(Minghui.org) Von Januar bis Juli 2015 unterschrieben über 3.500 Personen aus der Stadt Zhangjiakou und der Umgebung in der Provinz Hebei eine Petition. In der Petition wird eine Untersuchung der Verbrechen gefordert, die Jiang Zemin während der Verfolgung von Falun Gong begangen hat. Vor allem geht es um das Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Anders als die mehr als 130.000 Menschen, die in letzter Zeit Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet haben, sind diese Unterzeichner der Petition keine Falun Gong-Praktizierenden. Es sind Bürger, die allen Gesellschaftsschichten angehören. Ermutigt von der Flut an Strafanzeigen gegen Jiang Zemin und schockiert von der Brutalität der seit 16 Jahren andauernden Verfolgung von Falun Gong haben sich diese chinesischen Bürger entschlossen, herauszutreten und sich für Gerechtigkeit einzusetzen.  

Tausende Unterschriften und Fingerabdrücke auf einer Petition, die eine Untersuchung der Verbrechen Jiang Zemins fordert

Die Provinz Hebei ist eines der Gebiete, in der die Verfolgung von Falun Gong am stärksten stattfindet. In der ersten Hälfte des Jahres 2015 nahm man 136 Praktizierende aus Hebei fest. Von ihnen wurden 15 verurteilt und sieben starben infolge der Folter. Drei von ihnen stammten aus Tianjin und einer aus Peking.

Geschichte des friedlichen Widerstandes

Hebei hat eine Geschichte des friedlichen Widerstands gegen die Verfolgung auf breiter Front. Die Minghui-Website hat mehrere Berichte darüber veröffentlicht, dass Personen, die nicht praktizieren, in Hebei Unterschriften unter Petitionen leisteten und damit ein Ende der Verfolgung forderten.

Bereits 2012 unterzeichneten 979 Personen eine Petition für die Freilassung des Falun Gong-Praktizierenden Zheng Xiangxing aus der Stadt Tangshan (Provinz Hebei): „Fingerabdrücke auf einer Petition zur Rettung eines Praktizierenden zeigen die starke Unterstützung für Falun Gong“ (http://de.minghui.org/html/articles/2012/8/16/70169.html).

Im Jahr 2014 unterschrieben mehr als 300 Menschen aus der Stadt Langfang in Hebei eine Petition, mit der sie die Freilassung der vier Praktizierenden Kang Jingtai, Wang Zhanqing, Ma Weishan und Wen Jie forderten. Diese waren am 22. April 2014 von der Stadtpolizei Sanhe festgenommen worden. „Über 300 Menschen unterschreiben eine Petition für vier inhaftierte Praktizierende (Stadt Sanhe, Provinz Hebei)“, (http://de.minghui.org/html/articles/2014/8/25/80312.html).

Anfang 2015 stieg die Zahl der Petitionierenden auf beinahe 1.000 an. (Nearly 1,000 Sanhe Residents Petition for Falsely Accused Falun Gong Practitioners, http://en.minghui.org/html/articles/2015/1/19/148018.html).

Im Juli 2015 erhielt Minghui eine Petition mit 5.038 Unterschriften aus drei Gebieten der Provinz Hebei - Baoding, Qinhuangdao, Zhangjiakou –, mit denen das staatlich sanktionierte Morden von inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden wegen ihrer Organe verurteilt wurde. „5.038 Unterschriften in der Provinz Hebei verurteilen den staatlich sanktionierten Organraub“, http://de.minghui.org/html/articles/2015/7/7/115781.html.

Nun wurden mehr als 3.500 Unterschriften aus der Stadt Zhangjiakou eingereicht.

Viele Unterzeichner bekundeten ihre Unterstützung für die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin. Ein Dorfbewohner sagte zu demjenigen, der die Unterschriften sammelte: „Jiang Zemin hat für das Land nichts Gutes getan. Er ist bösartig. Organraub ist so unmenschlich. Ich muss die Petition unterschreiben. Jiang hat der Nation und dem Volk eine Katastrophe gebracht. Er muss zur Verantwortung gezogen werden.“

Vielleicht sind die Worte eines 60 Jahre alten Bauern repräsentativ für viele Unterzeichner: „Organraub ist etwas, das nicht einmal die Nazis zu tun wagten. Diese Tiere sollten zur Verantwortung gezogen werden. Falun Gong lehrt Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Die Praktizierenden sind gute Menschen. Falun Gong zu verfolgen,  ist wirklich bösartig. Die kommunistische Partei ist wirklich unmenschlich. Mir fällt nichts ein, was bösartiger ist als das. Der Himmel wird sie bestrafen.“