Bedeutender Menschenrechtsfall in Heilongjiang: Vier von elf Personen illegal verurteilt (Provinz Heilongjiang)

(Minghui.org) Vier von elf illegal verhafteten Anwälten und Bürger befinden sich seit März 2014 in illegaler Haft. Sie hatten sich für die Befreiung von Gefangenen und für die Untersuchung der illegalen Praktiken in einem schwarzen Gefängnis in der Provinz Heilongjiang eingesetzt. Ihre Haftzeit wurde verlängert und willkürlich in eine strafrechtliche Haft umgewandelt. Wahrscheinlich planen die Behörden von Jiansanjiang, sie zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen.

Die vier renommierten Rechtsanwälte und sieben Falun Gong-Praktizierenden wurden am 21. März 2014 im Green Tree Inn, Jiansanjiang Gebiet von Heilongjiang, verhaftet. Dort hatten sie sich getroffen, um einen sicheren Plan zur Befreiung der inhaftieren Falun Gong-Praktizierenden in der Qinglongshan Gehirnwäsche-Einrichtung zu besprechen.

Internationale Aufmerksamkeit

Aufgrund des internationalen Drucks wurden die Anwälte im März bzw. April 2014 entlassen. Allerdings befinden sich die folgenden vier Falun Gong-Praktizierenden immer noch in Haft: Wang Yanxin, Meng Fanli, Shi Mengwen und Li Guifang.

Die drei Frauen Wang, Meng und Li wurden von der Tongjiang Haftanstalt ins Jiamusi Gefangenenlager überführt. Nachdem die erste 15-tägige Haft vorbei war, wurde Herr Shi aus der Qixing Haftanstalt in das Jiansanjiang Gefängnis überführt.

Fotos von Falun Gong-Praktizierenden, die am 21. März 2014 festgenommen wurden (im Uhrzeigersinn von oben links): Chen Dongmei, Meng Fanli, Wang Yanxin, Shi Mengwen, Ding Huijun und Wu Dongsheng.
Foto von Frau Wang Yanxin

Der Menschenrechtsfall Heilongjiang

Die am 21. März stattgefundene Festnahme erfolgte einen Tag nachdem die Anwälte und Familien der Häftlinge vor der Qinglongshan Gehirnwäsche-Einrichtung die Freilassung forderten. Die Qinglongshan Gehirnwäsche-Einrichtung, offiziell bekannt als „Jiansanjiang Farm Legal Education Center" (Rechtliches Erziehungszentrum der Jiansanjiang Farm) ist ein regionales schwarzes Gefängnis (außerrechtliches Gefängnis).

Dieser Menschenrechtsfall erlangte internationale Aufmerksamkeit, weil die Anwälte während der Haft gefoltert wurden. Herr Zhang Junjie, einer der vier Rechtsanwälte, erlitt durch die brutalen Schläge drei Brüche am Steißbein.

Rechtsanwälte decken auf, wie sie gefoltert wurden

Als die anderen drei Rechtsanwälte am 6. April freigelassen wurden, deckten sie die Folter, die sie erlebt hatten, öffentlich auf. Laut einem Bericht von Human Rights Watch wurden sie an den Handgelenken mit einem Seil aufgehängt, die Arme nach hinten gedreht und die Füße konnten kaum den Boden berühren. Die Polizisten schlugen sie und traten ihnen in die Brust, gegen den Kopf, in den Rücken und gegen die Beine.

Fotos der renommierten Rechtsanwälte von links nach rechts:
Jiang Tianyong, Zhang Junjie, Wang Cheng und Tang Jitian

Vorbildliche Mitarbeiterin von Stadt und Provinz

Im Alter von 23 Jahren begann Frau Wang Yanxin im Jiamusi Warenhaus zu arbeiten. Von der Verkäuferin zur Verkaufsleiterin emporgestiegen, war sie eine ausgezeichnete Mitarbeiterin. Seit sie Falun Gong praktiziert, richtet sie sich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Viele Jahre wurde sie zur hervorragenden Persönlichkeit und vorbildlichen Mitarbeiterin von Stadt und Provinz ernannt.

Wegen ihres aufrichtigen Serviceverhaltens haben viele Kunden Vertrauen in das Kaufhaus aufgebaut. Seit Jahren kamen viele bei ihr vorbei, nur um kurz „Hallo“ zu sagen.

Bitte lesen Sie in diesem früheren Bericht die Folter, die sie zuvor erleiden musste: "Trotz der Leiden im Gefängnis behandelt Frau Wang Yanxin andere weiterhin gutherzig"
http://www.minghui.de/artikel/69758.html