(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister! Ich grüße alle Mitpraktizierenden!

Ich möchte davon berichten, wie ich den Eigensinn auf mich selbst losließ, nach innen schaute, meine Xinxing erhöhte und lernte, mit anderen Praktizierenden zu kooperieren, um die drei Dinge gut zu machen.

Von der Lerngruppe ausgeschlossen

Im September gründeten drei Mitpraktizierende eine Gruppe zum Fa-Lernen. Das war eine großartige Idee, denn einer dieser Praktizierenden hatte erst ein einziges Mal vor eineinhalb Jahren anderen Menschen die wahren Umstände erklärt. Die zweite Praktizierende war sich zwar über die Prinzipien des Fa im Klaren, war jedoch immer noch in menschlichen Emotionen verstrickt. Sie war im Ruhestand, lebte in der Nähe ihrer Familie und beteiligte sich nicht an Projekten zur Fa-Bestätigung. Ich freute mich für diese Praktizierenden, weil sie durch die Gruppe sicher dazu ermutigt würden, sich mehr an Projekten zu beteiligen. Doch hinter meiner Freude spürte ich auch ein Unbehagen, das ich nicht näher beschreiben konnte.

Diese drei Praktizierenden erhöhten sich durch das gemeinsame Fa-Lernen schnell in ihrer Kultivierung. Sie gingen oft los, um den Menschen von Dafa und der Bedeutung des Austritts aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu erzählen. Als ich spürte, dass ich nachgelassen hatte, wollte ich mich ihnen anschließen. Aber ich hatte das Gefühl, dass sie das nicht wollten, und das störte mich.

So suchte ich nach einer Gelegenheit, um herauszufinden, warum ich nicht aufgenommen wurde. Als ich am nächsten Tag Shen Yun-DVDs herstellen wollte, hatte ich Probleme mit meinem Drucker.

Trotz meines Unbehagens besuchte ich eine der Praktizierenden dieser Fa-Lern-Gruppe, um dort den Treiber zu testen. Ich fragte sie, wie viele Praktizierende als Gruppe losgehen würden, um den Menschen von Dafa zu erzählen. Sie beantwortete meine Frage nicht, sondern beschwerte sich, ich würde zu viele Fragen stellen. Ich widersprach ihr. „Die anderen wollen nicht, dass du bei uns mitmachst, weil du dich mit den Leuten streitest“, erzählte sie mir dann. „Es ist offensichtlich, was in deinem Kopf vorgeht. Manche Koordinatoren wollen alles wissen, damit sie alles steuern können.“

Es hatte keinen Sinn, mit ihr zu streiten, daher sagte ich nichts. Sie schien gesagt zu haben, was sie sagen wollte.

Nach der Bedeutung der Hinweise des Lehrers suchen

Dann installierte ich den Treiber auf ihrem Computer, doch auch dieser gab beim Drucken eine Fehlermeldung aus. Das kam unerwartet, da ich ihren Computer schon früher benutzt und er damals immer gut funktioniert hatte.

Als ich ihre Wohnung verließ, fragte ich mich, was der Lehrer uns mit diesem Erlebnis sagen wollte. Ich drehte mich um und sagte zu der Praktizierenden, dass ich die DVD nicht produzieren müsse. Ich würde es für sie machen und es sei ihr Problem, nicht meins. Als Reaktion darauf bat sie mich, ihre Wohnung zu verlassen.

Anschließend ging ich zu der Wohnung eines anderen Praktizierenden, um dort den Treiber zu installieren − und da funktionierte es. Ich fragte mich, was los war und was das bedeutete. Da erkannte ich, dass ich auf einige Mitpraktizierende herabsah.

Mir gingen viele negative Gedanken durch den Kopf. Ich hatte die Herstellung der Informationsmaterialien so viele Jahre koordiniert, mit der Praktizierenden zusammengearbeitet, sie gut behandelt und ihr beigebracht, wie man die Materialien herstellt. Warum also schloss sie mich aus und wollte mir nicht erzählen, was genau die Gruppe zur Fa-Bestätigung machte?

Ich zwang mich, zur Ruhe zu kommen, und hörte mir am nächsten Morgen die Vorträge des Lehrers an. Am Nachmittag war ich dann schon viel ruhiger. Jedoch konnte ich immer noch nicht erkennen, was der Lehrer mir sagen wollte.

Sich selbst und nicht andere verändern

Schließlich sprach ich mit einigen Mitpraktizierenden darüber. Eine sagte: „Warum hältst du daran fest, was andere tun?“ Dann sagte sie, dass ich einen starken Eigensinn auf mich selbst hätte. Das sei das Prinzip des alten Kosmos: Man möchte nur die anderen verändern, aber nicht sich selbst.

Eine weitere Praktizierende erzählte mir, wie sie ihr Selbst losgelassen und sich durch die Konflikte mit anderen erhöht habe. Ihre Worte beeindruckten mich sehr. Sie sagte: „Ich habe mich in der Vergangenheit zu hoch positioniert. Der Kosmos ist reich und es gibt alle möglichen Arten von Leben.“

Da erkannte ich Folgendes: Es mangelte mir an Nachsicht und ich hielt sehr an verschiedenen Eigensinnen fest. Ich schaute auf andere herab, war neidisch und dachte stets, dass ich Recht hätte. Wie konnte ich nachsichtig sein, während ich an diesen Eigensinnen festhielt?

Der Kosmos ist reich, weil der Lehrer weitherzig ist und alles im Kosmos unter ein Dach bringen kann. Warum kann das Meer das Wasser aus Tausenden von Flüssen aufnehmen? Weil es das Fassungsvermögen dazu hat.

Als sich mein Verständnis erhöhte, konnte ich die sitzende Meditation von einer Stunde auf eineinhalb Stunden verlängern.

Als ich mich mit einem Praktizierenden traf, den ich früher aufgrund von Konflikten gemieden hatte, bemerkte ich, dass meine negativen Gedanken über ihn verschwunden waren. Ich fühlte, dass ich weitherziger geworden war. Anschließend hatten wir einen sehr guten Austausch.

Der Lehrer hat für mich alles genau arrangiert, sodass ich mich erhöhen kann. Ich habe erkannt, dass wir alle unsere Lücken schließen, das Fa als Maßstab nehmen, uns gemeinsam erhöhen und einen lückenlosen Körper bilden müssen.