(Minghui.org) Am 20. Juli 2017 versammelten sich in der Schweizer Hauptstadt Bern Praktizierende aus der ganzen Deutschschweiz, um dem 18. Jahrestag der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas zu gedenken.

Ein Brief an die chinesische Botschaft

Am Morgen versammeln sich Praktizierende auf dem Thunplatz in der Nähe der chinesischen Botschaft.

Passanten unterschreiben mehrere Petitionen: gegen die Verfolgung und gegen den Organraub sowie für die Unterstützung der Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den Hauptverantwortlichen der Verfolgung.

Ein Brief wird vor der chinesischen Botschaft verlesen.

Eine Delegation von fünf Falun-Gong-Praktizierenden wurde von der Polizei zur chinesischen Botschaft begleitet, wo sie einen Brief in chinesischer und deutscher Sprache vorlas. Da die Mitarbeiter der chinesischen Botschaft die Briefe nicht entgegennehmen wollten, boten die Polizeibeamten den Praktizierenden an, die Briefe an das EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) weiterzuleiten. Das EDA werde die Briefe direkt an die chinesische Botschaft übergeben, sodass die Botschaft die Briefe nicht mehr ablehnen könne, da sie von einer offiziellen Schweizer Behörde überreicht würden, erklärten sie.

Informationsveranstaltungen in Bern

Im Rosengarten-Park

Am Nachmittag versammeln sich die Praktizierenden im Rosengarten-Park in Bern und zeigen Touristen und Ortsansässigen die Übungen und verteilen Flyer.

Auf dem Waisenhausplatz in der Berner Innenstadt

Neun Informationstafeln mit Inhalten aus der Publikation Neun Kommentare über die Kommunistische Partei waren auf dem Waisenhausplatz aufgestellt. Darauf konnten die Passanten von der brutalen Vergangenheit des kommunistischen Regimes Chinas erfahren.

Auf dem belebten Waisenhausplatz in der Berner Innenstadt: Die Praktizierenden zeigen die Übungen und erklären den Passanten die wahren Umstände der Verfolgung.

Ein Falun-Gong-Praktizierender erklärt über Mikrofon die Hintergründe der Verfolgung in China.

Passanten unterschreiben die Petitionen gegen die Verfolgung.

Auf dem Kornhausplatz

An einem Informationsstand auf dem Kornhausplatz in Bern erklärten Praktizierende von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr interessierten Besuchern der Altstadt die Hintergründe der Verfolgung.

Positive Reaktionen der Menschen

„Was Sie hier tun, ist sehr wichtig. Danke, dass Sie dies [über Dafa und die Verfolgung aufzuklären] tun.“

Eine Dame meinte nach einem längeren Gespräch: „Das wäre vielleicht auch was für mich. Wo haben Sie gesagt, kann man die Übungen lernen? “

„Ich weiß darüber Bescheid“, sagte ein Herr. Danke, dass es noch solche Menschen wie Sie gibt, die sich für andere einsetzen.“

Als sich eine junge Frau eine Lotusblume aussuchte, sagte die Praktizierende zu ihr: „Das ist ein Glücksbringer. Wenn Sie es einmal schwer haben, denken Sie daran: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Sie antwortete: „Ich habe es zur Zeit sehr schwer, danke vielmals.“

Auf dem Waisenhausplatz stand ein gut gekleideter Mann mittleren Alters vor den Transparenten über die Verfolgung und las lange die Aufschriften. Eine Praktizierende fragte ihn, ob er eine Broschüre haben wolle. Kurz erwähnte sie noch, dass die Praktizierenden heute weltweit dem 20. Juli 1999, dem Tag des Beginns der Verfolgung vor 18 Jahren gedenken. Der Mann antwortete, er habe dieses Thema die ganzen Jahre über verfolgt, er habe es damals im Schweizer Fernsehen gesehen. Er sei sich sehr bewusst darüber, dass die westlichen Fernsehsender nur die Lügenpropaganda der KP Chinas übernommen hätten. Falun Gong sei doch jetzt auf der ganzen Welt verbreitet und er finde es großartig, dass man überall Praktizierende treffen könne, sagte er weiter.

Auch das Wetter zeigte den Praktizierenden seine Unterstützung. Am frühen Morgen regnete es zwar noch leicht und die Wettervorhersage klang wenig erfreulich, aber als sich die Praktizierenden auf dem Thunplatz versammelten, hörte es auf zu regnen und es wurde ein schöner, sonniger Tag.