(Minghui.org)

Grüße an den verehrten Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Im Jahr 2002 fing ich an, Falun Dafa zu kultivieren. Damals war ich im dritten Studienjahr. Im Jahr 2010 hatte ich das Glück, für ein Medienprojekt zu arbeiten, um das Dafa zu bestätigen. Im Folgenden berichte ich von meinen Kultivierungserfahrungen.

1. Von einem Mitarbeiter eines normalen Wirtschaftsunternehmens zu einem Medienmitarbeiter

Als ich im Jahr 2002 das Fa erhielt, hatte die KPCh schon begonnen, Falun Dafa zu verfolgen. Durch das Lernen des Fa erkannte ich die Mission eines Dafa-Jüngers und die Wichtigkeit der Erklärung der wahren Umstände. Deswegen erklärte ich auch in meiner Freizeit den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa. Zum Beispiel gründete ich an der Uni einen Falun Dafa-Club und veranstaltete Zusammenkünfte für Falun Dafa-Praktizierende. Außerdem erklärte ich den Chinesen durch Anrufe die wahren Umstände über Falun Dafa. In meinen Flitterwochen erklärte ich in Hongkong sieben Tage lang chinesischen Touristen die wahren Umstände über Falun Dafa.

Im Jahr 2008 war ich mit dem Studium fertig und trat meine erste Arbeitsstelle in einem internationalen Handels-Unternehmen an. Nach zwei Jahren hatte ich gute Arbeit geleistet, so dass mir ein höheres Gehalt und der berufliche Aufstieg bevorstand. Damals unterstützte ich gleichzeitig in meiner Freizeit den NTD-Fernsehsender. Die Zeit war sehr knapp und es fiel mir schwer, beide Aufgaben gut zu schaffen.

Unterdessen las ich das Fa vom Meister:

„Wenn ihr die Erklärung der Wahrheit mit der Arbeit bei den Medien von Dafa-Jüngern kombiniert, könnt ihr dadurch nicht Zeit sparen? Außerdem wird dadurch noch das Problem des Lebensunterhalts gelöst, das Problem der Arbeit in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen kann auch dadurch gelöst werden. Das ist doch eine schöne Sache, warum tut man sie nicht? Ich finde, dass die Zeit dafür auch schon reif ist.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times, 17.10.2009)

Ich freute mich sehr, als ich diesen Teil des Fa erkannte. Ich weiß nicht, ob dies Teil meines Gelöbnisses war, aber ich dachte, dass es seine sehr gute Gelegenheit war. Deshalb gab ich die Arbeit in dem Unternehmen der gewöhnlichen Menschen auf begann im Jahr 2010 in Vollzeit für NTDTV zu arbeiten. 2014 wurde ich dann im Zuge einer Umstrukturierung zur Epoch Times versetzt.

Die Vollzeit-Mitarbeit in den Medienprojekten ist eine sehr gute Gelegenheit, die der Meister den Jüngern zur Bestätigung des Fa einrichtet. Wenn man „Beruf, Interessen, Ansprüche und Lebensziele“ verbinden kann, werden sich die Leistungen und die Effizienz um ein Mehrfaches steigern. Wie erwartet war ich während der Medienarbeit überhaupt nicht müde, selbst wenn ich Überstunden arbeitete. Stattdessen war ich sehr glücklich.

2. Den Pass überwinden, morgens früh aufzustehen, um die Übungen zu machen

Ich kultiviere mich im Falun Dafa seit 13 Jahren. Aber erst in diesem Jahr schaffte ich es, jeden Tag auf dem Übungsplatz konsequent alle fünf Übungen machen. Ich möchte euch mitteilen, wie ich diesen Pass überwinden konnte.

Ich habe die Wichtigkeit der Übungen erkannt. Die Übungen sind Teil der Kultivierung im Falun Dafa. Wenn man als Kultivierender die Übungen nicht macht, kultiviert man sich nicht gut. Meiner Meinung nach ist es am besten, die fünf Übungen regelmäßig am Morgen zu machen. Wenn man die Übungen draußen macht, kann man noch das Fa verbreiten.

Während der Übungen hatte ich das häufig Problem, dabei einzuschlafen. Manchmal konnte ich sogar die Worte des Meisters nicht hören. Um das Problem zu lösen, machte ich stets aufrichtige Gedanken auf dem Weg von meinem Wohnort bis zum Übungsplatz. In Gedanken beseitigte ich alle Dinge, die mich störten und mich nicht klar sein ließen. Danach konnte ich bei den Übungen wieder klar sein. Diese Sache ließ mich erkennen, dass früher meine Zuversicht für das Aussenden der aufrichtigen Gedanken nicht ausreichend war. Deswegen war die Wirkung auch nicht erkennbar.

Der Meister hat erklärt:

„Was tut das jetzt? Es ist so etwas wie Würmer und Bakterien. So etwas ist das. Es hat eine sehr gute Wirkung, wenn man aufrichtige Gedanken aussendet! Schubweise werden sie vernichtet. Aber es sind sehr viele. Der Kosmos ist doch sehr groß und hat viele Ebenen. Kurze Zeit nachdem du jenes Zeug vernichtet hast, dringen sie hierher durch. Sie kommen wieder. Dann vernichtest du sie wieder. Auf diese Weise sendet man ununterbrochen aufrichtige Gedanken aus. Erst nachdem man das eine Weile getan hat, kann man den Effekt ganz klar erkennen.“ (Li, Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Westen der USA 2015, 14. 05.2015)

Der Meister hat diesen Fa-Grundsatz immer wieder klar erklärt. Das Aussenden der aufrichtigen Gedanken ist eben wirkungsvoll. Seit mehr als zehn Jahren habe ich aufrichtige Gedanken ausgesendet, aber erst jetzt glaube ich fest an ihre Wirkung. Ich schäme mich wirklich sehr.

3. Die Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht auf Zeitmanagement anwenden

Täglich habe eine Menge Arbeit zu bewältigen, die vor allem das Internet und soziale Netzwerke Network umfasst. In den letzten Jahren sind viele Community-Webseiten beliebt geworden. Wenn man sich nicht gut beherrscht, wird man sehr leicht von solchen Webseiten angelockt, sodass man die tägliche Arbeit vergisst.

Wegen meiner Arbeit benutze ich drei verschiedene Instant-Messaging-Softwares und verfüge über neun E-Mail-Konten. Das ließ mich immer wieder von meiner Arbeit ablenken und meine Arbeitsleistung deutlich verschlechtern.

Vom Fa her gesehen, hängt es nicht von irgendeinem Werkzeug oder einer Methode ab, ob man die Zeit effektiv nutzen kann oder nicht, sondern es hängt nur von der eigenen Xinxing ab.

Eines Tages lernte ich den Artikel des Meisters „Über Dafa“ auswendig. Als ich den folgenden Satz rezitierte:

„Dafa hat auch Zeiten und Räume erschaffen sowie die Vielzahl der Lebensformen und die gesamte Schöpfung, allumfassend – nichts wurde ausgelassen. Auf diese Weise zeigen sich Zhen, Shan, Ren, die Eigenschaften des Dafa, konkret auf unterschiedlichen Ebenen.“ (Li Hongzhi, Über Dafa, 24.05.2015)

erkannte ich, dass die „Zeit“ auch vom Dafa erschaffen wurde. Wenn man wirklich den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht entspricht, kann man seine Zeit gut benutzen.

Wenn man die Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht für das Zeitmanagement anwenden will, muss man zuerst der „Wahrhaftigkeit“ folgen, d.h., man muss jeden Tag sachlich aufzeichnen, wie man seine Zeit verbracht hat. Nach der Arbeit soll man darüber nachdenken, ob man die heute die Zeit gut genutzt hat, und wie man sein Zeitmanagement noch verbessern soll. Man soll dem Problem nicht ausweichen.

Ich erkannte, dass eine Bedeutung der „Barmherzigkeit“ darin liegt, dass man jede Sekunde schätzen soll, weil jede Sekunde vom Meister für Dafa-Jünger sowie für Lebewesen verlängert worden ist. Es ist nicht barmherzig, kostbare Zeit zu vergeuden.

Der Meister sagte:

„Aber egal wie lange die Geschichte durchlaufen ist, egal wie lange die Drei-Weltkreise schon bestehen und wie viele Lebewesen hierher gekommen sind, alle warten auf diesen einen Moment in der langen Geschichte. Dieser Moment hat tausend- und aber tausendfachen Goldwert. Wenn man diesen Abschnitt des Weges gut geht, dann ist das am großartigsten.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in Chicago-City, 26.06.2005)

Bei der „Nachsicht“ handelt es sich darum, ob man der Versuchung widerstehen kann, seinem täglichen Zeitplan strikt zu folgen. Manche Projekte, an denen ich arbeitete, waren sehr schwer. Ich musste zur Lösung des Problems meinen Kopf anstrengen. Manchmal wurde ich unruhig und besuchte zur Entspannung entweder die Webseiten der gewöhnlichen Menschen oder las E-Mails oder Instant Messages bzw. ich erledigte eine einfachere Aufgabe. Das zeigt also, dass ich die „Nachsicht“ noch nicht gut genug kultiviert hatte. Der Unterschied liegt darin, dass man sich mit einem Klick der Maus von seiner Arbeit ablenken lässt.

Ich erkannte, dass man seine Xinxing erhöhen muss, erst dann kann man seine Zeit gut managen.

4. Eine prominente Persönlichkeit werden

Um Dafa zu bestätigen, arbeite ich in den Medien, die von Praktizierenden betrieben werden. Ich weiß zutiefst, dass die Zeitung „The Epoch Times“ und der Fernsehsender „New Tang Dynasty“ viele Menschen über die Verfolgung informieren können. Deshalb soll ich die Medienarbeit besser machen, damit unsere Medien noch mehr Menschen die wahren Umstände nahebringen können. Das ist sehr wichtig. Bei der Medienarbeit gibt es verschiedene Stellen und man braucht verschiedene Fertigkeiten sowie Fachkenntnisse der gewöhnlichen Menschen.

Eines Tages fielen mir diese Worte des Meisters ein:

„Alles auf der Welt wurde für die Fa-Berichtigung erschaffen, die Dafa-Jünger sind eben die Prominenten heutzutage, von alters her sehnten sich alle Lebewesen unterschiedlicher Kreise danach. Sammelt und errettet die Lebewesen, die ihr erlösen wollt. Habt aufrichtige Gedanken und handelt aufrichtig, schafft alle Hindernisse beiseite und macht die wahren Umstände überall bekannt, die Gottheiten befinden sich unter den Menschen.“ (Li Hongzhi, An die europäische Fa-Konferenz in Stockholm, 12.06. 2005)

Ich war nicht sicher, was „die Prominenten“ bedeutet. Deshalb zog ich das Wörterbuch zu Rate. Das Wort „Prominente“ wird im Wörterbuch folgendermaßen erklärt: „Eine wichtige Person, die einen sehr großen Einfluss auf die Gesellschaft hat.“ Meiner Meinung nach gehören die Prominenten aus der Sicht der alltäglichen Menschen eben zu den Großen. Ich arbeite im Marketing-Support-Team für unsere Medien. Ich erkannte, dass ich ein Marketing-Profi werden sollte, damit ich den Medien dabei helfen konnte, ihren Einfluss auf die Gesellschaft zu vergrößern. Aber wie konnte ich ein Marketing-Profi werden?

Plötzlich erkannte ich, dass es überhaupt nicht schwierig war, über Marketing-Fachkenntnisse zu verfügen. Ich sollte die professionellen Marketing-Fachbücher lernen. Diese Erkenntnis ließ mich eine Anschauung durchbrechen. Früher war ich immer der Meinung gewesen, dass man nicht viel Zeit damit verbringen sollte, Dinge der menschlichen Welt zu lernen, weil man dann nicht genug Zeit hätte, das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Wie könnte man sich noch Zeit für das Lernen von Fertigkeiten der gewöhnlichen Menschen nehmen? Nun fand ich, dass es bei der Fa-Bestätigung doch nötig ist, sich Fertigkeiten der gewöhnlichen Menschen anzueignen. Das entspricht den Grundsätzen der gewöhnlichen Menschen. Aber wir müssen darauf achten, dass wir nur die menschlichen Kenntnisse erwerben, die wir wirklich benötigen. Gleichzeitig sollen wir regelmäßig das Fa lernen und die Übungen machen. Nachdem ich den Ausgangspunkt zur Medienarbeit richtig gestellt hatte, spürte ich, dass das Dafa mir meine Weisheit öffnete. Dadurch konnte ich schneller neue Fachkenntnisse erwerben und die Zusammenhänge verstehen. Ich bekam viele neue Ideen für gute Methoden, die ich auf meine Arbeit anwenden konnte und kann. Das bringt eine positive Wirkung für unsere Medien.

Das sind meine persönlichen Erkenntnisse auf meiner Ebene. Bei Mängeln bitte ich meine Mitpraktizierenden um Korrektur.

Ich danke dem Meister! Ich danke den Mitpraktizierenden!