(Minghui.org) Das Jahr 2015 endete in der Stadt Qingdao in der Provinz Shandong damit, dass 14 Bürger wegen ihrer Überzeugung und des Praktizierens von Falun Gong zu Gefängnis verurteilt wurden. Falun Gong ist ein Selbstkultivierungssystem, das von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgt wird.

Bei zwölf der Verurteilten handelt es sich um Frauen und zwei sind Männer. Sie wurden zu Gefängnisstrafen von einem bis zu zehn Jahren verurteilt, nur weil sie sich geweigert hatten, ihren Glauben aufzugeben. Mit Ausnahme von einer Person, die aus medizinischen Gründen freigelassen wurde, befinden sich alle noch in verschiedenen Gefängnissen der Provinz.

Außer den 14 verurteilten Praktizierenden gab es noch etliche Bürger Qingdaos, die in unterschiedlichen Ausmaßen verfolgt wurden. 2015 wurden 31 festgenommen und 16 wurden zuhause schikaniert.

Auflistung der verurteilten Praktizierenden

Bereits vor 2015 wurden 14 Praktizierende aus Qingdao festgenommen, die im selben Jahr vor Gericht gestellt und verurteilt wurden.

Frau Li Xue: 10 Jahre

Frau Song Guixiang: 8 Jahre [Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung (auf Kaution) am 10. Dezember 2015]

Frau Qi Yaoyuan, Herr Niu Xibao, Frau Dou Hongxia und Frau Dou Hongxia: jeweils 4 Jahre

Frau Chen Guangxia: 4 Jahre (in Berufungsverhandlung auf 3.5 Jahre verkürzt)

Frau Sun Lin: 3,5 Jahre

Frau Pang Yufen, Frau Liu Feng'e, Frau Wang Xiuying, und Frau He Xiuxiang: jeweils 3 Jahre

Herr Zhang Meilei: 3 Jahre (in Berufungsverhandlung auf 2,5 Jahre verkürzt)

Frau Sun Liping: 1,5 Jahre

Frau Sun Jihua: 1 Jahr.

Drei weitere Personen vor Gericht

Außer den 14 oben genannten gerichtlich Verurteilten, wurden noch eine im Jahr 2015 festgenommene Praktizierende und zwei Praktizierende vor Gericht gestellt, die bereits vor 2015 festgenommen worden waren. Eine konnte nach der Verhandlung als freie Bürgerin weggehen, während die beiden anderen noch auf die Urteilsverkündung warten.

Am 13. Oktober wurde Frau Wang Jingtao vor Gericht gestellt, ohne dass ihre Familie davon in Kenntnis gesetzt wurde. Frau Qiao Jinyings Verhandlung fand am 17. November statt, fünf Monate nach ihrer Festnahme. Beide Frauen warten zum Zeitpunkt dieses Berichts noch auf ihr Urteil.

Frau An Xinyun verteidigte in ihrer Verhandlung am 24. November selbst ihr verfassungsmäßig zustehendes Recht, Falun Gong praktizieren zu dürfen. Sie wurde freigelassen, nachdem sie sich standhaft geweigert hatte, das Gerichtsprotokoll zu unterschrieben.

31 Personen festgenommen, eine bereits vor Gericht gestellt

In jedem Monat des Jahres 2015 wurden Bewohner von Qingdao wegen ihres Glaubens und Praktizierens von Falun Gong festgenommen. Im Dezember wurden die meisten Festnahmen registriert: 7 Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Eine der Festgenommenen wurde bereits vor Gericht gestellt. Es handelt sich um die oben erwähnte Frau Qiao Junying. Es muss noch ermittelt werden, ob die anderen 30 Praktizierenden freigelassen wurden oder einer Verhandlung entgegensehen.

Es folgt eine Auflistung der festgenommenen Praktizierenden:

Januar: Zhao Huahua

Februar: Sun Yunchuan

März: Hou Baoqin und Frau Song

April: Zhou Guihua, Xiao Shuling und drei weitere Praktizierende, deren Namen noch ermittelt werden müssen.

Mai: Cheng Shufang

Juni: Wang Chengmei und Qiao Junying

Juli: Zhang Xuehua, Liu Miyi und Zhou Yuxiang

August: Zhang Kemin

September: Ji Xiuling, Liu Fengyun, Liu Hongfang und Zhang Qinuo

Oktober: Wei Chunrong und Guo Qiyun

November: Liu Xianghong und Wang Hua

Dezember: Jiang Tao, Zhang Junying, Zhang Yuzhen, Li Fujun, Xue Yunxiu, Liu Aiying, und ein Praktizierender mit Familiennamen Xue

16 Personen drangsaliert

Folgende Praktizierenden wurden von der Polizei mehrmals zuhause drangsaliert: Xu Zengdong, Li Cairong, Zhang Yuzhen, Yin Yumei, Song Zhaoping, Liang Huiyuan, An Hongyan, Ding Peige, Xu Caiying, Cheng Xiantang, Luan Hecheng, Xue Guixian, Shi Guoxing, Zhao Xinfeng, Jiang Xiuying und ein Praktizierender mit Familiennamen Dong.

Song Hongbin wird vermisst und seine Familie hat nicht die geringste Ahnung über seinen Verbleib.