(Minghui.org) Für viele ist es kaum zu verstehen, wie die Chinesen in Sachen wie Falun Gong einer so starken Gehirnwäsche durch die Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) unterzogen werden können. Die beiden folgenden Beispiele bieten einen kurzen Blick darauf, welchen Druck die KPCh auf die Menschen innerhalb und außerhalb Chinas ausübt.

Bi Fujian ist ein bekannter chinesischer Fernsehmoderator und Journalist. Auf einer privaten Party im April machte er sarkastische Bemerkungen über Mao Zedong, was ihm jede Menge Probleme einbrachte. Als das kurze Video, auf dem er die Bemerkungen machte, online verfügbar war, wurden alle Programme, die er moderierte, innerhalb von 48 Stunden eingestellt. Die von ihm moderierten Shows wurden später wieder aufgenommen, allerdings mit anderen Sprechern.

Obwohl Mao Zedong vor über vier Jahrzehnten starb und seine Kulturrevolution als Katastrophe erachtet wird, verbietet die KPCh weiterhin jegliche öffentliche Kritik an ihm.

Eine anderes Beispiel: Jack Murphy, ein auf Militär spezialisierter Jounalist, der als Luftraumaufseher und als Unteroffizier einer Sondertruppe diente, veröffentlichte am 7. August im Business Insider einen Artikel mit dem Titel: „Wie ist es, mit Spionen von chinesischen Studenten zusammenzukommen“. Der Artikel handelte von einem politischen Lehrgang an der Universität Columbia, den er besucht hatte und wo er mit einem chinesischen Amerikaner und zwei chinesischen Studenten eine kleine Diskussionsgruppe bildete.

Aus Neugier fragte Murphy, warum Falun Gong in China verfolgt werde. Zu seiner Überraschung stieß die Frage auf verblüfftes Schweigen. Später wechselten die chinesischen Studenten zu anderen Themen.

Als Murphy nachforschte, um herauszufinden, warum die Studenten seine Frage nicht beantwortet hatten, war er überrascht zu entdecken: „Als jemand, der in amerikanischen Sonderoperationseinheiten gedient und diese Arten von Einheiten auf der ganzen Welt studiert hat, neige ich dazu zu denken, dass ich bei diesem Thema sehr versiert bin ...Natürlich weiß man nicht, was man nicht weiß. Wie sich herausstellt, gibt es vieles, was ich nicht weiß, besonders wenn es um Spionage geht.“

China besitzt Geheimdienste, wie das Ministerium für Staatssicherheit, doch sie sind ihren Äquivalenten im Westen nicht gleich, schrieb er in dem Artikel. Vielmehr ist China gut darin, „seine Stärke gegen uns einzusetzen, nämlich durch die Ausnutzung und Mobilisierung einer Nation von über einer Milliarde Menschen ...Die Chinesen sind Meister im Sammeln von quelloffener Geheimdienst-Information. Sie schlürfen sie auf und wenn sie das nicht können, stehlen sie sie – speichern sie ab mittels einer einzigartigen Wissenschaft von Datenübermittlung, die die Information den entsprechenden staatlichen Mitarbeitern zukommen lässt, die daraus Nutzen ziehen.“

Tatsächlich werden chinesische Studenten im Westen streng von der chinesischen Regierung überwacht. „Die beiden chinesischen Studenten wissen, dass das, was sie in diesem Raum sagen, schließlich nach China rückgemeldet wird. Keiner von ihnen hat eine Vorstellung, was die anderen der Staatssicherheit oder anderen Staatlichen Sicherheitseinrichtungen zuhause sagen oder auch nicht. Natürlich war mir das überhaupt nicht bewusst.“

Chen Yonglin, ein ehemaliger chinesischer Diplomat, der im Juni 2006 überlief, berichtete, dass es über ein Tausend chinesische Spione in Australien gebe. Er präsentierte Beweise, um zu zeigen, wie diese Sonderagenten detaillierte Informationen über Falun Gong-Praktizierende sammelten.

Die KPCh kontrolliert die Gedanken der Chinesen seit ihrer Machtübernahme vor über 60 Jahren und wird damit fortfahren, solange sie existiert. Über 212 Millionen Chinesen sind aus der KPCh ausgetreten. Doch in einem Land mit über einer Milliarde Menschen werden mehr Austritte benötigt, um die Fesseln in ihren Gedanken zu entfernen.