(Minghui.org) „Falun Gong-Anhänger erhalten Asyl, Freiheit zum Praktizieren in Boise“ war die Überschrift eines Artikels, der am 5. August im Idaho Statesman in Idaho, USA erschien. In diesem Bericht ging es um die derzeitige Verfolgung in China und das staatlich sanktionierte Töten von Gefangenen aus Gewissensgründen um ihrer Organe willen. Außerdem wurde über die derzeitige Welle von Strafanzeigen berichtet, die Falun Gong-Praktizierende gegen das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin einreichen. 

Derzeit berichten über ein Dutzend Medien in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Großbritannien und Israel, einschließlich Agence France-Presse und Australian Associated Press über die aktuellen rechtlichen Schritte in China, die darauf abzielen, Jiang Zemin vor Gericht zu bringen.

Idaho Statesman berichtet, wie Professorin Gift verabreicht bekam

In dem Artikel vom 5. August im Idaho Statesman wird exemplarisch die Verfolgung einer pensionierten Professorin aufgerollt. Auch sie hat Strafanzeige gegen Jiang Zemin gestellt.

Wang Zhuhong, die seit 2009 in Boise wohnt, berichtete der Zeitung aus Boise ihre Geschichte. Sie ist pensionierte Professorin von der China-Universität für Elektronische Wissenschaften und Technologie in Chengdu in der Provinz Sichuan.

Frau Wang war im Juni 2008 festgenommen worden, weil sie angeblich das „Verbrechen“ begangen hatte, einem anderen Praktizierenden Broschüren über Falun Gong zu geben. Zwei Wochen nach ihrer Festnahme wurde sie fünf Monate lang in die berüchtigte Gehirnwäsche-Einrichtung Xinjing in Chengdu [1] eingesperrt. Dort zwang man sie, sich stundenlang Videos anzusehen, in denen Falun Gong verunglimpft wurde.

Im Jahr 2013 beschrieb Frau Wang mit ihren eigenen Worten auf Minghui.org ihre Erfahrung, als ihr zweimal giftige Drogen verabreicht wurden [2].

„Das erste Mal wurden mir Mitte Oktober 2008 giftige Drogen gegeben. Eines Nachts wurde ich plötzlich kurzatmig. Ich konnte nicht schlafen, so setzte ich mich mit dem Rücken gegen die Wand. Die ganze Nacht hatte ich Probleme beim Atmen und konnte kaum schlafen. Am nächsten Morgen wurde ich von der Überwachungsbeamtin ausgeschimpft. Sie sagte, dass sie nicht schlafen konnte, weil ich die ganze Nacht auf gewesen sei. Sie sagte, ich solle bedachtsamer sein und mich in ihre Lage versetzen. Nur allmählich verschwanden die Symptome von der Vergiftung.

Das zweite Mal war im Dezember 2008. Ich war gerade aus der Gehirnwäsche-Einrichtung entlassen worden und heimgekommen. Im Brustbereich fühlte ich eine Enge und mir war schwindlig. Plötzlich war mir ganz unwohl in der Brustgegend und ich konnte mich nicht stillhalten. Ich konnte auch nicht viel essen. Wenn ich sehr langsam aß, konnte ich etwas Reisbrei zu mir nehmen, der sehr stark mit Wasser verdünnt war. Sonst wäre ich erstickt. Ich verlor über 15 Kilo in sehr kurzer Zeit.“

Frau Wang erstattete Strafanzeige gegen das ehemalige chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin [3], weil dieser die brutale Unterdrückung von Falun Gong in Gang gesetzt hat, die ihr so viel Leid gebracht hat. In ihrer Strafanzeige bei der Obersten Volksstaatsanwaltschaft macht Frau Wang Jiang Zemin auch dafür verantwortlich, die Religions- und Redefreiheit der Bürger verletzt zu haben.

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[1] Mehr darüber unter: „Ein Minghui Weißbuch – Gehirnwäsche: Chinas versteckte Industrie“, http://de.minghui.org/html/articles/2014/10/9/80967.html

[2] http://en.minghui.org/html/articles/2013/3/25/138623.html

[3] http://en.minghui.org/html/articles/2015/7/26/151743.html