(Minghui.org) Der 20. Juli 2017 kennzeichnet den 18. Jahrestag des friedlichen Widerstanes der Falun-Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung in China. Weltweit haben Falun-Gong-Praktizierende und Unterstützer in dieser Woche verschiedene Veranstaltungen ausgerichtet, um die Menschenrechtsverletzungen durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu verurteilen und für das Ende der Verfolgung der Praktizierenden aufzurufen.

Auf der Kundgebung am 19. Juli vor der chinesischen Botschaft in Ottawa sprachen der Parlamentsabgeordnete der Provinz Ontario, Jack MacLaren; der Generalsekretär von Amnesty International Kanada, Alex Neve, sowie der ehemalige Parlamentsabgeordnete und Diplomat David Kilgour.

Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Ottawa
„Die Verfolgung von Falun Gong wird nirgends auf der Welt akzeptiert“

Jack MacLaren, Parlamentsabgeordneter der Provinz Ontario

Jack MacLaren, Parlamentsabgeordneter der Provinz Ontario, lobte die Prinzipien von Falun Gong Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht als  grundlegende Werte. Seine Worte richtete er an die chinesische Botschaft: „Wir akzeptieren die Verfolgung nicht. Sie wird nirgends auf der Welt akzeptiert.“ Die Falun-Gong-Praktizierenden auf der ganzen Welt würden nie mit ihren Bemühungen aufhören, die Verfolgung zu beenden, und Kanada würde sie dabei unterstützen, setzte er fort.
„Wir werden nicht aufhören, bis die Verfolgung beendet ist“, betonte MacLaren.

Alex Neve, Generalsekretär von Amnesty International Kanada

Alex Neve sprach über die Brutalität der Verfolgung und nannte es eine Menschenrechtskrise ohne jeden Maßstab.

Neve fügte hinzu, dass die Verfolgung bis nach Kanada reiche, da mehrere Familienangehörigen von Kanadiern in China wegen des Praktizierens von Falun Gong gefoltert würden. Er brachte seine Besorgnis über Sun Qian, eine kanadische Geschäftsfrau, zum Ausdruck, die seit Februar in Peking eingesperrt ist.

Der ehemalige Abgeordnete David Kilgour

Gemeinsam mit dem Menschenrechtsanwalt David Matas und dem Enthüllungsjournalisten Ethan Gutmann veröffentlichte David Kilgour im Juni 2016 einen neuen Bericht mit Details über die Tötung von inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden wegen ihrer Organe. Die Daten dazu wurden von 712 chinesischen Transplantationskrankenhäusern gesammelt. Die Autoren schätzen, dass chinesische Krankenhäuser jedes Jahr zwischen 60.000 und 100.000 Transplantationen durchführen.

Kilgour rief den chinesischen Präsidenten Xi Jinping auf, Gutes für China zu tun und die Verfolgung von Falun Gong zu beenden.

Der Sprecher des Falun-Dafa-Vereins von Kanada, Li Xun, erklärte den Besuchern, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 431 Praktizierende in China zu zwölf Jahren oder länger verurteilt worden seien. 2.068 seien verhaftet worden und zwölf Familienangehörige von Kanadiern befänden sich noch immer in Haft.