(Minghui.org) The Mississauga News in Kanada veröffentlichte vor kurzem einen Bericht über die Bemühungen von Paul Li, seinen Vater zu befreien. Dieser befindet sich für seinen Glauben an Falun Gong derzeitig in China in Haft.

Ein Parlamentsabgeordneter von Mississauga, Brad Butt, habe laut dem Artikel dabei geholfen. Auf sein Ersuchen hin habe sich das kanadische Außenministerium bei chinesischen Diplomaten über Paul Lis Vater, Herrn Li Xiaobo, erkundigt.

Herr Li Xiaobo, der Vater von Paul Li
Der chinesischstämmige Kanadier Paul Li (auch als Li Zhe bekannt) aus Mississauga, Ontario, Kanada, fordert auf einer Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat am 18. Juli 2014 die Freilassung seines Vaters
Haupteingang des Untersuchungsgefängnisses Longquanyi in Chengdu, Provinz Sichuan

Paul deckte auf, dass, obwohl die Familie einen Anwalt für seinen Vater beauftragt habe, es wegen der landesweiten Verfolgungspolitik gegenüber Falun Gong in China keine Möglichkeit auf eine gerechte Anhörung gäbe.

Vor kurzem besuchte der Anwalt Herrn Li und erfuhr, dass dieser bei einem Arzt gewesen war. Der Arzt hatte bestätigt, dass Herr Li sein Sehvermögen auf dem linken Auge verloren hat.

Herr Li wird seit vier Monaten im Untersuchungsgefängnis Longquanyi in Chengdu, Provinz Sichuan, festgehalten. Erst 2012 hatte man ihn nach acht Jahren Gefängnis freigelassen.

Der jüngste Bericht des US-Außenministeriums zur internationalen Religionsfreiheit 2013 hebt hervor, dass den Falun Gong-Praktizierenden gesetzliche Rechte aberkannt werden. Auch erwähnt er die steigende Anzahl an Verhaftungen von Praktizierenden an sogenannten heiklen Terminen, obwohl berichtet wurde, dass das Zwangsarbeitslager Masanjia Ende 2013 geschlossen worden sei.