Militärbeamter berichtet von seinen Erfahrungen bei der Erklärung der wahren Umstände

(Minghui.org) Als die Verfolgung von Falun Gong 1999 begann, diente ich als Stabsoffizier beim Militär. Alle Praktizierenden mussten so wie ich darüber nachdenken, wie sie dieser Verfolgung gegenübertreten sollten. Ich habe durch das Praktizieren von Falun Gong sowohl körperlich als auch geistig sehr profitiert und wurde zu einem besseren Menschen. Doch wenn ich weiterhin praktizieren würde, würde mir das Militär Probleme bereiten. Während dieser Zeit war ich jeden Tag total gestresst und besorgt.

Als die Verfolgung sich ausweitete, fabrizierte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) immer mehr Lügen, um die Menschen zu täuschen. Ich beschloss, nach Peking zu gehen, um zu appellieren. Doch alle möglichen Eigensinne kamen an die Oberfläche: „Wenn ich nach Peking gehe, riskiere ich, meine Position, meine Familie und sogar meine Freiheit zu verlieren.“ Damals konnte ich oft nicht schlafen.

Nach Peking gehen und der Polizei die wahren Umstände erklären

Ich kam Ende 1999 auf dem Platz des Himmlischen Friedens an. Die Polizei nahm mich fest und brachte mich in ein Polizeiauto. Sie stießen mich herum und durchsuchten mich und fanden meinen Militärausweis. Vielleicht aufgrund meines Status als Offizier fragten sie mich nur, warum ich Falun Gong praktizieren würde.

Ich erklärte ihnen die wahren Umstände über die Praktik und auch, dass Falun Gong mich innerhalb von wenigen Monaten zu einem besseren Menschen gemacht habe. Ich wies darauf hin, dass ich nach Beginn des Praktizierens aufgehört hatte, nach persönlichen Interessen zu streben und niemals versuchen würde, eine Beförderung durch eine Bestechung zu erhalten. Auch berichtete ich ihnen, dass ich durch das Praktizieren gesund geworden war und alle meine Krankheiten verschwunden waren.

Als ich ihnen sagte, dass Falun Dafa gut ist, brachten sie mich zum Schweigen. Doch etwas später fragten sie mich erneut und ich erzählte weiter von den Verbesserungen, die mir durch das Praktizieren widerfahren waren. Sie brachten mich wieder zum Schweigen, als ich über die Kultivierung zu sprechen begann und stellten mir dann mehrmals Fragen.

Über eine Stunde lang berichtete ich ihnen von den enormen Verbesserungen, die ich durch die Kultivierung erfahren hatte. Die drei oder vier Beamten im Auto hörten mir zu und einer begann sich für mich auszusprechen und sprach von dieser Ungerechtigkeit. Schließlich kehrte ich sicher nach Hause zurück.

Die wahren Umstände am Arbeitsplatz erklären

An meinem Arbeitsplatz erklärte ich den Menschen, mit denen ich eng zusammenarbeitete, direkt die wahren Umstände. Sie hatten meine Veränderungen durch das Praktizieren miterlebt. Jenen Menschen, mit denen ich nicht vertraut war, erklärte ich die wahren Umstände indirekt als dritte Person.

Weil ich schon lange beim Militär war, neigte ich bei dem Gedanken über Sicherheit dazu, gewöhnliche Gedanken anzuwenden. Andere Praktizierende hatten mehr aufrichtige Gedanken. Ich benutzte meine Position, um so viel Lern- und Trainingsmaterial, das Falun Gong verleumdete, zu beseitigen wie ich konnte, damit es die Teilnehmer nicht vergiften konnte.

Für meine Untergebenen oder Menschen, die ich nicht kannte, war es etwas leichter, meine Erklärung der wahren Umstände anzunehmen. Wenn ich Menschen gleichen oder höheren Ranges die wahren Umstände erklärte, auch wenn sie es verstanden hatten, neigten sie dazu, in die Defensive zu gehen. Sie hatten Angst, dass ihre Karriere betroffen wäre. In dieser Umgebung achtete ich manchmal mehr darauf, die Wahrheit auf eine indirektere Weise zu erklären.

CDs herstellen und verteilen

In dieser Zeit hatte ich keinen Zugang zum Internet und kaum Kontakt mit anderen Praktizierenden. Ich wusste nicht wie ich den Menschen helfen sollte, die wahren Umstände über Falun Gong und die Verfolgung zu erfahren. Ich schrieb Briefe, um die Fakten zu erklären, doch ich fand, dass sie nicht überzeugend genug waren. Später fand ich, dass eine CD mit den wahren Umständen sehr effektiv wäre und begann, sie in großen Mengen herzustellen und zu verteilen.

Eine Militäruniform zu tragen, kann sehr vorteilhaft sein. Die Taschen sind groß und können mehrere CDs aufnehmen und man kann es nicht erkennen. Jedes Mal, wenn ich hinausging, waren meine Taschen mit mehr als 100 CDs gefüllt und ich ging normalerweise jeden Abend hinaus, um sie zu verteilen. Manchmal wenn ich weit ging, kam ich erst nach Mitternacht zurück. Die Sommeruniform hat nicht so viele Taschen und sie können auch nicht so viele CDs aufnehmen und man kann sie leicht erkennen. Wann immer ich hinausging, hatte ich eine Tasche voll CDs dabei.

Als ich die ersten Male hinausging, um die CDs zu verteilen, war ich nervös und hatte Angst, von anderen gesehen zu werden. Mit der Zeit verschwand diese Einstellung. Jedes Mal wenn ich CDs verteilte, fühlte ich zu Beginn einen Druck, doch je mehr ich verteilte, desto entspannter wurde ich.

Manchmal stieß ich auf unerwartete Situationen. Einmal als ich den Gang eines Gebäudes verließ, rief mir jemand nach. Er kam auf mich zu, während er laut rief. Ich wurde nervös. Doch er rief weiter, als er an mir vorbeiging, und so merkte ich, dass er jemand anderen rief.

Eines Tages, als ich gerade CDs in Fahrradtaschen im Gang steckte, kam plötzlich eine Frau und bemerkte, dass ich etwas verteilte. Sie sah mich neugierig an, während sie die Treppe hinaufstieg. Als sie im zweiten Stock war, verließ ich das Gebäude und verließ rasch das Wohngebiet.

Ein weiterer Vorteil für das Tragen einer Militäruniform ist, dass mich die meisten Menschen nicht verdächtigen. Ich konnte in Wohngebäude für Mitarbeiter der Polizei und Regierung hineinspazieren und niemand hielt mich auf.

Obwohl es Vorteile durch das Tragen der Uniform gab, verstand ich als Praktizierender, dass ich diese nutzen, aber mich nicht von ihnen abhängig machen lassen sollte. Ich musste die aufrichtigen Gedanken eines Praktizierenden beibehalten. Jedes Mal wenn ich zum Verteilen hinausging, bat ich den Meister, mich zu stärken. Im Prozess des Verteilens rezitierte ich in Gedanken Verse der Fa-Berichtigung.

Jedes Mal spürte ich, dass die Zeit nicht ausreichte, und ich hoffte wirklich, dass ich mehr Zeit hätte, Material zu verteilen, um mehr Menschen die wahren Umstände erfahren zu lassen.

Zusammenfassung

Jeder Praktizierende hat auf seinem Kultivierungsweg Herausforderungen erfahren und einige sind auf die Prüfung auf Leben und Tod gestoßen. Wenn man aufrichtige Gedanken hochhält, erfahren die Praktizierenden: „Wenn du das wirklich schaffen kannst, wirst du finden, daß wirklich wieder Licht am Horizont aufscheint!“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 9, Menschen mit großer Grundbefähigung, S. 340)

Dieses Gefühl kann nur ein Praktizierender durch wahre Kultivierung erfahren.