Gestrandet ─ Was ich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken sah

(Minghui.org) Als zwei Mitpraktizierende und ich am 26. Oktober aufrichtige Gedanken aussendeten, sah ich mit meinem Himmelsauge einen Ozean, an dessen Ufer sich unzählige kleine Boote befanden. Als ich sie sah, steckten sie schon für lange Zeit fest. Ich sah verhungernde Praktizierende und verhungernde alltägliche Menschen. Manche verließen die Boote und suchten an Land nach Nahrung. Die meisten Menschen befanden sich in Gefahr.

Die beiden Praktizierenden und ich kamen zu Hilfe und schoben die Boote wieder auf das Meer hinaus. Doch es waren zu viele Boote für uns. Wir baten die Praktizierenden in ganz China um Hilfe. Sie halfen auf verschiedene Weise: Manche schoben die Boote ins Meer, andere erklärten den alltäglichen Menschen die wahren Umstände und wieder andere erklärten, weshalb Falun Gong-Praktizierende Jiang Zemin anzeigten.

Einige der Boote gelangten wieder auf das Meer hinaus und setzten ihre Reise fort. Doch da waren noch mehr Boote. Gruppen von Praktizierenden schoben die Boote hinaus. Mit einem Mal erschienen die alten Mächte. Sie wollten uns daran hindern, die Boote zurückzuschieben, doch wir vernichteten sie. Ein Mann hisste auf seinem Boot die Flagge der bösartigen Partei, woraufhin wir ihm die wahren Umstände erklärten.

Aufgrund der Bemühungen der Praktizierenden gelangten alle Boote wieder auf das Meer hinaus. Sobald sie auf dem Meer waren, waren alle Boote miteinander verbunden. Die Praktizierenden benutzten göttliche Fähigkeiten, um den Booten beim Start zu helfen. Die Menschen auf den Booten legten ihre Hände vor der Brust aneinander (Buddha-Gruß), um den Praktizierenden ihren Respekt zu zeigen. Manche knieten sogar nieder, um den Praktizierenden zu danken. Auch riefen die Menschen: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut.”

Die Praktizierenden sagten zu den Menschen: „Wir waren egoistisch. Doch unser Meister hat uns gelehrt:

‚Wenn ihr in Zukunft etwas tut, denkt zuerst an die anderen und kultiviert euch bis zur Selbstlosigkeit.’ (Li Hongzhi, In der Buddha-Natur wird nichts ausgelassen, 13.02.1997, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Was wir getan haben, ist nichts. Wir hoffen, dass ihr euch darin erinnert, dass die Kraft der Barmherzigkeit tief in euren Herzen unermesslich ist.“ All die Menschen in den Booten erlangten bezüglich der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin ein gutes Verständnis.

Meine Erkenntnis aus dem, was ich sah, ist folgende: Die Menschen haben nicht die Kraft, ihre Boote auf das Meer hinauszuschieben. Wir müssen zusammenarbeiten, um ihnen zu helfen. Es ist eine Sünde, die Bemühungen der Zusammenarbeit der Praktizierenden zu stören; ganz gleich, von wem die Störung kommt: vom Bösen, von den alltäglichen Menschen oder sogar von Praktizierenden.

Ich erinnerte mich an das Versprechen, das ich dem Meister gab: Dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen und Menschen zu erretten. Ich erinnerte mich auch an das, was sich die Praktizierenden untereinander versprochen haben: Gemeinsam in die Menschenwelt hinabzusteigen und gemeinsam wieder nach Hause zurückzukehren. Wer das Fa in der Menschenwelt zuerst erhält, hilft den anderen, das Fa zu erhalten, wobei niemand ausgelassen werden darf. Gemeinsam auf die Erde hinabsteigen, gemeinsam das Fa erhalten, sich kultivieren und zur Vollendung kommen, und gemeinsam wieder nach Hause zurückkehren.

Ich glaube, der Meister möchte, dass wir uns als ein Körper kultivieren und erhöhen und auch als ein Körper Menschen erretten und zur Vollendung kommen.

Die gestrandeten Boote erinnerten mich an die Strafanzeigen gegen Ex-Parteichef Jiang Zemin, der die Verfolgung von Falun Gong initiiert hat. Bisher haben erst 200.000 Praktizierende Anzeige gegen Jiang erstattet. Und von den alltäglichen Menschen haben sich uns noch viel weniger angeschlossen. Wir müssen den Egoismus loslassen, dem Fa und unserer Kultivierung Priorität einräumen und wie Kultivierende handeln. Nur auf diese Weise werden wir nicht stranden.

Das ist mein Verständnis. Bitte weist mich barmherzig auf Unrichtiges hin.