(Minghui.org) Wu Qiu'e verlor das Bewusstsein, kurz nachdem eine Gruppe Polizisten in ihre Wohnung eingedrungen war. Die Polizisten waren mit der schriftlichen Mitteilung gekommen, dass sie mit einer Bestrafung rechnen müsse, weil sie eine Strafanzeige gegen das frühere chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin erstattet hatte. Die 80-jährige Frau aus Daxing'anling in der Provinz Heilongjiang starb nur Tage später.

Wu Qiu'e

Frau Wu hatte im Juli 2015 Strafanzeige gegen Jiang erstattet, den sie beschuldigte, die Verfolgung von Falun Gong begonnen zu haben. Diese Meditationspraktik hatte ihre Gesundheit wiederhergestellt und ihr ein glückliches Leben geschenkt.

Daraufhin erschienen die Polizisten am 28. Oktober 2015 in ihrer Wohnung. Sie erzwangen Fingerabdrücke von ihr und kündigten ihr  eine Bestrafung für die Strafanzeige an. Bald nachdem die Polizisten gegangen waren, verlor Frau Wu das Bewusstsein.

Ihre Kinder brachten sie später am gleichen Tag eilig ins Krankenhaus. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb Frau Wu.

Ihre Familie hat den Verdacht, dass ihr plötzlicher Tod aus der polizeilichen Bedrohung resultierte. Sie war nämlich all die Jahre ganz gesund gewesen und hatte komfortabel alleine in einer Wohnung im sechsten Stock gelebt.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.