Hinter den Eigensinnen von Ruhm und Gewinn verstecken sich Eigensinne von Eitelkeit und Begierde

(Minghui.org) Falun Dafa-Kultivierende verstehen, dass wir unser Bestes tun, um die Eigensinne auf Ruhm und Gewinn zu beseitigen, wenn sie auftreten. Jedoch können wir während unseres Kultivierungsprozesses sehen, dass sich oft hinter Ruhm und Gewinn im Grunde genommen Eitelkeit und Begierde verstecken. Diese Eigensinne sind schmutzig und vulgär - sogar die alltäglichen Menschen verachten sie - aber viele versuchen, sie zu vertuschen, zu verleugnen oder sie auf einer oberflächlichen Ebene zu ignorieren. In Wirklichkeit folgen sie uns wie Schatten und können uns Trübsal bringen.

In dieser Hinsicht musste ich eine bittere Lektion lernen. Ich suchte für die Trübsale, die ich erlebte, nach oberflächlichen Ursachen wie den Eigensinnen auf Ruhm und Gewinn und blieb dabei völlig unbeeindruckt von den tief verborgenen Eigensinnen der Eitelkeit und der Begierde, die ich hatte. Nur wenn Praktizierende dies deutlich hervorhoben, kam ich dazu, die eigentliche Ursache der Probleme zu realisieren.

Ein Praktizierender erklärte: „Im Grunde ist es eine Frage der ‚Stimmung’, die andere Probleme erzeugt und die sich als Eigensinne auf Ruhm und Gewinn, Eitelkeit und Begierde manifestieren. Ruhm und Gewinn sind leicht zu erkennen, nicht aber Begierde und Eitelkeit."

Als ich das eigentliche Problem verstanden hatte, antwortete ich dem Praktizierenden: „Die Eigensinne von Eitelkeit und Begierde, auf die du hingewiesen hast, sind in der Tat etwas, das ich nicht ernst genommen habe. Ich dachte, dass ich in der Vergangenheit in diesem Bereich meine Lektionen gelernt hätte und dass sie in meinem Leben keine Rolle mehr spielen würden, sodass ich nur auf meinen Eigensinn auf Ruhm schaute. Nun fand ich jedoch beim Nach-innen-Schauen viele Probleme. Ich könnte sie bei meiner Geburt mitgebracht oder sie später in meinem Leben entwickelt haben."

Seit Tausenden von Jahren glaubt das chinesische Volk an den traditionellen Spruch: „Wenn ein Mann hart studiert, werden Reichtum und schöne Frauen seinen Weg kreuzen." Sie glaubten, dass ein hartes Studium und Prüfungen der einzige Weg seien, um eine offizielle Position zu erhalten und ein hohes Maß an gesellschaftlichem Ansehen. Der Erfolg würde dann die Zufriedenheit durch die zugehörigen Belohnungen bringen. Dieser Glaube förderte die Eigensinne auf Ruhm, Gewinn, Eitelkeit und Begierde.

Rückblickend hatte ich eine ganz starke Bindung an Eitelkeit, auch als ich noch Student war. Ich besaß eine rebellische Mentalität und mochte mich nie durch gesellschaftliche Konventionen einschränken lassen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich viel Eigensinn auf Ruhm hatte. Jetzt merke ich, dass diese Mentalität im Grunde genommen eine andere Form des Eigensinns auf Ruhm und Eitelkeit ist. Ich will immer anders sein als andere, sodass die Leute mich mit besonderem Respekt betrachten. Im Grunde habe ich eine Tendenz, mich selbst aufzuspielen und eine Mentalität der „Überlegenheit anderen gegenüber“ an den Tag zu legen. Innerhalb dieser Mentalität liegt ein starker Eigensinn der Begierde, womit ich das andere Geschlecht anziehen will. Auch wenn es nur ein geistiges Vergnügen zu sein scheint, so bildet es ein starkes Gedankenkarma.

Praktizierende haben in manchen Artikeln mitgeteilt, dass in dieser Zeit einige sehr tief verborgene Eigensinne aufgetaucht seien, die darauf warten würden, von uns beseitigt zu werden. Dies ist tatsächlich der Fall.