(Minghui.org) Ich bin eine Bäuerin, die froh ist, Falun Dafa gefunden zu haben. Ich habe das Fa gelernt, die Übungen praktiziert und fleißig aufrichtige Gedanken ausgesendet. Ich habe auch eine Fa-Lerngruppe bei mir zu Hause.

In unserem Ortsbereich gab es keine Produktionsstätte für Material zu Falun Dafa. Einige Praktizierende dachten, sie seien zu alt dafür und es fehlten die technischen Fähigkeiten; manche wurden durch die Verfolgung davon abgehalten; einige arbeiteten in anderen Städten und so weiter. Der örtliche Koordinator bat mich, eine Materialproduktionsstätte für Falun Dafa zu betreiben. Obwohl ich Ende 50 war und keine Computerkenntnisse hatte, stimmte ich zu.

Andere Praktizierende haben mir geholfen, Computerfähigkeiten zu erlangen. Während sie es mir erklärten, hörte ich zu und machte mir Notizen. Mit ihrer Hilfe war ich in der Lage, die Grundlagen der Computerarbeit zu erlernen. Im Laufe der Zeit kannte ich mich dann immer besser aus. Meine Materialproduktionsstätte war jahrelang relativ stabil.

Im Oktober 2015 fand meine Schwester für mich einen Reinigungsjob in der Stadt. Das Monatsgehalt betrug 1.700 Yuan (ca. 220 €), was eine große Hilfe gewesen wäre, da ich finanzielle Schwierigkeiten hatte. Allerdings machte ich mir Sorgen um die Materialproduktionsstätte. Außerdem würde ich eine gute Kultivierungsumgebung verlieren, wenn ich den Job annahm, und es gab niemanden, der die Stätte hätte übernehmen können. Als Falun-Dafa-Schülerin sollte ich nicht fixiert sein auf Geld. Kultivierung ist oberste Priorität, also lehnte ich höflich ab.

Für die Neujahrsfeier 2017 war jeder Haushalt hell erleuchtet. Währenddessen gingen drei von uns Praktizierenden an dem kalten Abend hinaus und verteilten in der ganzen Nachbarschaft Flyer über Falun Dafa. Als wir die Aufgabe beendet hatten und nach Hause zurückkehrten, sah ich auf meinem Handy eine SMS.

„Ihr seid die außergewöhnlichsten Kultivierenden der Welt“, stand dort zu lesen. „Verbessert euch eifrig, und ihr werdet brüllen wie die Löwen.“

Mein Gesicht war mit Tränen bedeckt. Es war eine Ermutigung und die große Barmherzigkeit des Meisters, die mir sagten, dass unsere Bemühungen während dieser Fa-Berichtigung etwas bewirkten.