19 Falun Gong-Praktizierende in der Stadt Jilin stellen Strafanzeige gegen Jiang Zemin

(Minghui.org) 19 Falun Gong-Praktizierende aus der Stadt Jilin, Provinz Jilin, haben bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Führer des Kommunistischen Regimes Chinas. Er hatte im Jahr 1999 die Verfolgung von Falun Gong in Gang gesetzt.

Die Praktizierenden (die meisten von ihnen zwischen 50 und 70 Jahre alt) weisen in ihren Strafanzeigen darauf hin, dass das Praktizieren von Falun Gong enorme körperliche und geistige Vorteile mit sich bringt. Falun Gong heilte sie von Krankheiten wie z.B. Nervenleiden, Herzerkrankungen und Leukämie. Einige haben geäußert, dass sie durch das Praktizieren Frieden im Leben fanden und harmonischere Beziehungen zu ihren Familien und Kollegen aufbauen konnten.

Mit Beginn der Verfolgung verloren sie ihr Umfeld, konnten Falun Gong nicht mehr frei praktizieren und wurden von ihren Arbeitgebern entlassen, inhaftiert und gefoltert, wenn sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben.

„Die dämonisierende Propaganda des Jiang Regimes gegen Falun Gong hat viele Chinesen getäuscht. Wir hoffen, dass durch die Rechtsstreitigkeiten die aktuellen Parteiführer wirklich darüber nachdenken, die Verfolgung zu beenden und alle unschuldigen Praktizierenden, die immer noch in Haft sind, endlich freizulassen“, schrieben die Praktizierenden in ihren Strafanzeigen.

Nachfolgend einige ausgewählte Auszüge aus den Strafanzeigen:

Schwangere Frau in einen Metallkäfig gesperrt

Frau Xu Min wurde im Oktober 2000 auf dem Platz des Himmlischen Friedens verhaftet; sie war damals gerade schwanger. Die Polizei sperrte sie für vier Tage ein, bis sie wieder zur Arbeit musste.

Im Jahr 2009 wurde sie erneut verhaftet, weil sie die Verfolgung von Falun Gong aufgeklärt hatte. Nach einer 15-tägigen Haft verurteilte man sie zu einem Jahr Zwangsarbeitslager.

Im Arbeitslager wurde sie durch die Wärter einem Ausbeutebetrieb zugeteilt, wo sie tagsüber arbeitete und nachts gezwungen wurde, auf einem kleinen Hocker zu sitzen. Die Wärter schockten sie mit Elektroschocks und schlugen ihr halbstündlich ins Gesicht, als sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben.

58-jährige Frau aufgehängt und brutal geschlagen

Im März 2002 verhaftete die Polizei die 58-jährige Frau Li Zaisheng in ihrem Haus. Man sperrte sie in einen dunklen Raum in der Polizeistation ein, hängte sie auf und schlug sie brutal. Danach war ihr Körper mit Wunden und Prellungen bedeckt.

Die Polizei verweigerte ihr zwei Tage lang Nahrung und Wasser. Auf diese Weise versuchte man, ihr Falun Gong auszureden. Doch Frau Li weigerte sich, sodass sie für weitere 40 Tage in eine Haftanstalt gebracht und dort gefoltert wurde. Dann sperrte man sie für ein Jahr in das Zwangsarbeitslager Heizuizi.

Später wurde Frau Li erneut verhaftet und im Jahr 2012 in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht.

Bettlägeriger Ehemann stirbt nach der Festnahme seiner Frau

Im Juli 2002 brachen mehrere Polizisten bei Frau Jiang Ruihua zu Hause ein und verhafteten sie. Obwohl sie den Polizisten sagte, dass sie die einzige Betreuerin für ihren bettlägerigen Mann und ihr kleines Kind sei, sperrte die Polizei sie 40 Tage lang in eine Strafanstalt ein. Danach brachte man sie in das Zwangsarbeitslager Heizuizi, als sie sich weiterhin weigerte, Falun Gong aufzugeben. In den drei Jahren Haft im Arbeitslager wurde sie gefoltert.

Ihrem Mann wurde keine Pflegekraft zugeteilt, sodass er an den Folgen der fehlenden Pflege starb. Ihr Kind musste die Schule wegen fehlender finanzieller Mittel abbrechen.

Die 19 Praktizierenden, die Strafanzeige erstatteten, sind:

Mr. Liu Youyuan, 79Ms. Dou Yuxiang, 75Ms. Wang Shufen, 73Ms. Li Zaisheng, 71Ms. Li Fengzhen, 71Ms. Sun Lihuan, 65Ms. Zhao Fenghu, 63Ms. Jiang Ruihua, 61Ms. Liu Xiangrui, 60Ms. Hou Xiuxiang, 57Ms. Wang Yuqin, 55Ms. Liu Xiuzhi, 53Ms. Yao Yan, 52Ms. Liu Xiuying, 51Ms. Zhou Fengxia, 50Ms. Liang Yuling, 50Ms. Zhang Hongjie, 48Ms. Xu Min, 45Ms. Qu Qingying

Hintergrund

Jiang Zemin startete im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruchs der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiang Zemins persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein widerrechtliches Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es setzt die chinesischen Gesetze außer Kraft und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.