(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Zheng Qinglan aus Tianjin, die wegen ihres Glaubens verurteilt worden war, wurde heimlich ins Gefängnis verlegt. Ihre Angehörigen fanden dies erst einen Monat später heraus. Als Zhengs Sohn sie schließlich im Gefängnis zu Gesicht bekam, merkte er, dass die Haare seine Mutter grau geworden waren, sie am linken Fuß hinkte und undeutlich sprach.

Zheng war am 2. März 2015 verhaftet worden, weil sie sich geweigert hatte, Falun Gong aufzugeben. Falun Gong ist eine Kultivierungsschule, die vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird.

Ihr Anwalt besuchte sie am 6. Dezember 2016 im Untersuchungsgefängnis Hedong und erfuhr, dass sie Durchblutungsstörungen im Gehirn hatte, jedoch keinerlei medizinische Behandlung erhielt. Wochen später wurde sie zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Ende März 2017 ging Zhengs Familie zum Untersuchungsgefängnis, um ihr Geld zu bringen, doch sie war nicht mehr dort. Die Beamten behaupteten, nicht zu wissen, wohin sie gebracht worden sei. Auch ihr Anwalt hatte keine Benachrichtigung von den Behörden erhalten.

Anfang April erhielten ihre Angehörigen einen Anruf, worin sie informiert wurden, dass sie Zheng im Frauengefängnis Tianjin besuchen könnten. Erst da erfuhren sie, wohin sie einen Monat zuvor verlegt worden war.

Zhengs Sohn besuchte sie dort vor ca. zwei Wochen, Mitte April, und sah, dass sich die Gesundheit seiner Mutter extrem verschlechtert hat.