(Minghui.org) Ich grüße den vereehrten Meister! Ich grüße alle Mitpraktizierenden!

Ich fing im Jahr 2010 an Falun Dafa zu praktizieren. In den vergangenen fünf Jahren sammelte ich bei meiner Kultivierung viele Erfahrungen, manche waren glücklich und manche traurig. Ich möchte euch davon berichten.

Falun Dafa begegnet

Ich hatte seit meiner frühen Kindheit das starke Gefühl, dass ich auf etwas wartete. Im Jahr 2008 wurde ichin eine Haftanstalt gebracht für etwas, das ich nicht getan hatte. Dort traf ich eine Falun Dafa-Praktizierende. Als sie mir den Kultivierungsweg Falun Dafa vorstellte, war ich tief berührt. Ich erkannte, dass ich auf Dafa gewartet hatte und Meister Li der Lehrer war, den ich gesucht hatte!

Trotz der nationalen Propagandakampagne der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hatte ich vor meiner Haft nichts Negatives über Falun Dafa gehört. Ich glaubte alles, was mir die Praktizierende erzählte, und wiederholte oft: „Falun Dafa ist großartig! Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht ist großartig!“ Ich war entschlossen, Falun Dafa zu praktizieren.

Dann plötzlich fingen die Menschen um mich herum an, negativ über Falun Dafa zu reden. Ihnen zufolge war Falun Dafa der Grund für die Inhaftierung der Praktizierenden. Trotz ihrer Worte kam ich nie ins Schwanken. Ich dachte: „Ich werde Dafa verteidigen, falls ich jemals für das Praktizieren verhaftet wird."

Nach meiner Entlassung wusste ich nicht, wo ich das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi) finden oder wie ich andere Falun Dafa-Praktizierende treffen konnte.

Eines Tages traf ich bei einer Kunstausstellung eine Künstlerin. Die Praktizierende, die ich in der Haftanstalt getroffen hatte, hatte diese Künstlerin erwähnt und ihren noblen Charakter und ihre anmutige Persönlichkeit gelobt. Ich freute mich, dass meine Schicksalsverbindung zum Dafa über sie ging!

Die Künstlerin gab mir eine DVD mit der Neujahrsgala von 2008. Ich sah sie mir an. In der daruffolgenden Nacht hatte ich einen wunderschönen Traum. Ich träumte, dass ich im Himmel flog und einen herrlichen goldenen Palast, himmlische Feen und große goldene Udumbarablumen sah! Der Traum war so real, dass ich mich noch immer sehr klar daran erinnere.

Ich fragte die Künstlerin nach einer Ausgabe des Zhuan Falun und sie gab mir eine. Begeistert nahm ich das Buch mit nach Hause. Es war spät abends am 31. Dezember 2009. In dem Moment, als ich das Buch öffnete, hörte ich die Neujahrsglocken läuten und den Jubel zur Begrüßung des neuen Jahres. Ich hatte das Gefühl, als wäre es der Jubel zur Feier eines neuen Kapitels in meinem Leben.

Ich war von dem Buch so fasziniert, dass ich ich es am nächsten Tag gleich weiter las. Als ich das das ganze Buch fast zu Ende gelesen hatte, schlief ich ein. Mein Geist war wach, obwohl mein Körper schlief. Ich sah über meinem Unterbauch drei drehende Räder. Ihr Hintergrund war weiß. Sie rotierten so schnell wie Ventilatoren.

Meine Begeisterung von damals kann ich nicht in Worte fassen. Ich wusste um die Bedeutung des Buches. Es war der Grund dafür, dass ich in diese Welt gekommen bin. Es schien für mich, als hätte ich Leben um Leben danach gesucht und es endlich gefunden! In meinem Traum sah ich abertausende Buddhas, die feierlich und mit großer Entschlossenheit in diese Welt herabstiegen. Diese großartige Szene kann man mit menschlichen Worten nicht beschreiben!

Mein Vater ohrfeigt mich

Nach ein paar Monaten der Kultivierung setzte mich meine Familie unter Druck. Ich sollte mit der Kultivierung aufhören. Das war für mich eine große Prüfung!

Mein Vater war immer die tragende Säule meiner Familie. Wegen der schlechten Gesundheit meiner Mutter wuchsen meine Brüder und ich in der Obhut unseres Vaters auf. Ich stand ihm sehr nah, ich war sein Lieblingskind und wir unterhielten uns oft. Er gab mir immer alles, was ich wollte und schimpfte mich nie aus.

Doch nun, zum ersten Mal in meinem Leben, schimpfte mein Vater mit mir und gab mir sogar eine Ohrfeige, weil ich Falun Dafa praktizierte. Auch meine Mutter stand auf seiner Seite! Niemand in der Familie konnte verstehen, warum ich das von der KPCh verfolgte Falun Dafa praktizierte.

Die Art, mit der sie mich behandelten, machte mich sehr traurig und wütend. Ich erinnerte mich an die Worte des Meisters:

„Einmal unbewegt zu sein, hemmt Tausende von Unruhen!“ (Li Hongzhi, Die Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Kanada 2005, 22.05.2005)

Ich gab mein Bestes, den Groll zu unterdrücken und alle negativen Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen. Eine Seite von mir wusste genau, dass meine Familie ihre Chance auf die Errettung verlieren würde, wenn ich aufgab. Meinen Kultivierungsweg mutig weiterzugehen war der einzige Weg, sie zu retten.

Während der schlimmsten Zeit schickte mich meine Familie einmal fast in eine Gehirnwäsche-Sitzung. Sie schränkten auch meine Freiheiten ein, da sie aufgrund meiner Überzeugung für die Kultivierung dachten, dass ich in die Irre geführt worden wäre. Ihr Verhalten erinnerte mich an die Kulturrevolution, als Mann und Frau, Mutter und Tochter und alle Familienmitglieder gegeneinander kämpften und sich gegenseitig denunzierten. Ich wurde persönlich Zeuge, wie Menschen, die durch die Parteikultur der KPCh indoktriniert waren, sich weigerten, die Wahrheit anzuerkennen und Richtig und Falsch nicht auseinander halten konnten. Ich war sehr verletzt. Nach so vielen Jahren der Liebe und Aufopferung für meine Familie erlaubten sie mir noch nicht einmal meine Glaubensfreiheit.

Ich dachte gründlich darüber nach und beschloss, die Kultivierung von Falun Dafa niemals aufzugeben. Ich plante meinen Auszug, ungeachtet der Schwierigkeiten, die das mit sich bringen würde.

Meine Verantwortung tragen

Ein paar Tage nach meinem Auszug hörte ich, dass meine Mutter einen Schlaganfall erlitten hatte. Die KPCh verbreitet über die Falun Gong-Praktizierende die Lüge, dass sie ihre Familien ignorieren würden. In der Tat lehrte uns der Meister:

„Unter allen Umständen sollen wir gut zu den anderen sein und gutherzig mit anderen Menschen umgehen, erst recht mit den Verwandten.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun, 2012, Seite 358)

Ich kehrte nach Hause zurück, um mich um meine Mutter zu kümmern. Ich erklärte meinen Eltern, dass ich dies aufgrund der Lehren des Meisters tat. Seitdem ich praktiziere, wurde ich ein besserer Mensch. Die Familien der Praktizierenden sollten stolz auf sie sein.

Früher argumentierte ich oft. Jetzt lasse ich mein aufrichtiges Verhalten für mich sprechen und stelle die Bedürfnisse der anderen vor meine. Mit der Zeit verbesserte sich die Beziehung zu meiner Familie. Ich gab auch mein Bestes, um unseren Nachbarn zu helfen. Ich grüßte und unterhielt mich mit den Alten und ermunterte die Jungen, respektvoll mit den Älteren umzugehen. Ich hatte in der Gemeinschaft einen sehr guten Ruf. Die Leute bewunderten meine Eltern dafür, dass sie ihre Tochter so gut erzogen hatten. Mein Vater freute sich, war jedoch immer noch dagegen, dass ich Falun Dafa praktiziere.

Ein Jahr verging und die Gesundheit meiner Mutter verbesserte sich sehr. Mein Vater wurde Zeuge, wie ich immer weniger argumentierte, dafür jedoch immer standhafter in meiner Kultivierung wurde.

Eines Tages wollte mein Vater mit mir reden. Es war lange her, seit wir uns das letzte Mal unterhalten hatten. Als er auf meine Kultivierung zu sprechen kam, antwortete ich nicht sofort. Ich dachte: „Du wirst noch mehr darüber erfahren, wie die Kultivierung mich zu einem besseren Menschen gemacht hat.“ Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: „Weißt du, dass wir jeden Tag darüber nachdenken, wie wir mit dir umgehen sollen? Ich habe es aufgegeben. Du kannst ausziehen, aber versprich, dass du vorsichtig bist...“ Ich nickte freudig.

Mein Bruder fängt an zu praktizieren

Als ich anfing, mich offen zu kultivieren, trat mein jüngerer Bruder mit seiner Familie in mein Leben. Die Schönheit von Falun Dafa segnete sie und wärmte ihre Herzen, die von der Kultur der KPCh vergiftet worden waren.

Mein jüngerer Bruder hatte am meisten Vorteile von Dafa. Er traf andere Praktizierende und hörte ihre Geschichten über die Kultivierung. Als er Dafa besser verstand, fing er auch an zu praktizieren.

Aufgrund seiner guten angeborenen Grundlage machte er schneller Fortschritte als viele andere neue Praktizierende. Er war früher stur und ungeduldig und außerdem alkoholabhängig. Er wurde ein guter Sohn und kümmerte sich um seine Familie. Meine Eltern waren sehr glücklich über seine positive Veränderung. Sie erzählten sogar ihren Freunden, wie großartig ihre Kinder und wie glücklich sie seien. Meine Mutter lächelte tief aus dem Herzen, wenn sie uns sah. Obwohl wir nicht reich waren, genossen wir ein sehr glückliches Familienleben. Die Chinesen sagen: Ein harmonisches Familienleben ist die Basis des Wohlstands.

Veränderungen für meinen älteren Bruder und seine Familie

Mein älterer Bruder war das Sorgenkind unserer Familie. Als er jung war, wurde er von unseren Eltern nicht so sehr umsorgt wie mein jüngerer Bruder und ich. Als er erwachsen war, war er spielsüchtig und stritt sich oft mit unserem Vater, wenn er sich beleidigt fühlte. Er hatte eine schlechte Beziehung zu unserem Vater und auch zu seiner Frau. Sein Sohn und seine Tochter lebten bedrückt in einer zerrütteten Familie. Seine Tochter bekam psychische Probleme und weigerte sich, mit Menschen zu sprechen. Wenn sie alleine den Bus nahm, machten wir uns Sorgen, dass sie verloren gehen könnte, selbst dann noch, als sie bereits 16 war.

Ich lud meine Nichte ein, bei mir zu wohnen. Mein jüngerer Bruder und ich ermutigten sie sehr und versuchten, ihr Herz mit den Prinzipien von Falun Dafa zu öffnen. Sechs Monate später hatte sie ihre psychischen Probleme schließlich überwunden und wurde eine fröhliche und aufgeschlossene Jugendliche. Eines Tages umarmte sie mich fest und sagte: „Tante, die anderen Leute denken, dass ich kein glückliches Leben habe. Sie wissen einfach nicht, wie glücklich ich bin!“

Meine Nichte ist jetzt unabhängig. Sie verdient sogar Geld, um ihre Universitätsausbildung zu finanzieren. Wir müssen uns keine Sorgen mehr um sie machen.

Mein Neffe kam uns in den Sommerferien besuchen. Durch den schlechten Einfluss der Gesellschaft und die mangelnde Wertevermittlung in der Familie dachte er, dass Geld der einzige Weg sei, um seine Probleme zu lösen. Er hatte eine sehr starke Videospielsucht. Obwohl er ein kluges Kind war, war er egoistisch und feindselig.

Mein jüngerer Bruder und ich verwendeten Beispiele, um mit ihm zu reden und zeigten ihm, dass der richtige Weg im Umgang Ehrlichkeit, Freundlichkeit und Nachsicht sind. Wir erzählten ihm oft von den Vorteilen von Falun Dafa, indem wir uns selbst als Beispiel nahmen. Wir kümmerten uns um ihn und er änderte allmählich seine Einstellung. Er wollte zum Ende des Sommers nur ungern wieder gehen. Er sagte: „Wenn ich hier lebe, weiß ich, was ich tue.“ Er war den Sommer über so damit beschäftigt, Kunst zu studieren, dass er keine Videospiele spielte. Manchmal waren mein jüngerer Bruder und ich beschäftigt. Mein Neffe wartete dann geduldig auf uns, weil er sich bei uns wohl fühlte. Das erinnerte mich an die Worte des Meisters:

„Habe ich nicht gesagt, dass die ganze Familie davon profitiert, wenn ein Mensch sich kultiviert? Zumindest ist das Energiefeld, das du trägst, für alle deine Familienangehörigen von Vorteil, weil du dich nach einem orthodoxen Fa kultivierst, die barmherzige und harmonische Kraft, die du trägst, kann alle unrichtigen Zustände berichtigen.“ (Li Hongzhi, Die Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Australien, 02.-03.05.1999)

Mein älterer Bruder wurde Zeuge der positiven Veränderung seines Sohnes, als dieser nach Hause kam. Er hatte am Telefon ein langes und gutes Gespräch mit meinem jüngeren Bruder. Er gab zu, was er falsch gemacht hatte und sagte, dass er sich in Zukunft ändern wolle. Er wollte ein guter Sohn, Ehemann und Vater werden. Mein jüngerer Bruder pflichtete ihm bei: „Ja, dank dem großartigen Tun des Meisters!“

Der Meister beschützt meine ganze Familie

Viele Begebenheiten haben gezeigt, dass Dafa meiner ganzen Familie nützt. Der Meister kümmert sich nicht nur um mich, sondern schützt alle meine Familienangehörigen vor Unglück.

Im vergangenen Jahr zerstörte ein großer Hurrikan fast alle unfertigen Gebäude in Hainan. Das Haus meines älteren Bruders lag auf dem Weg, den der Sturm nahm. Vor seinem Haus stand jedoch ein voll beladener Transporter, der den Wind abhielt. Sein Haus war das einzige dort, das den Hurrikan überstand.

Als einmal mein Vater Gras verbrannte, entfachte er aus Versehen einen Waldbrand. Als er das Feuer zu löschen versuchte, atmete er Rauch ein und bekam eine Lungenentzündung. Der Besitzer des Waldes sah, wie schwer mein Vater gearbeitet hatte, um den Schaden zu minimieren, und so verlangte für den Schaden nur 1.500 Yuan (ca. 250 Euro 1). Jeder wusste, dass es bei der gefährlichen Situation mit dem Feuer viel schlimmer hätte kommen können. Wir waren dankbar, dass die Lungenentzündung meines Vaters nicht sehr schwer war. Ich war dem Meister für den Schutz dankbar!

Nach dem Vorfall mit meinem Vater glaubte meine Mutter an Dafa und den Schutz durch den Meister. Sie fing an, jeden Tag in ihrem Herzen: „Falun Dafa ist großartig! Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht ist großartig!“ zu rezitieren.

Als mein jüngerer Bruder meinen Eltern erzählte, dass er angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, konnte mein Vater das zuerst nicht akzeptieren. Mein Bruder fragte: „Was ist dir lieber, mein altes Selbst, oder so wie ich jetzt bin? Wenn dir mein altes Selbst lieber ist, ändere ich mich sofort wieder.“ Vater war sprachlos. Meine Mutter sagte ohne zu zögern: „Ich möchte meinen jetzigen Sohn!“ Meine Mutter, mein Bruder und ich fingen an zu lachen. Mein Vater stimmte stillschweigend zu.

Es gibt so viel, über das man sich mit den Mitpraktizierenden austauschen kann und so viel dem barmherzigen Meister zu berichten. Vielen Dank Meister für Ihre Fürsorge! Vielen Dank an die Mitpraktizierenden für die Hilfe! Ich hätte ohne euch nicht zum Prozess der Fa-Berichtigung aufschließen können! Es ist eine große Ehre, ein Falun Dafa-Praktizierender zu sein!

Anmerkungen:
1) Das durchschnittliche Einkommen eines städtischen Arbeiters in China beträgt ca. 2000 RNB = ca. 300 EUR.