Vietnam haben immer mehr Menschen angefangen, Falun Gong zu praktizieren, was eine sich ausbreitende Wirkung außerhalb Vietnams zur Folge hatte.

„Es war exzellent!“ kommentierte Eva-Marie. Was sie am meisten beeindruckte, war, wie die Vortragenden ihre Ängste beseitigt und bedingungslos nach innen geschaut hatten. „Nur wenn man bedingungslos nach innen schaut, kann man von der göttlichen und gegebenen Weisheit unterstützt und inspiriert werden. Wenn wir Praktizierende auf Konflikte oder Schwierigkeiten stoßen, müssen wir bedingungslos nach innen schauen“, sagte sie und fügte hinzu: „Die Vorträge waren besonders hilfreich und inspirierend.“

Herr Wang aus Hanoi empfand den Austausch über die Erhöhung der Xinxing als sehr gut. Er sagte: „Am meisten beeindruckt war ich von jenen älteren Praktizierenden, die die chinesischen Touristen in den vergangenen Jahren standhaft bei Wind und Wetter über Falun Gong aufgeklärt haben.“ Auch einige westliche Praktizierende haben begonnen, das Fa auswendig zu lernen, was ihn ermahnte, es von nun an auch zu tun. Herr Wang lernte, dass die Kooperation unter den Praktizierenden sehr wichtig ist. „Wir sollten uns nicht beklagen, sondern nach innen schauen. Dies ist der wichtigste Punkt, den ich heute gelernt habe.“

Frau Zhang aus Frankfurt sagte, dass sie am meisten davon berührt war, wie intensiv Praktizierende nach innen schauten. Früher habe sie bereits an der Oberfläche Halt gemacht, wenn sie nach innen schaute. „Wenn man wirklich nach innen schaut, erkennt man, dass der Meister unseren Weg bereits arrangiert hat. Wir müssen nur unseren Gedanken, Menschen zu erretten, aufrecht halten.“

Herr Ding Lebin kam vor kurzem aus China nach Deutschland. Er hatte in China noch nie die Gelegenheit, einer Fa-Konferenz beizuwohnen. „Ich war von der Tatsache ermutigt, dass Praktizierende sich darüber austauschen, was sie gut machten und was sie nicht so gut machten. Sie folgen den Lehren des Meisters und tun die drei Dinge. Dies hat eine enorme Wirkung bei der Errettung von Lebewesen gehabt.“ Was ihn am meisten beeindruckte, war, dass die Praktizierenden bestrebt sind, das Fa mehr zu lernen und sich zu kultivieren. „Alle unsere Fragen und Rätsel können gelöst werden, wenn man das Fa lernt. Dann werden die drei Dinge, die wir tun, bessere Ergebnisse liefern.“

Herrn Dings Mutter, Frau Ma Yumei, ist eine Praktizierende in Rizhao, Shandong. Am 03. April 2012 wurden sie festgenommen, als sie Materialien mit Informationen über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong verteilte, und ist seitdem in Haft. Herr Ding sagte: „Heute dachte ich wieder an meine Mutter. Sie ist immer noch im Gefängnis. Gäbe es diese Verfolgung nicht, hätten wir viele noch viel größere Konferenzen zum Erfahrungsaustausch.“ Er berichtete auch, dass, obwohl viele Praktizierende unter der Verfolgung leiden würden, sie dennoch die Dinge täten, um die Verfolgung aufzudecken und Lebewesen zu erretten. Er sagte: „Außerhalb von Festlandchina, wo wir ein solch gutes Umfeld haben, sollten die Praktizierenden das wirklich schätzen.“

Quach ist ein in Tschechien lebender vietnamesischer Praktizierender. Er war sehr glücklich, bei der Konferenz dabei zu sein, und meinte, dass dies eine sehr kostbare Gelegenheit für ihn gewesen sei. Quach lernte Falun Dafa allein aus dem Internet. Es gab eine Zeit, in der er großen Störungen begegnete, wie zum Beispiel, dass seine Internetverbindung plötzlich nicht mehr funktionierte und er niemanden kannte, der ihm helfen konnte, da er in einem ländlichen Gebiet wohnte.

Er hoffte, einige Falun Dafa-Praktizierende kennen zu lernen. Er träumte sogar davon, an einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Zeitweise war er sehr einsam und er fragte den Meister, warum er denn so allein sei. Am folgenden Tag kam seine Frau mit einem Flyer zu Falun Dafa nach Hause. Danach konnte er mit örtlichen Praktizierenden in Kontakt kommen und trat in die Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung ein.