Liaoning: Drei Frauen wegen ihres Glaubens heimlich vor Gericht gestellt und zu Gefängnis verurteilt

(Minghui.org) Drei Bewohnerinnen der Stadt Dandong, die wegen ihres Glaubens verhaftet worden waren, wurden aus dem örtlichen Gefängnis weggebracht. Sie erfuhren erst bei ihrer Ankunft am Zielort, dass sie vor Gericht gestellt werden sollten.

Richter Dong Wen vom örtlichen Gericht in Zhenxin hatte weder die Angehörigen noch die Anwälte der Angeklagten über den Prozess informiert. Zehn Tage später verurteilte er die drei Frauen zu Gefängnisstrafen.

Die drei Frauen Wang Guifang, Zhang Shujie und Zhao Hong'e waren ins Visier der Polizei geraten, weil sie sich weigerten, Falun Gong aufzugeben. Falun Gong ist eine spirituelle Praktik, die vom chinesischen kommunistischen Regime verfolgt wird.

Wang wurde am 11. November 2016 verhaftet und am 8. Dezember 2017 vor Gericht gestellt. Zhang und Zhao verhaftete man am 21. März 2017 und stellte sie gemeinsam vor Gericht, sobald die Anhörung von Wang beendet war.

Richter Dong verurteilte Wang am 18. Dezember zu vier Jahren Gefängnis und die beiden anderen Frauen zu je 3,5 Jahren. Die Drei legten beim Mittleren Gericht der Stadt Dandong Berufung ein.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Zhang und Zhao wegen ihres Glaubens verfolgt wurde. Zhao wurde bereits 2007 zu acht Jahren Haft verurteilt, Zhang 2009 zu sieben Jahren.

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