(Minghui.org) Zheng Yi (Deckname) war früher stellvertretender Bürgermeister in einer Kleinstadt im Nordosten Chinas. Im letzten Jahrzehnt wurde er mehrere Male befördert. Viele Menschen fragten ihn, wie er einen so stetigen Anstieg seiner politischen Karriere erreichen konnte.

Er erklärte: „Meine Philosophie im Leben ist, immer gut zu anderen zu sein und nicht nach Reichtum zu trachten. Ich habe nie Bestechungsgelder angenommen und folge dem natürlichen Lauf.“

Im Juli 2000 wurden ungefähr 40 Falun-Dafa-Praktizierende vom örtlichen Parteisekretär bestraft, weil sie ihren Glauben nicht aufgaben. Falun Dafa ist ein buddhistischer Kultivierungsweg, der in China verfolgt wird.

Die Praktizierenden wurden gezwungen, lange Zeit in der brennenden Sonne zu stehen. Sie durften weder trinken noch sich bewegen. Wenn sie das taten, wurden sie von Polizisten geschlagen.

Zheng Yu war damals der neu ernannte stellvertretende Bürgermeister. Als er von der Situation erfuhr, befahl der den Mitarbeitern eines Cafés Wasser und Brot für die Praktizierenden bereitzustellen.

Dass er sein Mitgefühl für die Praktizierenden zeigte, hätte ihn leicht seine Anstellung kosten können. Doch er hatte Verwandte, die Falun Dafa praktizierten, und er wusste, dass Praktizierende gute Menschen sind und immer das Wohl der anderen an die erste Stelle setzen.

Bald darauf wurde er zum Bürgermeister befördert. Im Laufe seiner Tätigkeit als solcher half Zheng vielen Praktizierenden, aus der Haft oder dem Gefängnis freigelassen zu werden. Wenn seine Verwandten ihn ermahnten, vorsichtig zu sein und sich nicht in Schwierigkeiten mit den Behörden zu bringen, erklärte er ihnen: „Ich habe keine Angst.“

Seit die Verfolgung vor 18 Jahren begann, wurde durch seinen Schutz kein Praktizierender, der für ihn arbeitete, jemals verfolgt.

Güte wird belohnt

Falun-Dafa-Praktizierende sind überzeugt, dass Gutes und Böses mit Gleichem vergolten wird und dass alle Menschen, die den Praktizierenden helfen, ihrer ganzen Familie Vorteile bringen.

Zheng hat gegenüber Praktizierenden große Güte gezeigt und drei Beförderungen erhalten. Viele Praktizierende weisen darauf hin, dass das miteinander verbunden ist.

Seine Frau war Lehrerin in einem Dorf und auch sie wurde befördert. Sie arbeitet nun in einer städtischen Schule und bekommt ein ordentliches Gehalt.

Zhengs Sohn besuchte eine der besten Universitäten und ging nach Amerika, um seinen Abschluss zu machen. Er erhielt viele Ehrungen und Zertifikate. Zurück im China bekam er eine Anstellung in einem ausländischen Unternehmen, das ihm ein Gehalt von über einer Million Yuan bot.