(Minghui.org) Im Gefängnis Wangling in der Provinz Hunan kommt bei Falun-Gong-Praktizierenden eine neue Foltermethode zur Anwendung, die quälende Schmerzen verursacht. Wie unten dargestellt, beinhaltet das Verfahren das Auseinanderspreizen der Beine der Praktizierenden.

Folterdarstellung: Folter des „Spagats“

Schreie unter der Folter

Der Praktizierende Hu Wenkui wurde mit der Spagat-Methode gefoltert, nachdem er versucht hatte zu meditieren. Seine Schreie waren im ganzen Gebäude zu hören.

Der Praktizierende Mo Qibing weigerte sich, die Gefängnisuniform zu tragen und machte die fünf Falun-Gong-Übungen in der Gefängniswerkstatt. Die Wärter brachten ihn daraufhin zum „Intensivtraining“: Sie zogen ihm die Kleider aus und ließen ihn auf einer Betonbank sitzen. Der Hauptmann der Einheit namens Xiang Jinyuan schlug dann auf Mos Augen und Nase ein. Als Mo nicht reagierte, befahl Xiang sechs Insassen, ihn niederzudrücken und seine Beine auseinanderzuziehen.

Auch ältere Praktizierende, darunter der 67-jährige Praktizierende Wang Shengliang und der 75-jährige Praktizierende Liu Erli, wurden mit dieser Methode gefoltert.

Intensivierung der Folter

Das Gefängnis hat seine „Spagat“-Folter weiterentwickelt. Die Methode wird an die einzelnen Praktizierenden angepasst. Einige Praktizierende konnten ihre Beine ohne viel Schmerz zum Spagat bringen. Daraufhin brachten die Wärter die Beine der Praktizierenden auf eine gerade Linie und zogen dann die Beine nach oben, bis es wehtat. Manche Leute spüren den Schmerz schon lange, bevor die Beine der Länge nach ausgerichtet waren. Die Wärter halten dann am schmerzhaftesten Punkt inne und erhöhen danach langsam den Druck.

Das Gefängnis wendete früher Elektroschocks, das Aufhängen, Schlagen und Verbrennen an, um Praktizierende zu quälen. Aber all diese Methoden hinterlassen Spuren und führen dazu, dass die Menschen das Bewusstsein verlieren. Daher ist die „Spagat“-Folter zurzeit zur bevorzugten Methode geworden.

Seit Beginn der Verfolgung haben die Angestellten des Gefängnisses Wangling Falun-Gong-Praktizierende gefoltert. Zwei Praktizierende verloren dabei ihr Leben und unzählige andere wurden schwer verletzt.

Trotz dieser Fakten bestreiten die Beamten, Wärter und Häftlinge des Gefängnisses Wangling, die an der Folter der Praktizierenden beteiligt waren, Falun-Gong-Praktizierende jemals verletzt zu haben.