Frau Luo Yanling, eine angesehene langjährige Chefin in der Provinz Jilin, wegen ihres Glaubens an Falun Gong eingesperrt

(Minghui.org) Frau Luo Yanling, eine Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Shulan, Provinz Jilin, ist derzeit im Frauengefängnis der Provinz Jilin inhaftiert. Das Gefängnis verbietet jegliche Familienbesuche.

Frau Luo wurde im Mai 2011 verhaftet, weil sie Falun Gong-Praktizierende ist und Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong verteilt bzw. mit ihren Mitmenschen über Falun Gong gesprochen hatte. Man verurteilte sie zu vier Jahren Haft, trotz der Artikel 35 und 36 der chinesischen Verfassung, die den Bürgern von China Religions- und Redefreiheit zusichert.

Ohne Verfahren zu Gefängnis verurteilt, Besuche verboten

Am 23. Mai 2011 beantragte Frau Luo eine Arbeitsversicherung im zuständigen Büro in Kunming, als sie ohne Haftbefehl und weitere Erklärung eingesperrt wurde. Die Polizei brachte sie ins Songjiang Internierungslager in der Provinz Jilin und beließ sie dort für 20 Monate. Ihre Familie durfte sie nicht besuchen. Als ihre Familie versuchte, sie im Februar 2013 zu sehen, fand sie heraus, dass sie ins Frauengefängnis der Provinz Jilin gebracht worden war.

Es heißt, dass Frau Luo zu vier Jahren Haft ohne Verfahren verurteilt worden war, während sie sich im Internierungslager befand. Ihre Familie erhielt keinerlei Benachrichtigung vom Gericht. Die Wachbeamten erklärten ihnen, dass sie sie nicht sehen dürften, solange sie weiter Falun Gong praktiziere, und informierten die Familie darüber, dass Frau Luo Gebärmutter Myome aufweise, was vor der Inhaftierung nicht der Fall gewesen war.

Eine gutherzige Person

Frau Luo war Chefin der Kantine der Qunling Forstwirtschaft in der Stadt Shulan, Provinz Jilin angestellt gewesen. Sie war während ihrer acht Jahre dort als freundliche, hart arbeitende und aufmerksame Angestellte bekannt und war sehr beliebt und respektiert. Ihr Manager bat sie mehrmals, nicht in Pension zu gehen.

Frau Luo begann im Oktober 1998, Falun Gong zu praktizieren und war fortan in ihrem täglichen Leben den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gefolgt, den Prinzipien der Lehre von Falun Gong. Nach Beginn der Verfolgung im Jahre 1999 wurde sie von der Polizei in ihrem Zuhasue immer wieder schikaniert, sodass die ganze Familie in Angst und Schrecken leben musste. Daher beschloss die Familie im Juli 2006, in den Süden Chinas zu fliehen, um den Schikanen zu entgehen.

Das Folgende sind ein paar Geschichten, erzählt von ihren Mitarbeitern und ihrer Familie.

Im Winter 2000, als Frau Luo nach Hause gehen wollte, sah sie eine Gruppe von Kollegen, die bei einer älteren Frau im Sicherheitsraum standen. Ihr Name war Tian, eine 76-jährige Frau vom Land, die ihren Sohn in der Stadt Shulan besuchte. Es war fast dunkel, als sie erkannte, dass sie den falschen Bus genommen hatte. Sie war in dieser kalten Winternacht und dieser fremden Stadt alleine und verloren. Sie hatte große Angst, weil sie keinen Platz hatte, wo sie bleiben konnte, und niemanden kannte. Frau Luo bot ihr sofort ihr Zuhause an. Sie machte ihr heiße Nudeln und gab ihr ein warmes Bett. Am nächsten Tag kaufte sie ein Busticket für die Frau und brachte sie persönlich zu ihrem Sohn. Beide bedankten sich immer wieder bei Frau Luo für ihre Gutherzigkeit und Großzügigkeit.

Anfang 2004 gab es im Management eine Veränderung und Frau Luo begann zusätzlich zur Küche das Gästehaus zu betreuen. Sie erhielt vom Gästehaus ungefähr 200 Yuan in bar, allerdings ohne Beleg. Als sie das Geld in der Buchhaltung abgab, schlug man ihr dort vor, sie solle es behalten, da es keine Rechnung gebe. Man nannte sie eine ehrliche Närrin, weil sie das Geld unbedingt abgeben wollte.

Ende 2004 fand Frau Luo 100 Yuan in der Arbeit. Sie ging von Raum zu Raum, um den Besitzer ausfindig zu machen, doch niemand erhob Anspruch auf das Geld. Alle meinten, sie solle das Geld behalten. Drei Wochen später gelang es ihr, den Besitzer des Geldes zu finden, einen Holzkäufer, dem sie das gesamte Geld zurückgab.

Im Frühjahr 2005 nahm Frau Luo ihre Kinder mit zum Wandern und Pilzesammeln. In einem Busch fanden sie 40 Yuan. Als sie zur Arbeit zurückkehrte, fragte sie herum, um herauszufinden, ob jemand das Geld verloren habe, doch niemand meldete sich. Nach vier Wochen hörte sie auf ihrem Heimweg eine Gruppe von Frauen, die darüber sprachen, dass jemand Geld beim Pilzsuchen verloren habe. Sie gab das Geld der bestreffenden Person zurück.

Eines Tages im Mai 2006, als alle in der Kantine auf das Essen warteten, riss plötzlich ein Schlauch, der zu einer Gasflasche führte, und fing Feuer. Rauch und ein fauliger Geruch füllten die Luft. Jeder war betäubt. Jemand rief: „Lauft! Die Gasflasche wird gleich explodieren!“ Alle liefen zur Tür.

Frau Luo kehrte zur Kantine zurück, als sie sah, was los war. Sie rannte zur Gasflasche, drehte sie ab, trennte die Leitung und verhinderte damit eine Explosion. Es war sehr knapp. Wenn die Gasflasche explodiert wäre, wäre die gesamte Kantine in die Luft geflogen und hätte viele Menschen verletzt. Sie riskierte ihr eigenes Leben, um andere zu retten.

2008 reiste Frau Luo in ihre Heimatstadt, um nach der Patentante ihres Mannes zu sehen, die um die 80 Jahre alt und aufgrund einer Herzerkrankung bettlägerig war. Die ältere Dame lebte bei ihrem zweiten Sohn, während ihre anderen Kinder weit weg wohnten. Frau Luo versorgte sie: Sie wusch ihr Haar und ihr Gesicht, feilte ihre Nägel, redete mit ihr, gab ihr ihre Medikamente und machte ihr jeden Tag vier Mahlzeiten. Sie pflegte sie, bis sie wieder gesund war und sich selbst versorgen konnte. Die Patentante erzählte allen, dass sich Frau Luo, obwohl sie nur die Frau ihres Patenkindes und keine Blutsverwandte sei, ihr viel mehr gewidmet habe als irgendeines ihrer Kinder.

Das chinesische kommunistische Regime hat seit Juli 1999 die chinesische Verfassung verletzt und zehntausende ihrer Bürger wegen ihres Glaubens an Falun Gong zu Gefängnisstrafen und Zwangsarbeit verurteilt. Eine zunehmende Anzahl von Beweisen belegt, dass Falun Gong-Praktizierende wegen ihre Organe getötet werden, die dann mit enormen Gewinnen verkauft werden. Für detaillierte Berichte lesen Sie bitte: http://de.minghui.org/.