Altes Ehepaar erstattet Strafanzeige gegen Jiang Zemin wegen des Todes ihrer Tochter

(Minghui.org) Ein älteres Paar aus dem Landkreis Yinan, Provinz Shandong, hat im letzten Herbst andere mit der Aufgabe betraut, für sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu erstatten. Der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hatte 1999 die Verfolgung von Falun Gong begonnen, bei der ihre Tochter ums Leben kam.

Ihre Tochter, Liu Shufen, war im Krankenhaus im Alter von 39 Jahren verstorben, nachdem sie in einer Haftanstalt vier Monate grausamer Folter erlitten hatte.

Die Strafanzeige wurde per Email an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt.

Frau Liu Shufen

Im Jahr 1998 hatte sie begonnen, Falun Gong zu praktizieren

Frau Liu war glücklich verheiratet und hatte ein Kind. Doch es ging damals mit ihrem Leben bergab, als sie an einer schweren gynäkologischen Krankheit und Herzkrankheit erkrankte. Sie litt so sehr, dass sie fast den Willen zum Leben verlor, bis sie im Frühjahr 1998 Falun Gong kennenlernte. Bald nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen hatte waren ihre Krankheiten verschwunden. Sie war sehr froh und voller Dankbarkeit gegenüber Falun Gong.

Aber dann begann die Verfolgung

Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong 1999 schloss sich Frau Liu Millionen von Praktizierenden bei friedlichen Appellen für Gerechtigkeit für Falun Gong an. Man verhaftete sie und brachte sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung.

Am 16. September 2002 wurde sie in ihrer Wohnung erneut verhaftet. Die Polizisten verlangten von ihr, Falun Gong aufzugeben und Informationen über andere Praktizierende zu liefern, doch sie weigerte sich.

In der Haftanstalt des Landkreises Mengyin wurde sie von den Wärtern gefoltert. Man schlug sie grausam mit Schlagstöcken. Aus Protest gegen die Verfolgung trat sie in den Hungerstreik. Sie wurde mehr als zehn Mal zwangsernährt, bekam unbekannte Medikamente gespritzt und wurde sexuell missbraucht. Sie verlor einige Male bei der Folter das Bewusstsein, doch sie gab ihren Peinigern niemals nach.

Man brachte Frau Liu in ein Krankenhaus, wo sie am 29. Januar 2003 starb. Weitere Informationen über ihren Tod finden sich hier: http://en.minghui.org/html/articles/2003/2/26/32607.html

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.