(Minghui.org) Mehr als 146.000 Personen stellten Strafanzeigen gegen Jiang Zemin wegen seiner Rolle bei der Verfolgung von Falun Gong, auch Falun Dafa genannt. (http://de.minghui.org/html/articles/2015/8/18/116349.html). Allerdings ist die Zahl viel niedriger, als die Anzahl der Praktizierenden in China. Aus meinen eigenen Erfahrungen und meinen Gesprächen mit anderen Praktizierenden ist mir aufgefallen, dass es unaufrichtige Gedanken bezüglich der Strafanzeigen gegen Jiang gibt.

Als Praktizierende sollten wir unsere Eigensinne und schlechten Gedanken beseitigen und auch die Teilnahme der alten Mächte an der Fa-Berichtigung ablehnen. Auf diese Weise geben wir ihnen keine Chance, unsere unaufrichtigen Gedanken auszunutzen, um mit ihnen die Fa-Berichtigung zu stören.

Im Mai begann ich meine Strafanzeige zu schreiben. Weil ich das korrekte Format zur Erstattung der Anzeige nicht kannte, schickte ich sie nicht ab, bis die anderen Praktizierenden im Juni ein Standardformat erstellten. Dies zeigte meinen Eigensinn, auf andere zu warten und mich auf sie zu verlassen.

Ich war auch ängstlich und besorgt um meine Familie, was mich veranlasste, das Versenden der Strafanzeige zu verzögern. Als diese Gedanken auftraten, wusste ich, dass sie meine Entschlossenheit schwächten und mich negativ beeinflussten.

Also sagte ich mir: „Was gibt es da zu fürchten? Schreibe die Anzeige und sende sie ab! Beseitige das Böse!“

Als ich ein paar Praktizierende fragte, warum sie ihre Strafanzeigen noch nicht geschrieben hätten, antworteten einige: „Es betrifft mich nicht. Ich bin nicht verfolgt worden.“

Tatsächlich haben sie einfach die wahre Natur der Verfolgung nicht gesehen. Sie erstatteten die Anzeige, sobald sie das Wesen der Verfolgung und wie sie sich auf jeden von uns auswirkte, verstanden hatten.

„Oh“, sagten einige andere Praktizierende. „Ich hatte Angst, ich habe nichts geschrieben.“ Dies zeigte einen Eigensinn der Angst.

Manche Praktizierende erstatteten Strafanzeigen, sagten aber, dass ihre Familienangehörigen (die auch Praktizierende sind) keine eingereicht hätten.

„Wenn ich aufgrund der Strafanzeige festgenommen werde, das ist in Ordnung. Ich bin schon alt. Aber mein Sohn und meine Schwiegertochter sind noch jung. Sie sollten keine Anzeigen erstatten“, sagte einer dieser Praktizierenden.

In diesem Fall bestätigte der Praktizierende, dass verfolgt wird, wer auch immer Strafanzeigen stellt. Er versuchte auch, die Zukunft für seinen Sohn und seine Schwiegertochter zu arrangieren. Er handelte aus seinem Eigensinn heraus, aber nicht aus seinen aufrichtigen Gedanken.

Es waren auch einige Gerüchte im Umlauf, dass die Oberste Volksstaatsanwaltschaft alle eingereichten Strafanzeigen gegen Jiang zurückgeben werde und die Namen und Anschriften derjenigen, die sie eingereicht hatten bei den örtlichen Polizeidienststellen abgeben würden.

Insidern zufolge würden die Behörden in Heilongjiang insgeheim eine neue Welle der Verhaftung von Praktizierenden planen, die Anzeigen gegen Jiang erstattet hätten.

Als sie das hörten, beschlossen einige Praktizierende, die Provinz Heilongjiang zu verlassen, um der intensivierten Kampagne gegen Falun Gong auszuweichen und weit weg von zu Hause zu bleiben, bis die neue Kampagne abgeebbt war.

Manche Praktizierende sagten sogar: „Lasst uns alle Materialien zur Erklärung der wahren Umstände von den Materialproduktionsstätten auslagern. Ich habe gehört, dass die Behörden Praktizierende nur für 15 Tage verhaften wollen, wenn sie bei ihnen keine Materialien über Falun Gong finden, aber sie werden uns zu fünf bis zehn Jahren Gefängnis verurteilen, wenn sie solche Materialien finden.“

Diese Gedanken sind keine Pläne des Meisters, und der Meister würde solche Dinge nicht anerkennen. Wir sollten diese Gedanken negieren und beseitigen. Wie können wir den Arrangements der alten Mächte so bereitwillig folgen? Außerdem ist das Böse in einer anderen Dimension. Sind wir wirklich sicher, wenn wir nach Schanghai oder Peking fliegen?

Der Meister sagte:

„Jenseits von Zeit und Raum, die Fa-Berichtigung eiltGewaltige Trübsal der Wille unbewegtWahnsinnig das Böse tobt, der Weg klar vor AugenBöses beseitigen, weggefegt wie StaubJünger aufrichtig den Weg des Dafa gehenHimmel und Erde erstrahlt, Böses völlig dahinFa-Jünger fleißig voran – Pflaumenblüte in der KälteSeit Urzeit Trübsal und Bitternis, nur für dieses Mal“(Li Hongzhi, Nur für dieses Mal, 18.09.2005, Mondfest, in: Hong Yin III)

Sollten wir uns beim Reinigen eines Zimmers vor Staub ängstigen? Wird der Staub uns fressen? Warum sollten wir uns dann vor der aktuellen Situation fürchten? Wir sind durch so viele riesige Schwierigkeiten gegangen. Gerade jetzt, wo das Ende naht, sollten wir mutiger sein denn je. Enttäusche nicht all die Lebewesen, die für dieses Fa gekommen sind!

Wir sollten alle Arten von „Ich“ aus unseren Gedanken verbannen. Dieses „Ich“ ist die Selbstsucht des alten Universums. Der Meister möchte selbstlose erleuchtete Wesen. Der Weg dorthin ist schmal, aber er wird uns zu wunderbaren Dingen führen.

Sobald wir einen klaren Kopf haben, können wir auch andere „Ich“ in unseren Gedanken sehen: Angeberei, Faulheit, Wettbewerb ... Ich weiß, wir sollten sie alle beseitigen. Ein erleuchtetes Wesen in der Zeit der Fa-Berichtigung sollte kein „Ich“ im Kopf haben.

Bitte weist mich auf Mängel hin, die ihr sehen könnt!