(Minghui.org) „Wahrhaftigkeit, Güte und Toleranz sind die Wurzeln der Gesellschaft, der Familie und der Welt.“ Mit diesen Worten zitiert der Sonntagskurier am 11.06.2017 in seinem Zeitungsartikel den Falun-Gong-Praktizierenden Guo Jufeng. 

Jufeng „entdeckte erstmals im Jahr 1995 die positiven Effekte von Falun Gong, einer Meditations-Bewegung auf der Basis von Qi Gong“, so der Sonntagskurier weiter. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien die Eckpfeiler dieses buddhistischen Kultivierungsweges.

Der 42-jährige Elektroingenieur aus China lebt inzwischen in Lünen, seitdem er 2008 in Deutschland Asyl erhalten hat. Er musste um Asyl ersuchen, nachdem er in China seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 Opfer von Gewalt und willkürlicher Verhaftung geworden war, so wie Millionen andere Falun-Gong-Praktizierende auch. Man hatte ihn in drei Zwangsarbeitslagern eingesperrt – in Handschellen gefesselt und in Isolationshaft. 

Es gelang ihm trotz totaler Überwachung die Zustände in dem Lager bekannt zu machen, indem er sie auf Toilettenpapier niederschrieb und diese Papierfetzen dann nach draußen schmuggeln ließ, wo sie an die Weltöffentlichkeit gelangten.

In diesem Jahr Anfang Juni jährte sich der Tag seiner Entlassung zum 15. Mal. Es war genau die Zeit des Drachenbootfestes, eines der wichtigsten Feste in China, zu dem traditionell Teigtaschen mit klebrigem Reis (Zongzi) zubereitet werden. 

Der Sonntagskurier: „Nun lebt er (Guo Jufeng) weit entfernt von der Heimat und seiner Familie. Um sich an diesen Tag (seiner Freilassung) zu erinnern, kocht Jufeng jedes Jahr die leckeren Zongzis für seine Freunde.“ 

Anschließend lässt der Sonntagskurier Jufeng nochmals zu Wort kommen: „Jetzt kann ich in Deutschland wieder Falun Gong ohne Angst praktizieren und sowohl die Meinungs- und Glaubensfreiheit in Deutschland genießen.“

Mit Informationen über die Übungszeiten im Lippepark wird abschließend jeder Interessent herzlich eingeladen, die Meditationspraktik Falun Gong kennenzulernen.

Rubrik: Medienberichte