Junge Frau aus Liaoning erstattet wegen des Todes ihrer Mutter Strafanzeige gegen Jiang Zemin

(Minghui.org) Wang Xinlei aus der Stadt Fushun in der Provinz Liaoning erstattete wegen des Todes ihrer Mutter und ihres eigenen Leidens durch die Verfolgung Strafanzeige gegen das frühere Staatsoberhaupt Jiang Zemin. Sie schickte die Strafanzeige am 7. August 2015 an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft und erhielt auch eine Empfangsbestätigung.

Frau Wangs Mutter Shi Chunying musste zweimal in ein Zwangsarbeitslager. Sie wurde während der vierjährigen Haft brutal gefoltert. Einmal wurde sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht und auch dort gefoltert. Im Jahr 2013 verstarb sie.

Das Leiden der Mutter

Bevor Frau Shi Falun Gong praktizierte, litt sie unter verschiedenen Krankheiten, wie zum Beispiel Asthma. Alle verschwanden kurz nachdem sie 1996 angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren. Sie wurde rücksichtsvoller und harmonisierte angespannte Beziehungen zu Familienmitgliedern.

Kurz nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong fuhr Frau Shi im Juli und im November 1999 nach Peking, um sich dort für Gerechtigkeit für Falun Gong einzusetzen. Beide Male wurde sie festgenommen. Nach der zweiten Verhaftung kam sie für ein Jahr lang in das berüchtigte Zwangsarbeitslager Masanjia. Dort erlitt sie viele Arten von Folter wie Elektroschocks und Schlafentzug.

2001 wurde Frau Shi erneut von der Polizei verhaftet. Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung. Später wurde sie zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt, die sie im Zwangsarbeitslager Wujiabao in Fushun verbringen musste. Dort trat sie in einen zehntägigen Hungerstreik und wurde brutal zwangsernährt.

Im März 2003 wurde sie nach Masanjia überführt. Da man sie zwingen wollte, sich von Falun Gong abzuwenden, wurden zwei Häftlinge dazu eingeteilt, sie rund um die Uhr zu überwachen. Sie sperrten sie in die Toilette, sogar zu den Mahlzeiten. Da sie nicht aufgeben wollte, wurde sie gezwungen, über lange Zeiträume hinweg gerade dazustehen. Außerdem entzog man ihr den Schlaf. Sie musste täglich stundenlang schwere Zwangsarbeit verrichten. Als sie im September 2004 entlassen wurde, hatte sich ihr Gesundheitszustand sehr stark verschlechtert.

Um weiterer Verfolgung zu entgehen, ging Frau Shi nicht mehr in ihre Wohnung zurück. Sie begab sich zu ihrer ältesten Tochter, der Schwester von Frau Wang. Dort wurde sie jedoch aufgespürt und am 6. April 2005 in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Als sie dort in einen Hungerstreik getreten war, wurde sie über zehn Tage lang brutal zwangsernährt. Danach kam sie frei.

Nach Rückkehr aus der Gehirnwäsche-Einrichtung ging es mit ihrer Gesundheit immer mehr bergab. Die Ortspolizisten besuchten sie oft, schikanierten sie und überwachten ihr Telefon. Nach Beginn der Verfolgung verlor sie ihre Arbeitsstelle und sie hatte kein Einkommen mehr. Frau Shi lebte in ständiger Angst und unter ständigem Druck. Sie konnte sich nicht mehr erholen und starb am 28. Juli 2013.

Verhaftung der Tochter

Frau Wang hatte Probleme mit dem Herzen und einen Buckel. Als sie 15 Jahre alt war, forderte ihre Mutter sie auf, es mit dem Praktizieren von Falun Gong zu versuchen. Das war im Jahr 2005. Durch Falun Gong wurde sie rasch geheilt und aus ihr wurde ein völlig anderer Mensch – fröhlich, zuversichtlich und freundlich.

Die Polizei kam am 7. Juli 2014 in Frau Wangs Mietwohnung, um sie festzunehmen. Als die Polizisten feststellten, dass sie nicht zuhause war, durchsuchten sie die Wohnung. Später nahmen sie sie fest und sperrten sie einen Tag lang ein. Nachdem sie entlassen worden war, weigerte sich ihr Vermieter, ihr die Wohnung weiter zu vermieten. Dazu war er von der Polizei angewiesen worden.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.