Praktizierende aus Peking und Harbin festgenommen, weil sie Strafanzeige gegen Jiang erstatteten

(Minghui.org) Über 100.000 Menschen erstatteten seit Ende Mai 2015 Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den früheren Staatschef Chinas und damaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas.

Die Menschen fordern von der Obersten Volksstaatsanwaltschaft und dem Obersten Volksgericht, Jiang Zemin vor Gericht zu bringen.

Jiang hat bei seiner Inszenierung der Verfolgung von Falun Gong in China seine Macht missbraucht. Er hat rechtwidrige Freiheitsstrafen verhängen lassen und den chinesischen Bürgern ihr verfassungsmäßiges Recht auf Glaubensfreiheit entzogen.

Jiang begann am 20. Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong und gründete das Büro 610. Dieses Büro hat die Macht, Polizei- und Justizsysteme außer Kraft zu setzen und Jiangs Anordnungen durchzuführen.

Nachfolgend sind Fälle von Verhaftungen und Folter von Praktizierenden aus Peking und Harbin, Provinz Heilongjiang, aufgeführt.

Zhao Xiuhuan wurde eingesperrt

Frau Zhao Xiuhuan ist 60 Jahre und stammt aus Peking. Sie wurde am 28. Juli 2015 zu Hause von Beamten der Polizeibehörde Shijingshan sowie der örtlichen Polizeistation verhaftet, weil sie Strafanzeige gegen Jiang eingereicht hatte.

Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und beschlagnahmte einen Computer, zwei Drucker und etwa 80 Informationsbroschüren über die Verfolgung von Falun Gong. Frau Zhao ist im Gefängnis Shijingshan eingesperrt.

Frau Zhao Xiuhuan

Frau Zhao wurde in der Vergangenheit mehrmals festgenommen, weil sie Falun Gong praktiziert. Während des chinesischen Neujahrs 2000 wurde sie von örtlichen Polizeibeamten unrechtmäßig verhaftet und 40 Tage lang eingesperrt, sie wollten verhindern, dass sie zum Platz des Himmlischen Friedens ging, um gegen die Verfolgung zu protestieren.

Ein Jahr nachdem Jiang mit der Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte, wurde Frau Zhao erneut verhaftet und 10 Tage eingesperrt.

Ihre dritte Verhaftung geschah im Jahre 2002. Sie wurde festgenommen, weil sie Informationsmaterialien hergestellt und mit Menschen über die Verfolgung von Falun Gong gesprochen hatte. Sie wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Als Frau Zhao im Jahr 2004 in einem Frauengefängnis eingesperrt war, zwang der Gefängniswärter Chen Jing sie einmal in eine Spagat-Position, die Beine in einer geraden Linie an der Wand. Dadurch wurde sie schwer verletzt, verlor fast das Bewusstsein, hatte Blut im Urin und konnte kaum gehen.

Wärter zwangen sie auch, sich von der Taille aus in eine 90-Grad-Position zu beugen, während zwei von ihnen auf ihrem Rücken saßen. Sie wurde manchmal gezwungen lange Zeiten zu stehen und die Insassen mussten sie überwachen.

Details der Verfolgung in Chinesischer Sprache:http://www.minghui.org/mh/articles/2015/8/12/314001.html

An der Verfolgung von Frau Zhao beteiligt: Polizeiamt Shijingshan: +86-010-68873814 Polizeistation Pingguoyuan: +86-010-68836781

Der Aufenthalt von Liu Li ist unbekannt

Frau Liu Li hätte am 6. August 2015 freigelassen werden sollen, nachdem sie 15 Tage lang im Untersuchungsgefängnis Nr. 3 in der Stadt Harbin rechtswidrig eingesperrt war, weil sie gegen Jiang Beschwerde eingereicht hatte. Jedoch wurde sie an diesem Tag ohne Grund von Beamten der Polizeistation Minzhu in der Stadt Shuangcheng weggebracht.

Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt.

Die Polizeiämter Shuangcheng und Harbin begannen vom 11. bis 23. Juli 2015 groß angelegte Verhaftungen von Praktizierenden, die gegen Jiang Strafanzeigen erstattet haben. Mindestens 70 Praktizierende wurden festgenommen, darunter war auch Frau Liu.

Frau Liu wurde am 21. Juli von Beamten der Polizeibehörden Shuangcheng und Harbin festgenommen, darunter waren Sui Zhongxiang und Xu Xingfu aus der Polizeistation Minzhu. Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung, beschlagnahmten Computer, Falun Gong-Bücher, DVDs und Papiergeld in Höhe von 1.000 Yuan, weil auf ihnen Informationen über Falun Gong aufgedruckt waren.

Während Frau Liu in der Polizeistation Minzhu festgehalten wurde, sprach sie mit Beamten über die Verfolgung von Falun Gong. Danach wurde sie geschlagen und man drückte mit Gewalt ihre Fingerabdrücke auf einige Dokumente.

Frau Liu versuchte am nächsten Tag zu entfliehen, doch gelang es ihr nicht. Sie wurde danach in das Untersuchungsgefängnis Nr. 3 in der Stadt Harbin gebracht.

Details der Verfolgung in Chinesischer Sprache:http://www.minghui.org/mh/articles/2015/8/13/314066.html

An der Verfolgung von Frau Liu beteiligt: Sui Zhongxiang, Chef der Polizeistation Minzhu: +86-18945060808 Xu Xingfu, Beamter der Polizeistation Minzhu: +86-15146049998

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.