Rückkehr zu Falun Dafa nach elf Jahren Unterbrechung

(Minghui.org)

1. Aufwachsen mit Falun Dafa

Im Jahr 1995 wurde ich in einem kleinen Ort im Süden Chinas geboren. Kurz nach meiner Geburt begann mein Vater, Falun Dafa zu kultivieren. Nachdem meine Mutter sah, wie sich das Gemüt meines Vaters durch Falun Dafa vollständig veränderte, begann sie später ebenfalls zu praktizieren. So wuchsen meine Schwester und ich unter der Anleitung von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht auf. Unser Leben war stabil. Wir sahen uns die DVD mit dem Vortrag des Meisters in einem benachbarten Landkreis zusammen mit unserem Vater an. Gemeinsam mit anderen Praktizierenden machten wir im Park die Übungen. Damals waren mehr als zehn Praktizierende dort. Wir beide waren die Jüngsten und konnten am längsten von allen in der Meditation sitzen.

Einmal spielte ich mit meinem Cousin auf einem Klettergerüst. Ich fiel von einer hohen Stange rückwärts herunter. Plötzlich spürte ich, wie mich eine Kraft hob und mich in die richtige Position drehte. Als mir klar wurde, was geschehen war, war ich bereits heil auf dem Boden angekommen. Da wusste ich, dass mich der Meister beschützt hatte.

1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Dafa. Ich war vier Jahre und meine Schwester war sechs Jahre alt. Wir verstanden nicht, was geschah. Ich erinnere mich, dass eines Tages einige Polizisten zu uns nach Hause kamen und mit unserem Vater sprachen. Er zog dabei die ganze Zeit über seine Stirn in Falten. Zum Schluss einigte er sich mit den Polizisten. In den kommenden Jahren entfernte sich unsere Familie allmählich von Falun Dafa.

2. Elf Jahre später wieder bei Falun Dafa

Ich danke dem barmherzigen Meister dafür, dass er solche enttäuschenden Jünger wie uns nicht aufgab! Eines Tages in meinem ersten Jahr der weiterführenden Schule bekamen wir eine E-mail mit dem Betreff: „Die Wahrheit verbreiten: Ruf nach Gerechtigkeit“. Sie beschrieb verschiedene Fehler in dem gefälschten Bericht der KPCh über die angebliche Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Die E-mail erklärte auch, wie man Software herunterladen konnte, um Chinas große Internetblockade zu umgehen. Meine Schwester entdeckte die E-mail, lud die Freegate Software herunter und besuchte die Minghui-Website. Elf Jahre später waren wir endlich wieder auf dem Weg der Kultivierung!

Als ich nach elf Jahren zum ersten Mal wieder das Zhuan Falun (Li Hongzhi) aufschlug, sah ich, dass der Meister auf dem Bild noch immer so barmherzig und würdevoll aussah. Ich brach sofort in Tränen aus.

Was noch verblüffender war, genau wie Mitpraktizierende gesagt hatten, war die Lotusblume auf der Rückseite des Zhuan Falun aufgeblüht! Nun verstand ich endlich, wie barmherzig der Meister zu uns gewesen war.

Ich lernte eifrig das Zhuan Falun und spürte, dass mich keine Verlockung oder Drohung in der Welt je davon abhalten könnten, dem Meister zu folgen.

Direkt darauf verschwanden die Symptome von Pneumothorax, an denen ich seit der 4. Klasse gelitten hatte. Der Meister hatte meinen Körper gereinigt! Bald lernten meine Mutter, meine Schwester und ich das Fa und machten zusammen die Übungen. Wir kauften einen Drucker, richteten eine Familien-Produktionsstätte für Informationsmaterialien ein und begannen unseren Weg der Erklärung der wahren Umstände der Verfolgung.

3. Erklären der wahren Umstände der Verfolgung im ersten Jahr der weiterführenden Schule

Meine Schwester und ich waren auf derselben weiterführenden Schule. Ihre Leistungen waren ausgezeichnet. Fast die gesamten Gebühren für die drei Jahre Schule wurden ihr erlassen. Sie machte kaum Hausaufgaben. Die meiste Zeit lernte sie das Fa, stellte Informationsmaterialien her und erklärte die wahren Umstände der Verfolgung. Wir wissen, dass dies der Segen des Meisters und die Weisheit von Falun Dafa waren, die meiner Schwester Gelegenheiten boten, in der Schule die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären.

Anfangs sprach meine Schwester mit ein oder zwei Klassenkameraden nach der Stunde oder wenn die Schule aus war über die Verfolgung. Ein Teil ihrer Klassenkameraden verstand die Tatsachen und machte die „drei Austritte“ (Austritt aus der KPCh, den Jungen Pionieren und der Jugendliga). Diejenigen, die die Tatsachen nicht erkannten, meldeten sie dem Rektor. Deshalb schrieb sie ihm einen Brief, ergriff die Initiative, um sich mit ihm zu treffen und erklärte ihm die wahren Umstände der Verfolgung. Drei Konrektoren hörten ebenfalls zu. Einige von ihnen sagten, sie hätten vor Jahren bereits Briefe von Falun Dafa-Praktizierenden bekommen.

Als ich damit begann, die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären, hatte ich eine Lücke die ich zunächst nicht wahrnahm. Ich erklärte mit großer Sentimentalität und wollte meine drei besten Freunde zuerst retten. Als ich die Zeit fand, mit ihnen über die Sache zu sprechen, glaubten sie mir nicht, sondern dachten, die bösartige Partei hätte recht. Später erkannte ich, dass meine Gedanken nicht rein und meine Worte deshalb nicht stark genug waren, um Menschen zu retten. Der Meister sagte: „Wenn du dich kultivieren willst, musst du die menschlichen Gefühle loslassen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 6: Das eigene Herz erzeugt Dämonen, Seite 210)

Das war eine große Lektion für mich. Diese Klassenkameraden verstehen bis heute noch nicht die Wahrheit. Ich erkannte, dass „Sentimentalität“ irreführend ist.

4. Das Fa im Politikunterricht bestätigen

In meinem zweiten Jahr auf der weiterführenden Schule entschloss ich mich, meinen Abschluss in Wissenschaften statt in Sozialwissenschaften zu machen. Die Sozialwissenschaften beinhalten Geschichte und Politik und sind zu sehr mit der giftigen Kultur der KPCh angefüllt. Natürlich werden die wissenschaftlichen Studiengänge ebenfalls indoktriniert und von der KPCh vergiftet, aber relativ betrachtet, eben etwas weniger. Die religiösen Vorgaben im Politikkurs beinhalteten Dinge, die Falun Dafa verleumdeten und es war eine Pflichtveranstaltung. Die Absicht der bösartigen Partei ist sehr offensichtlich. Alle Schüler sollen mit in den Abgrund gerissen werden, indem sie Verbrechen gegen Falun Dafa begehen.

In meinem ersten Jahr an der weiterführenden Schule machte ich eine schmerzhafte Erfahrung, als ich nicht für Falun Dafa eintrat, als mein Geschichtslehrer es vor der Klasse verleumdete. Deshalb war ich im zweiten Jahr gut vorbereitet und entschlossen, Falun Dafa im Politikunterricht zu bestätigen. An dem Nachmittag, als es um die religiösen Vorgaben der bösartigen Partei ging, brachte ich meinen Laptop mit. Während des Unterrichts sendete ich aufrichtige Gedanken aus und bat den Meister, mich zu unterstützen. Gerade als der Lehrer begann, die Worte der KPCh zu wiederholen, mit der sie Falun Dafa verleumdet, stand ich auf und sagte laut: „Falun Dafa ist gut.“ Ich ging zum Pult und spielte das Video ab, das die „inszenierte Selbstverbrennung“ der KPCh aufdeckte. Dieses Mal musste ich es nicht bereuen, mich vor der Klasse nicht für Falun Dafa eingesetzt zu haben.

Noch eine andere erwähnenswerte Sache: Ich las weder die Politik- und Geschichtsbücher in diesem Semester, noch nahm ich die Bücher mit nach Hause. Ich nahm die Bücher erst einen Tag vor der Prüfung mit nach Hause und überflog sie nur knapp. Ich verstand vollkommen die Absicht der bösartigen Partei hinter den Prüfungsfragen. Deshalb beantwortete ich nur die Fragen, die Falun Dafa nicht verleumdeten. Überraschenderweise hatte ich eine 2 in Politik und eine 1 in Geografie und Geschichte. Kaum einer meiner Klassenkameraden hatte eine 1, die meisten nur eine 2 oder 3. Dabei hatten sie schwer gearbeitet, Probeklausuren bearbeitet und die Zeitung gelesen. Ich machte keine Hausaufgaben und bekam bessere Noten. Dies zeigt erneut, dass man nichts verliert, wenn man die Wahrheit kennt und sich von der bösartigen KPCh abwendet, sondern stattdessen von Gottheiten und Buddhas beschützt wird!

5. Mit noch mehr Propaganda der KPCh in der Schule umgehen

Im dritten Schuljahr waren meine Klassenkameraden sehr mit Lernen beschäftigt. Ich erklärte die wahren Umstände der Verfolgung weniger und überzeugte auch andere weniger von den „drei Austritten“. Ich ließ allmählich nach.

Eines Tages gab uns der Lehrer in der Klasse eine rote „Verpflichtungskarte“, die direkt Falun Dafa angriff. Ich saß in der ersten Reihe. Ich zerriss die Karte vor dem Lehrer in der Hoffnung, er würde es sehen und mich darauf ansprechen. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um ihm die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären.

Als er am nächsten Morgen in die Klasse kam, begrüßte ich ihn. Ich sagte ihm, dass ich die Karte zerrissen hatte und auch weshalb. Er reagierte nicht auf das Thema Falun Dafa. Stattdessen sagte er ein paar Dinge wie: „Ein weiser Mensch fügt sich den Umständen“, und „Ein großartiger Mensch weiß, wann er nachgibt und wann nicht.“

Später fragte ich einige Klassenkameraden, was sie mit den „Verpflichtungskarten“ machen wollten. Einigte kannten die Wahrheit und warfen die Karten weg. Einer von ihnen, der die bösartige Natur der KPCh kannte, schlug im Internet vor, die Karten wegzuwerfen.

Doch es gab noch immer ein große Zahl Mitschüler, die die Karte unterschrieben. Ich fühlte mich mutlos als ich erkannte, dass ich immer auf sogenannte sichere Gelegenheiten wartete, um die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären. Weder erzeugte ich Gelegenheiten durch aufrichtige Gedanken noch nutzte ich diesen Vorfall, um meinen Klassenkameraden die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären und dadurch eine schlechte Sache in eine gute umzuwandeln. Der Grund tief in meinem Inneren war, dass ich mein Selbst nicht loslassen wollte und Angst hatte, verletzt zu werden.

6. Sich des eigenen Versagens bewusst sein und es besser machen

Der Meister sagte: „Wenn eine Angelegenheit nicht erfolgreich gemacht wird, ist das ein Misserfolg.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010, 05.09.2010) Ich weiß, dass ich die Gelegenheiten nicht wieder gutmachen kann, die ich bereits verpasst habe. Bald werde ich in einer anderen Stadt auf die Hochschule gehen. Ich sollte mir meines Versagens in der Vergangenheit bewusst sein und den Entschluss fassen, es besser zu machen und den zukünftigen Pfad der Kultivierung gut zu gehen.

Vor 1999 war ich noch zu jung, um schreiben zu können. Doch einmal schrieb ich ein Schriftzeichen auf ein Blatt Papier. Einen Strich nach dem anderen malte ich sauber auf. Mein Vater stand verblüfft neben mir und fragte mich: „Wer hat dir dieses Zeichen beigebracht?“ Ich sagte: „Ich habe es erfunden.“ Mein Vater konnte es nicht glauben und erklärte mir, das Schriftzeichen sei „Hong“, was ein Teil des Namens des Meisters ist.

Unsere Falun Dafa-Praktizierenden haben großartige Schicksalsverbindungen mit dem Meister. Sie haben mit ihm eine Abmachung und kamen, um ihm zu helfen, das Fa zu berichtigen!

Geschätzte Mitpraktizierende, wir sollten uns gegenseitig ermutigen, unsere historischen Gelübde erfüllen und zusammen mit dem Meister heimkehren!