Praktizierender in Jilin festgenommen, weil er den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin angezeigt hat

(Minghui.org) Herr Dong Yanfa aus der Stadt Ji'an in der Provinz Jilin wurde am 8. September 2015 festgenommen, weil er am 6. Juli 2015 Strafanzeige gegen den ehemaligen kommunistischen Staatschef Jiang Zemin erstattet hatte.

Herr Dong zeigte Jiang an, weil dieser die Verfolgung einleitete, und was dazu geführt hatte, dass er rechtswidrig festgenommen und fünf Mal inhaftiert und vier Jahre wegen seines Glaubens an Falun Gong ins Gefängnis eingesperrt worden war. Dort wurde er gefoltert und bekam unbekannte Drogen gespritzt, welche sein Nervensystem beschädigt hatten.

Festgenommen und die Wohnung durchsucht

Am Morgen des 8. September 2015 kam eine Polizistin zur Wohnung des Herrn Dong und gab vor, dass sie den Wasserzähler überprüfen müsste., Seine Frau öffnete die Tür. In diesem Moment brachen einige Polizisten in Zivil von der Polizeistation Liming in die Wohnung ein, drückten Herrn Dong zu Boden und legten ihm Handschellen an.

Herr Dong bat die Beamten ihm die Handschellen abzunehmen und wollte wissen, warum sie ihn verhaftet hätten. Einer der Beamten antwortete, weil er Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hätte. Zwei Beamte brachten ihn zur Polizeiwache und der Rest durchsuchte seine Wohnung. Sie beschlagnahmten seinen Computer, Falun Gong-Bücher, seinen Ausweis, den Entwurf der Strafanzeige und andere persönliche Gegenstände.

Rechtswidrige Aktion der Polizei

Die Polizei brachte Herrn Dong zur Polizeiwache und verhörte ihn. Als die Polizei die Strafanzeige erwähnte, fragte Herr Dong, wie sie das herausgefunden hätten. Die Polizei zeigte ihm seine ursprüngliche Strafanzeige.

„Die Strafanzeige, die ich an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt habe, ist gesetzlich geschützt und vertraulich. Wie sind Sie an die Strafanzeige gekommen? Außerdem sind Sie von der Abteilung, die die Verfolgung von Falun Gong durchführt. Wie kommt diese Strafanzeige in Ihre Hände?“ fragte Herr Dong.

Die Polizisten gaben ihm keine Antwort.

Die Polizei fuhr fort Fragen zu stellen. Sie wollte wissen, wer den Brief geschrieben hat und wie er gedruckt und versandt wurde. Herr Dong sagte, dass er ihn verschickt hätte und weigerte sich, weitere Fragen zu beantworten. Die Polizei fragte nach seiner Familiensituation und er sagte, dass alles in der Anzeige stehen würde, nichts davon sei erfunden. Das Verhör dauerte über eine Stunde.

Drei Polizisten brachten ihn in das Krankenhaus der Stadt Ji'an zu einer Untersuchung. Ein Beamter zeigte dem Krankenhauspersonal ein offizielles Schreiben, das vorgab, dass Herr Dong ein Verbrecher sei. Herr Dong stand auf und erklärte, dass er kein Verbrecher sei und dass eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu erstatten rechtens sei. Darüber hinaus erzählte er den Menschen im Empfangsraum des Krankenhauses, wie die Polizei gegen das Gesetz verstößt und ihn verfolgt. Hastig verließen die Polizisten das Krankenhaus und brachten ihn in die Haftanstalt der Stadt Ji'an.

Am 10. September 2015 um 09:00 Uhr wurde Herr Dong ins Krankenhaus gebracht. Als sie feststellten, dass er hohen Blutdruck hatte, sagten die Beamten der Haftanstalt den Polizisten, sie sollten ihn freilassen. Bevor sie ihn freiließen, wurde er trotz seiner Gesundheitsprobleme noch einmal verhört. Herr Dong weigerte sich, das Verhörprotokoll zu unterschreiben.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für Beginn, Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

Früherer Bericht in Englisch:

http://en.minghui.org/html/articles/2013/10/7/142569.html