(Minghui.org) Zwischen den Gebieten Donezk und Luhansk in der Südost-Ukraine ist der Krieg noch nicht beendet. Viele Bürger wissen nicht, wohin sie flüchten sollen. Durch die heftigen Schießereien und Bombenanschläge haben sie große Angst bekommen und leiden unter schlaflosen Nächten. Der Krieg, der bereits monatelang andauert, hat bereits Tausenden von Menschen das Leben gekostet. Trotz dieser unruhigen Situation in der Welt gibt es jedoch Menschen, die durch die Kraft ihres Glaubens an Falun Dafa ihre innere Angst vor dem Krieg überwinden konnten.

In Slowjansk wohnt ein 60-jähriger Mann namens Alexander in einem Hochhaus, in dem es weder Wasser noch Strom gibt. Wenn er sich mit der Außenwelt in Verbindung setzen möchte, muss er oft zu bestimmten Orten gehen. Die Läden in seiner Nähe sind geschlossen, deshalb muss er sich das Trinkwasser aus den Brunnen unterschiedlicher Höfe besorgen. Die Anwohner, die auch diese Möglichkeiten hatten, sind jedoch alle geflüchtet. Obwohl er keine Einnahmequelle mehr hat, hält er dennoch durch die Kraft seines Glaubens weiterhin an Falun Dafa fest.

Er berichtete, dass er seine Angelegenheiten möglichst tagsüber erledigt. Wenn es dunkel werde, sende er dann fortwährend aufrichtige Gedanken aus und mache die Falun Dafa-Übungen. Aufgrund des Bürgerkriegs sind die Lebensmittelgeschäfte bereits alle zu. Er verlor seine Arbeit und hat jetzt keine finanziellen Mittel mehr. Obwohl er viele Schwierigkeiten durchstehen muss, hält er diese Situation für eine Chance, sich selbst dabei zu kultivieren, seine Bequemlichkeit wegzukultivieren und sein Herz ständig zu stählen. Er erinnert sich an die Worte des Meisters:

„Kultivierung ist eben schwer. Die Schwierigkeit liegt darin, dass du, obwohl der Himmel einstürzt und die Erde versinkt, obwohl sich das Böse bei der Verfolgung wie wahnsinnig aufführt, obwohl es sich um den Pass von Leben und Tod handelt, du immer noch auf dem Weg deiner Kultivierung standhaft weitergehen kannst; nichts in der menschlichen Gesellschaft kann deine Schritte auf dem Weg der Kultivierung stören.“ (Li Hongzhi, Der Weg, 09.07.2001, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

Alexander erzählte, als er eines Morgens nur einen Schritt aus der Tür machte, begannen beide Seiten schon mit einer wahnsinnigen Schießerei. Er beruhigte sich jedoch schnell von dem Schock. Ohne weiter daran zu denken, setzte er sich hin und machte die fünfte Übung – die Meditation von Falun Dafa. Er berichtete, während er meditierte, hörten die knallenden und ohrenbetäubenden Schießereien allmählich auf. Obwohl Slowjansk schon von den Rebellen erobert wurde, macht sich Alexander trotzdem nicht so viele Gedanken über Leben und Tod, weil er glaubt, dass der Meister des Falun Dafa ihn beschützt. So wartet er einfach ab, bis die Regierungstruppen dieses Gebiet wieder befreien.

Die 60-jährige Irina und Oleg, wohnhaft in Kramatorsk, sind beide Falun Dafa-Praktizierende, die nach Ausbruch des Krieges nicht rechtzeitig fliehen konnten. Als Irina sah, dass eine große Anzahl von pro-russischen Streitkräften in ihrer Region einzog, überfiel sie beispiellose Angst, weil das bedeutete, dass der Krieg auch bald dort ausbrechen könnte. Um ihre innere Furcht zu überwinden, erinnerte sie sich immer wieder daran, dass sie Falun Dafa-Schülerin ist, an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ glaubt und sich nicht zu fürchten braucht. Nachdem sie mehrmals aus nächster Entfernung Explosionsszenen mit ansehen musste, konnte sie ihre innere Angst Schritt für Schritt bewältigen.

In dieser Stadt führten die ukrainischen Regierungstruppen und die Rebellen ihre kriegerischen Auseinandersetzungen meistens zwischen 22:00 Uhr und 3:00 Uhr morgens aus. So verbrachten die verbliebenen Bürger oft schlaflose Nächte vor Angst. Irina wohnte lediglich drei Kilometer von der Schusslinie entfernt, so dass ihre Fensterscheiben bei den Kanonenschüssen vibrierten. Jedes Mal nach einer solchen Nacht konnte sie am Morgen beobachten, dass viele Menschen mit ihren Koffern zur Fernbus-Station eilten, um so schnell wie möglich zu fliehen. Die Straßen waren leer und niemand war zu sehen, auch der Bahnhof war bereits stillgelegt worden.

Als die Regierungstruppen vor zwei Tagen Slowjansk zurückeroberten, hörte sie heftige Schüsse. Das Nachbarhaus, das nicht weit von ihrer Wohnung entfernt war, wurde bombardiert. Eine Bombe flog in die 3. Etage, fiel auf den Boden und explodierte. Ein anderes Mal explodierte eine Mine 100 Meter von ihrer Wohnung entfernt, sodass die Fensterscheiben zerbarsten und Menschen dabei verletzt wurden. Einige große Bäume wurden sogar umgeknickt. Auch dem Nahkampf entkam sie unverletzt. In dieser schwierigen Lebenssituation, seit drei Monaten ohne Wasser, Strom und Gas und mit knappen Lebensmitteln zurechtzukommen, erlebte sie jedoch persönlich den Schutz durch Falun Dafa.

Eine andere Falun Dafa-Praktizierende – die 65-jährige Nina - wohnt direkt im Grenzgebiet zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen. In einer Nacht wütete der Krieg so heftig, dass die Bürger kaum schlafen konnten. Aber Nina schlief besonders fest. Als sie am nächsten Morgen aufwachte, redeten fast alle Nachbarn über die Schießerei in der Nacht, die den Boden erschüttert hatte; die Fensterscheiben seien zerborsten und Hunde hätten ununterbrochen gebellt. Nina war verwundert, denn um zwei Uhr nachts wurde sie einmal durch die Schießerei aus dem Schlaf gerissen, allerdings schlief sie gleich wieder ein bis zum Morgen. Die heftigen Kämpfe um Mitternacht hatten sie gar nicht gestört. Manchmal sah Nina mit eigenen Augen, dass Raketen und Kanonen über ihr Dorf flogen. Sie hatte auch heftige Schießereien erlebt, trotzdem blieb sie unverletzt. Ihr war ganz klar, dass der Meister von Falun Dafa sie beschützt hat!

Die 70-jährige Nina wohnt in Lyssytschansk. Sie sagte, am Anfang habe sie große Angst gehabt. Denn diese Stadt schien allmählich von der Ukraine isoliert zu werden. Drei Brücken wurden gesprengt, und der Weg, der in die Stadt führte und auch die Fabrik wurden bombardiert. Auch die Bahn wurde gesperrt, die Lebensmittelversorgung war unterbrochen. Bevor der Krieg ausbrach, ging Nina noch oft hinaus, um Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Dafa zu verteilen, sogar auch an die lokale Garnison. Als der Krieg jedoch ausbrach, gingen die Bürger vor lauter Angst nicht mehr auf die Straßen, sodass sie wie leergefegt waren.

Nina lebt in einer kleinen Stadt, wo die beiden Kriegsparteien täglich von 3:00 Uhr morgens bis 12:00 Uhr mittags kämpfen. Sie wohnt im 5. Stock, sendet täglich aufrichtige Gedanken aus und bittet den Meister um Unterstützung und Schutz. Sie selbst hat keine Angst und ermutigt auch noch andere Praktizierende, dass sie sich nicht zu fürchten brauchen. Ihre Wohnung hat keinerlei Schäden, auch das Glas wurde nicht zerbrochen. Aber eine Ecke des Nachbarhauses wurde weggesprengt, die Fensterscheiben mancher Häuser waren zerbrochen und die Dächer mancher Häuser waren ganz und gar abgedeckt. Ein 9-stöckiges Haus wurde total bombardiert und zerstört. Am Anfang des Krieges hatte Nina auch Angst, aber sie tröstete sich immer selbst, glaubte fest an den Meister und an Falun Dafa. Sie lernte möglichst viel das Fa und sendete oft aufrichtige Gedanken aus.

Nachdem die ukrainischen Regierungstruppen dieses Gebiet befreit hatten, begann Nina wieder, Informationsmaterialien über die wahren Umstände von Falun Dafa an die Soldaten zu verteilen. Viele ukrainische Regierungssoldaten nahmen sie mit Freude an, manche hängten Falun Dafa-Kalender an ihr Militärfahrzeug. Ein Offizier bat Nina, ihm von den Falun Dafa-Jüngern in China zu erzählen, die sich standhaft und tapfer der KPCh widersetzten. Er brachte ihr sogar Kartoffeln, Reis und andere Lebensmittel, damit sie diese Notzeit gut überstehen konnte.

Als die Mitpraktizierenden sie anriefen, sagte sie nicht nur einmal begeistert: „Der Meister beschützt uns!“