(Minghui.org) Ich grüße den verehrten Meister, ich grüße alle Mitpraktizierenden!

In den vergangenen Jahren haben wir bei unserem Projekt eine positive Wirkung erzielt. Wir verschicken aufgezeichnete Botschaften mit Handys an die Menschen in unserem Gebiet und informieren sie darin über die Verfolgung von Falun Gong.

Viele Praktizierende nahmen daran teil und viele benutzten mehr als ein Handy. Einige Praktizierende gaben sich bei diesem Projekt sehr viel Mühe und erzielten tatsächlich Durchbrüche.

Auf der anderen Seite stellten wir fest, dass die Angerufenen, die den automatischen Aufzeichnungen zugehört hatten, nur selten aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Unterorganisationen austraten. Einige Menschen hörten etwas länger zu und einige hörten sich die gesamte Nachricht an. Doch nur selten trat jemand aus der Partei aus. Wir erkannten, dass es besser wäre, direkt mit ihnen zu sprechen.

Ein Mitpraktizierender, der für dieses Projekt verantwortlich war, schlug vor, dass ich meine Handys verwenden sollte, um direkt mit den Menschen zu sprechen. Ich war der Meinung, dass nur die Praktizierenden außerhalb Chinas diese Methode verwenden sollten, weil in China die Handys streng überwacht werden. Weitere Bedenken waren, dass ich seit Jahren aus Sicherheitsgründen kein Handy mehr benutzt hatte. Ich wusste noch nicht einmal, wie es zu benutzen sei. Menschlichen Anschauungen blockierten mich, deshalb war ich nicht damit einverstanden.

Bald danach kam eine Mitpraktizierende aus einer anderen Stadt zu uns und sprach über ihre Erfahrungen bei den persönlichen Telefonaten. Sie sagte, sie hätte viele Menschen davon überzeugen können, aus der KPCh auszutreten und die Wirkung wäre ziemlich gut. Sie erwähnte auch, dass die meisten Menschen, mit denen sie sprach, bereits die aufgezeichneten Telefonate angehört hatten. Ihre Erfahrungen ermutigten mich, die Menschen direkt anzurufen.

So begannen zwei Praktizierende und ich damit, vom Auto eines Praktizierenden aus, jeden Abend zwei Stunden lang Menschen anzurufen. Anfangs wussten wir nicht, wie wir vorgehen sollten und die Angerufenen legten sofort wieder auf. Ich machte mir Sorgen. Eine Mitpraktizierende suchte im Internet nach Beispielen, wie man eine Unterhaltung am Telefon am besten beginnt. Ich machte eine Kopie und las an diesem Abend das Manuskript vor. Das Ergebnis war sogar noch schlimmer, da wir uns auf das Lesen konzentrierten und nicht auf die Reaktionen der Menschen achteten.

Wir schauten nach innen und erkannten, dass es weder die Form noch unsere Worte waren, die uns hinderten, sondern weil wir nicht genügend Barmherzigkeit hatten. Ohne ein starkes Mitgefühl können wir keine Menschen erretten.

Also konzentrierten wir uns darauf, unsere Xinxing zu verbessern und lernten tagsüber mehr das Fa und sendeten häufiger aufrichtige Gedanken aus. Wir kooperierten miteinander und die Wirkung wurde besser. Die Menschen hörten besser zu und traten auch aus der KPCh aus. Später konnte der Praktizierende, der das Auto fuhr, nicht mehr kommen, also machte ich alleine weiter.

Aufrichtig nach innen schauen

Während dieses Prozesses wurden viele meiner menschlichen Anschauungen enthüllt, unter anderem mein Konferenzdenken, meine Angeberei, mein Fanatismus, Traurigkeit und meine Gesinnung an der Anzahl der Austritte festzuhalten.

Eines Tages rief ich mehrere Leute an, aber keiner von ihnen war bereit mir zuzuhören. Als dann eine Person zuhörte, redete ich viel. Ich glaubte, ich hätte jemanden mit Schicksalsverbindung getroffen und war überzeugt, dass ich ihn leicht überzeugen könnte, aus der Partei auszutreten. Als ich zu Ende gesprochen hatte, wollte er wissen, was für eine Arbeit ich mache. Er sagte: „Sie sollten zur Großen Halle der Menschen gehen [die sich in Peking befindet und für legislative und feierliche Aktivitäten benutzt wird] und dort sprechen.“ Er legte auf und beantwortete nie wieder meine Anrufe.

Nach diesem Gespräch erkannte ich meinen Eigensinn, angeben und mich selbst bestätigen zu wollen. Ich bedauerte es sehr und beschloss alle meine Eigensinne loszulassen. Denn es ist der Meister, der die Lebewesen errettet. Das Dafa errettet die Lebewesen. Nur wenn ich mich dem Fa angleiche, erhalte ich die Kraft und die Gnade des Fa und kann Lebewesen erretten. Dafa-Schüler sollten das Fa bestätigen nicht sich selbst.

Als ich dies verstanden hatte, achtete ich sorgfältig auf jeden einzelnen meiner Gedanken. Wenn ich einen Eigensinn bemerkte, lehnte ich ihn ab, unterdrückte ihn und ließ nicht zu, dass er mich daran hinderte, Lebewesen zu erretten. Folglich wurden meine Gedanken reiner und meine Bemühung Lebewesen zu erretten besser.

Ich rufe ziemlich oft Menschen im Süden an. Viele Menschen in dieser Gegend sind nicht zur Schule gegangen, sie sind wirklich offenherzig und unverdorben. Ich erzähle ihnen, was Falun Gong ist, über die KPCh und die inszenierte „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens.“ Danach rate ich ihnen, dass sie sich diese Worte gut merken sollen: „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut.“ Einige ältere Menschen wiederholten diese Worte so lange, bis sie diese auswendig konnten. Einige schrieben sich die Worte auch auf.

Früher achtete ich hauptsächlich darauf, wie viele Menschen aus der KPCh ausgetreten sind und erklärte die wahren Umstände der Verfolgung nur sehr oberflächlich. Obwohl einige Menschen austreten wollten, verstanden sie die Umstände nicht wirklich.

Der Meister sagte:

„Ganz gleich, um welches Projekt, welche Angelegenheit es geht, wenn du es nicht machst, dann kannst du es lassen, aber wenn du es machst, sollst du es unbedingt gut machen.“ (Li Honghzi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010, 05.09.2010)

Als ich diese Worte las, wusste ich, dass es direkt auf mich zutraf. Ich beschloss, mich zu verbessern und die Dinge nach den Anforderungen des Meisters zu machen.

Einmal traten zwei Menschen nach meinen Erklärungen aus der KPCh aus, doch irgendwie spürte ich, dass sie die Situation nicht ganz verstanden und zu schnell auflegt hatten. Also markierte ich mir die beiden Telefonnummern und rief sie am Abend nochmals an. Es war tatsächlich so, sie hatten es nicht ganz verstanden. Doch ihre Einstellung war ziemlich gut und sie waren bereit mit mir zu sprechen. Sie stellten viele Fragen, die ich alle beantwortete. Zum Schluss verstanden sie es, warum sie nach einem Austritt aus der KPCh in Sicherheit sind. Sie waren sehr dankbar und baten darum, dass ich sie wieder anrufe, um sie auf dem Laufenden zu halten.

Mit der Zeit kamen meine Worte von Herzen. Ich versuchte den Menschen zu helfen, die wahren Umstände zu verstehen und erklärte ihnen die Bedeutung des Satzes „der Austritt aus der KPCh und ihren Organisationen kann ihre Sicherheit garantieren.“

Die wahren Umstände weit und breit verbreiten

Einmal rief ich einen jungen Mann in der Stadt Nanning in der autonomen Region Guangxi an. Ich erklärte ihm, was Falun Gong sei, warum Jiang Zemin, der frühere chinesische Staatschef, Falun Gong verfolgt und warum ein Mensch nach dem Austritt aus der KPCh in Sicherheit sei. Der junge Mann verstand alles und sagte laut: „Falun Dafa ist gut. Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut.“

Ich fragte: „Wo sind Sie?” Er antwortete: „Ich stehe auf einer Hauptstraße.“ Ich sagte: „Sie sind wirklich großartig. Ihre gütige Tat wird Ihnen Segen bringen. Sie haben eine gute Zukunft für sich gewählt.”

Manche Menschen wollten wissen, was sie tun könnten, nachdem sie die Fakten gehört und verstanden hatten. Ich sagte ihnen, sie sollten mit ihren Freunden und Verwandten darüber sprechen. Sie stimmten zu. Einige wollten Falun Gong-Bücher haben oder eine Software mit der sie die Internet Blockade durchbrechen könnten. Ich sandte ihnen diese Dinge zu. Andere Angerufenen wollten nach den Gespräch nicht auflegen, also las ich ihnen einige Gedichte aus Hong Yin III vor.

Ein Mann sagte: „Sie sind ein Gott!” Ich sagte, dass wir die Botschafter von göttlichen Wesen seien.

Aber es kam auch vor, dass die Menschen bei meinen Erklärungen gleich wieder auflegten. Meistens rief ich sofort zurück. Einige traten aus, nachdem ich zwei Mal angerufen hatte, andere traten erst nach drei oder vier Rückrufen aus. Die Mitglieder der KPCh, die äußerst stur waren, rief ich später wieder an und dann traten sie aus. Vielleicht war es wegen des Fortschritts der Fa-Berichtigung oder weil sich meine Ebene erhöht hatte. Denjenigen, die mir nicht zuhören wollten oder den Hörer nicht abnahmen, schickte ich eine SMS. Ich bot den Menschen unterschiedliche Möglichkeiten, damit sie errettet werden.

Es gab auch einige Wunder während der Telefonate. Eines Tages rief mich jemand an und ich fragte ihn, ob er ein Mitglied der KPCh sei. Er bejahte es. Nachdem er sich meine Erklärungen angehört hatte, trat er sofort aus der KPCh aus. Manchmal rief ich eine Nummer an, doch dann stellte sich heraus, dass ich „versehentlich“ eine andere Nummer gewählt hatte. Die Person, die den Hörer abnahm, war ein Parteimitglied und stimmte sofort einem Austritt zu.

Einmal lud ich meine Karte mit 30 Yuan (ca. 4,36 Euro) auf, aber auf der Anzeige stand dann ein Betrag von 50 Yuan (ca. 7,26 Euro). Ein Mitpraktizierender sagte, er hätte sein Telefon nur einige Male benutzt und sein Guthaben wäre auf null. Ich hielt die Karte in der Hand und bat den Meister sie zu stärken, damit sie ihre Mission erfüllen könnte. Als ich wieder anrief, hatte ich immer noch ein Guthaben darauf.

Ich weiß, dass der Meister mich ermutigte. Nach meinem Verständnis, ist es der Meister, der die Menschen errettet. Ich kann mich nur beständig kultivieren und mich in diesem Prozess vollenden.

In der verbleibenden Zeit werde ich mich gut kultivieren, mehr Lebewesen erretten und mein Gelübde erfüllen, das ich vor langer Zeit gegeben habe.