Mein Verständnis von „sich solide kultivieren“

(Minghui.org) Der Begründer von Falun Dafa, Li Hongzhi, sagte in seiner Fa-Erklärung in Washington D.C. 2018:

„Jeder Dafa-Jünger möchte ein wahrer Kultivierender sein. Jeder möchte ein standhafter Dafa-Jünger sein, der den Weg der Gottheit geht und sich gut kultiviert.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2018, 21.06.2018)

„Die Dafa-Jünger, die sich gut kultiviert haben und starke aufrichtige Gedanken besitzen, wissen selbst, was sie tun sollen.“ (ebenda)

Ich bin Chinese. In der chinesischen Sprache gibt es viele Zeichen, die gleich aussehen, die aber durch ihre Aussprache und in Kombination mit weiteren Zeichen eine völlig andere Bedeutung haben. Als ich die oben zitierten Worte zum ersten Mal las, verwechselte ich ein Zeichen, wodurch sich der ganze Sinn des Satzes änderte. Anstatt „sich gut kultivieren“ (Chinesisch: xiu lian you su), las ich „gut trainiert sein“ (Chinesisch: xiu lian you su). Später schaute ich noch einmal sorgfältig nach und fand die ursprüngliche Bedeutung dieses Satzes heraus.

Diese vier Zeichen beeindruckten mich sehr. Aufgrund der Verwechslung erkannte ich die tiefgründige Bedeutung dieser Worte. Mein derzeitiges Verständnis ist, dass ein Praktizierender erst dann solide in seiner Kultivierung ist, wenn er sich beharrlich kultiviert, auf seinem Kultivierungsweg verschiedene Erfahrungen macht, viele Trübsale und Prüfungen erlebt und dadurch zu einem reifen Verständnis gelangt.

Auf diese Weise versteht er, wie er den Weg der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung gut bewältigen kann. Er ist in der Lage, alle Situationen aus der Perspektive des Fa zu betrachten, und kann auftretende Probleme richtig behandeln. Diese Kultivierenden haben einen tiefen Glauben an den Meister und Dafa und sind auf dem Weg ihrer Kultivierung gestählt und herangereift.

Über diese Frage habe ich mich mehrfach mit anderen Praktizierenden ausgetauscht. Im Folgenden möchte ich euch davon berichten. Bitte weist mich freundlich darauf hin, wenn etwas nicht korrekt ist.

Die Wichtigkeit des Fa-Lernens erkennen und das Fa gut lernen

Mir ist eines aufgefallen: Alle Praktizierenden, die Schwierigkeiten überstanden und gefährlichen Situationen entkommen sind, haben die Wichtigkeit des Fa-Lernens erkannt. Sie setzen das Lernen des Fa an die erste Stelle und lernen das Fa gut.

Für diese Praktizierenden ist das Lernen des Fa zu einer notwendigen Daseinsbedingung geworden. Sie lernen das Fa nicht durch äußere Faktoren bedingt – oder weil sie es müssen. Es ist für diese Praktizierenden ganz natürlich und normal, das Fa zu lernen. So selbstverständlich, wie zu atmen. Vielmehr ist es für sie unvorstellbar und nicht nachvollziehbar, das Fa eine Zeitlang nicht zu lernen. Diese Praktizierenden lernen oder rezitieren das Fa beständig, unabhängig davon, wie beschäftigt sie sind oder in welchen Situationen sie sich befinden.

Durch diese beständige Art der wahren Kultivierung können sie die Kraft des Dafa im tiefsten Innern spüren. Ihr Glaube an den Meister und Dafa ist unerschütterlich. Weil sie das Fa unaufhörlich lernen, werden sie vom Meister geschützt und von der starken Energie durchdrungen.

Diese Praktizierenden wissen, dass nur Dafa grundlegende Änderungen in ihrem Leben hervorbringen kann. Nur mit dem Fa im Herzen können sie den Versuchungen und Störungen in dieser so komplizierten, korrupten und chaotischen Welt widerstehen.

Nur durch das Erlangen der Weisheit von Dafa können sie das Gute vom Bösen sowie das Wahre vom Falschen unterscheiden und auf diese Weise Schwierigkeiten überwinden. Nur so können sie aufrichtige Gedanken entwickeln, mit denen sie in der Lage sind, Lebewesen zu erretten. Diese Praktizierenden wissen, dass sie die unendlich vielen Lebewesen nur erretten können, wenn sie das Fa wirklich gewissenhaft lernen und Dafa tief in ihre Herzen lassen.

Sie sind sich sehr klar darüber, dass das Lernen des Fa nicht einfach nur eine Formalität ist. Stattdessen verstehen sie das Fa, nehmen es auf und gleichen sich dem Fa an.

Der Meister sagt:

„Doch du musst Dafa wirklich durch Lernen verinnerlichen, erst dann ist Dafa wirklich da. Wenn man das Fa wirklich verinnerlicht hat und ein wahrer Kultivierender geworden ist, dann erst ist Dafa da und man hat nichts zu befürchten.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2018, 21.06.2018)

Ich weiß, dass viele Praktizierende angefangen haben, das Fa auswendig zu lernen, um ein tieferes Verständnis vom Dafa zu erlangen. Sie haben ihre Angst überwunden und sich nicht von der Illusion beirren lassen, dafür zu alt zu sein oder ein schlechtes Gedächtnis zu haben. Unaufhörlich beseitigen sie ihre schlechten Gedanken, die bösen Elemente und das Karma, um jederzeit in einem friedlichen Zustand und einer barmherzigen Gemütslage zu sein.

Wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, können sie starke aufrichtige Gedanken, ein ruhiges Herz sowie einen festen Willen bewahren. Sie werden nicht von menschlichen Anhaftungen, Anschauungen und starkem Karma gestört, weil sie Dafa im Herzen tragen.

Auf diese Weise können sie die Schwierigkeiten schnell überwinden und die Arrangements der alten Mächte verneinen.

Wenn diese Dafa-Praktizierenden das Fa wirklich lernen und in das Fa eintauchen, können sie die Freude, die Wunder und die Herrlichkeit des Dafa erleben. Ein Dafa-Jünger, der die Bedeutung des Dafa wirklich erkannt hat, kann jede Schwierigkeit überstehen und alle Störungen durchbrechen. Der aufrichtige Glaube an den Meister und Dafa, die starken aufrichtigen Gedanken und das fleißige Vorankommen in der Kultivierung entstehen einzig und allein durch das konsequente Fa-Lernen und erkennen des Dafa.

Nach innen schauen

Ein wahrer und herangereifter Dafa-Kultivierender schaut bei Konflikten, Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten immer auf seine eigenen Mängel. Nach so vielen Jahren der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung schaut er immer zuerst in seinem eigenen Inneren nach den Ursachen. Es gibt Praktizierende, die es sofort schaffen, sich zu beherrschen und die Fehler bei sich zu suchen. Dann gibt es andere, die ihr Verhalten zuerst nicht zügeln können. Diese Praktizierenden suchen im Nachhinein nach ihren eigenen Fehlern, wenn sie wieder einen klaren Kopf haben.

Der Meister hat uns noch vor dem 20. Juli 1999 erklärt, dass der wesentliche Unterschied zwischen einem Dafa-Kultivierenden und einem gewöhnlichen Menschen der ist, dass Dafa-Jünger bei Problemen in ihrem Inneren suchen.

Ich habe erkannt, dass es genau das ist, was der Meister uns auffordert zu tun. Durch das Nach- innen-Schauen können wir den Weg gehen, den der Meister für uns arrangiert hat. Es ist der Weg der wahren Kultivierung. Wenn ein Dafa-Jünger zu jeder Zeit bedingungslos nach innen schauen kann, wird er seine geistige Natur erhöhen und sich wirklich kultivieren. Das ist die wahre Manifestation eines echten Kultivierenden.

Wenn wir das schaffen, kann sich der Meister um uns kümmern. Es geht nicht darum, die alten Mächte zu akzeptieren und auch nicht unter ihren Arrangements nach innen zu schauen.

Die alten Mächte würden gar nicht zulassen, dass wir nach innen schauen. Denn so würde das Böse, welches sich hinter unseren Anhaftungen versteckt, offenbart und vernichtet werden. Dadurch würden auch ihre Arrangements negiert und vernichtet. Oberflächlich gesehen ist das Nach-innen-Schauen lediglich ein Gedanke und ein Verhalten. In dem extrem komplexen Raum des Universums ist unser Nach-innen-Schauen jedoch die Manifestation der Berichtigung des Fa. Unsere klare Seite, die sich dem Fa angeglichen und die Vollendung erreicht hat, sucht und jagt das Böse bis in alle Ecken des Universums. Zwischenzeitlich stärkt und hilft uns der Meister. Ein einziger einfacher Gedanke unserer menschlichen Seite kann mit einer großartigen, enormen und dramatischen Veränderung in diesem grenzenlosen Universum übereinstimmen.

Weiter habe ich erkannt, dass sich die Dafa-Kultivierenden in der Zeit der Fa-Berichtigung in dem neuen Universum dem Fa angeglichen haben und somit zu Herrschern unterschiedlicher Ebenen dieses Universums geworden sind. Wenn ein Teil ihres Bereiches im Zuge der langen Zeit degeneriert ist, liegt es an ihnen, den Grund dafür ausfindig zu machen und diesen degenerativen Zustand zu harmonisieren. Auf diese Weise entstehen keine Lücken, die zu einer Vernichtung dieses Bereiches des Universums führen würden.

Nach innen zu schauen, ist sehr tiefgründig und bedeutungsvoll. Es ist nicht so einfach, wie wir es oberflächlich wahrnehmen.

Folglich werden die alten Mächte alles in ihrer Macht stehende unternehmen, uns daran zu hindern, nach innen zu schauen und unsere tief versteckten Anhaftungen zu finden. Stattdessen schaffen sie falsche Phänomene, um das Wahre zu verbergen. Sie stülpen uns inkorrekte Denkweisen über, sodass wir glauben, nicht in der Lage zu sein, die Probleme in unserem Denken oder Verhalten zu erkennen oder diese lösen zu können, selbst wenn wir sie gefunden haben. Ich frage mich, ob die Aussage „nach innen zu schauen ist eine Art Anerkennung der Verfolgung der alten Mächte“ nicht ebenfalls eine Denkweise ist, die uns die alten Mächte aufzwingen wollen. Solche falschen Gedanken hindern uns daran, uns zu erhöhen und wirklich zu kultivieren. Schlimmer noch – eine solche Denkweise kann dazu führen, dass wir den Mut verlieren und nicht mehr nach innen schauen wollen.

Diesen Punkt hat unser Meister in einer seiner Fa-Erklärungen deutlich angesprochen.

Der Meister sagt:

Jünger: Wenn die Dafa-Jünger dämonische Schwierigkeiten erleiden, sind manche Jünger der Meinung, dass man nicht zuerst die Ursache bei sich suchen darf, sondern aufrichtige Gedanken aussenden muss. Wenn man zuerst nach innen schauen würde, würde man den alten Mächten folgen.

Meister: Ach! (Der Meister lacht.) Generell habe ich immer gesagt, dass du bei Schwierigkeiten zuerst die Ursache bei dir selbst suchen sollst. (Der Meister lacht.) Du sollst schauen, ob der Fehler bei dir liegt; wenn ja, dann sollst du ihn sofort korrigieren. Du sendest erst dann aufrichtige Gedanken aus, wenn du tatsächlich weißt, dass es Dämonen gibt, die eine bestimmte Sache stören, und dass es wirklich die Dämonen sind, die stören. Du musst wissen, dass es wirklich Dämonen sind, dann sendest du aufrichtige Gedanken aus. Außerdem sollst du nicht auf alles Mögliche gerichtet aufrichtige Gedanken aussenden. Denn falls du aufrichtige Gedanken aussendest, wenn der Fehler eigentlich an dir selbst liegt, würdest du in diesem Moment selbst von den aufrichtigen Gedanken getroffen werden, falls diese tatsächlich wirken würden.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2018, 21.06.2018)

Ganz egal wie böse und kompliziert die Arrangements der alten Mächte auch sein mögen, können sie nur durch unsere Lücken und Schwachstellen verursacht sein. Alle Arrangements der alten Mächte können ausschließlich aufgrund der menschlichen Anhaftungen der Dafa-Jünger wirken. Wenn wir bei Konflikten aus dem Standpunkt des Fa in unserem Inneren suchen, beseitigen wir die menschlichen Anhaftungen sowie die bösen Lebewesen und Faktoren hinter ihnen. Erst wenn wir also im Inneren suchen, lehnen wir die Arrangements der alten Mächte ab. Ich habe oft erlebt, dass sich die Konflikte und Schwierigkeiten sofort auflösten, wenn ich bei mir selbst nach der Ursache des Problems gesucht habe. Jedoch sollten wir nicht vergessen, dass wir stets unter dem Schutz des Meister und seiner grenzenlosen Kraft stehen. Der ausschlaggebende Punkt ist, ob wir wirklich nach innen schauen und unsere Fehler korrigieren können.

Wie oft haben wir gesehen, dass Mitpraktizierende wirklich den Wunsch hatten, die Ursache der Probleme und Fehler bei sich zu suchen. Durch Hinweise des Meisters haben sie es tatsächlich geschafft. Wenn man auf diese Weise denkt und den wahren Grund findet, werden die Schwierigkeiten sofort beseitigt.

Ein weiteres Verständnis von mir ist, dass wir jederzeit nach innen schauen sollten. Wir sollten nicht darauf warten, in irgendeiner Art verfolgt zu werden, eine schwere Krankheit zu erfahren oder irgendeiner Schwierigkeit ausgesetzt zu sein. Tatsächlich sind alle Arten von Konflikten in unserem täglichen Leben eine Trübsal. Zum Beispiel könnte jemand etwas zu uns sagen, was uns ärgerlich macht. Oder plötzlich fällt uns ein, von diesem oder jenem verletzt worden zu sein. Alle dies sind große und kleine Trübsale, die sich direkt auf unsere menschlichen Gesinnungen und Bindungen beziehen. Dann sollten wir nach innen schauen, unsere menschlichen Herzen loslassen und uns erhöhen. Das vorhandene Symptom der Krankheit oder die Schwierigkeit wäre somit beseitigt. Auf diese Weise können wir vermeiden, dass sich so viel Karma ansammelt, dass dadurch eine noch größere Schwierigkeit entsteht, die später schwer zu überwinden ist.

Unsere Erfahrungen auf dem Weg der Kultivierung ständig überprüfen

Auf unserem Weg der Kultivierung existieren Erfolge und Rückschläge zugleich. Jeder Praktizierende hat seine eigenen Erfahrungen in der Kultivierung gemacht. All diese verschiedenen Zustände und Manifestationen werden Hinweise und Vorbilder für die Zukunft sein.

Wenn ein Praktizierender seine Erfahrungen im Zuge seiner Kultivierung zusammenfassen und seine Ebene dadurch vernünftig anheben kann, wird er sich sehr schnell und auf solide Weise erhöhen. Solche Lektionen sind sowohl für die Fa-Berichtigung als auch für das neue Universum von unschätzbarem Wert.

Wir sollten den Weg unserer Kultivierung mehr in Augenschein nehmen und uns mit klarem Verstand kultivieren. Wir sollten verstehen, warum wir manchmal Erfolg haben – und manchmal nicht. Auf diese Weise wird unsere Kultivierung vernünftiger und reifer.

Währenddessen können wir unsere Erkenntnisse den Mitpraktizierenden als Hinweise mitgeben, damit sie keine ähnlichen Fehler und weniger Umwege machen. Kultivierende können sich auch als ein Ganzes erhöhen. So wird unsere Kultivierung immer solider.

Es ist gut für Praktizierende, von Zeit zu Zeit Erfahrungsberichte über ihre Erkenntnisse im Zuge ihrer Kultivierung zu schreiben; sie können ihre Erfahrungen und Lektionen zusammenfassen und diese Berichte an die Minghui-Website senden. Dabei gilt es zu beachten, dass nicht daran festgehalten werden sollte, ob der Erfahrungsbericht veröffentlicht wird oder nicht.

Das Schreiben von Erfahrungsberichten an sich ist ein Kultivierungsprozess. Auch der Praktizierende selbst, der den Bericht verfasst, profitiert davon, da er seine aufrichtigen Gedanken stärkt und somit das Böse auflöst. Ich fand heraus, dass meine Berichte immer dann veröffentlicht wurden, wenn ich wirklich nach innen schaute und die anderen friedlich und freundlich daran erinnerte, dies ebenfalls zu tun. Wenn ich dagegen eine unreine Mentalität hatte und versuchte, mich selbst zu bestätigen, nicht nach innen schaute, andere mit harten und verletzenden Worten beschuldigte und versuchte, andere zu verändern, wurden die Berichte, die ich in einem solchen Zustand geschrieben hatte, nicht veröffentlicht. Dieser Zustand trat auch ein, wenn ich zu sehr darauf bedacht war, dass mein Bericht veröffentlicht wird.

Nichts ist zufällig in der Kultivierung. Dasselbe gilt für die Minghui-Website, die von den Fashen und Gottheiten des Meisters beschützt wird. Wenn unser Bericht nicht veröffentlicht wird, sollten wir nach innen schauen, um unsere menschlichen Anhaftungen zu erkennen, sie zu beseitigen und die gute Gelegenheit zu ergreifen, uns zu erhöhen.

Darüber hinaus ist es ein wertvoller Beitrag für die Minghui-Website selbst. Wenn wir die Minghui-Website als einen prächtigen Palast betrachten, dann ist jeder Beitrag ein Ziegelstein, ein Stück Holz oder ein Stein, aus dem der Palast gebaut ist.

Auch wenn der Bericht nicht veröffentlicht wird, bietet er der Minghui-Redaktion eine gute Gelegenheit. Es ist eine Ehre. Eigentlich ist jeder Bericht, den wir mit einem reinen Herzen schreiben, im Universum festgehalten. Es ist die Ehre und die ewige mächtige Tugend der Dafa-Jünger. Wir werden es definitiv in Zukunft sehen.

Die Minghui-Website wurde vom Meister bestätigt. Es ist eine seltene Plattform, die der Meister für uns vorbereitet hat, um unsere Kultivierungserfahrungen auszutauschen und uns in der Kultivierung zu erhöhen. Sie ist unersetzlich und äußerst wertvoll. Wir würden uns in unserer Kultivierung erheblich verbessern, wenn wir die Erfahrungsberichte unserer Mitpraktizierenden ernst nehmen würden.

In meinen vergangenen Kultivierungsjahren wurde mir bewusst, dass unsere Wertschätzung der Minghui-Website und unser Respekt dieser Webseite gegenüber es uns ermöglichen, die Größe des Meisters und des Dafa zu bezeugen. Durch die Vielzahl der Berichte konnten wir unsere Arroganz und Ich-Bezogenheit beseitigen, Engstirnigkeit und Vorurteile loswerden, unsere Ansichten und unser Herz erweitern, demütiger werden und uns zu einem Gesamtkörper von Dafa-Praktizierenden formen.

Auf diese Weise werden wir immer daran erinnert, worum es bei der Kultivierung geht. Wir lassen uns nicht durch äußere Veränderungen bewegen oder behindern. Dies hilft uns, die Verantwortung und Mission der Dafa-Praktizierenden nicht zu vergessen und den Fortschritt der Fa-Berichtigung des Meisters genau zu verfolgen, ohne nachzulassen.

Seine eigene Meinung haben und dennoch Rat anderer annehmen können

Ich denke, dass ein Dafa-Praktizierender, der sich solide kultiviert, seine eigene Meinung haben sollte. Diese Meinung resultiert aus der ständigen Angleichung an das Fa und einem tiefen Verständnis des Fa. Ein solcher Praktizierender wägt alles mit dem Fa ab und kann zwischen richtig und falsch unterscheiden. Er folgt niemandem und lässt sich nicht von Gefühlen oder äußerlichen Veränderungen beeinflussen.

Eine eigene Meinung oder einen eigenen Verstand zu haben bedeutet weder introvertiert noch dominant zu sein. Im Gegenteil, der Zustand des Dominierens ist die Manifestation eines schwachen Hauptbewusstseins. Diese Person wird von schlechten Wesen beeinflusst und sein wahres Selbst kann sich nicht behaupten. Da sowohl sein Körper als auch sein Geist in diesem Moment von der bösen Seite manipuliert werden, kann sein Hauptbewusstsein den eigenen Körper nicht kontrollieren.

Einen wahren Verstand zu haben, kommt aus dem Fa und stimmt mit den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht überein. Dafa-Praktizierende, die ihre eigene Meinung haben, sind immer friedlich, aufrichtig und demütig. Sie können jeden Rat annehmen.

Ratschläge annehmen zu können und den Meinungen anderer zuzuhören, zeugt ebenfalls von Weisheit. Es hilft auch, den Kultivierungszustand im Inneren jederzeit aufrecht zu erhalten. Der Meister hat uns gesagt, wir sollten nach innen schauen, auch wenn wir auftretende Konflikte nur als dritte Person wahrnehmen. Dieser Hinweise kann auch direkt auf uns gerichtet sein.

Wenn uns diejenigen Ratschläge erteilen, die uns nahe stehen, die wir mögen, bewundern und respektieren, werden diese als freundlich empfunden und sind somit leicht zu akzeptieren. Ratschläge von anderen hingegen sind uns unangenehm und irritieren uns womöglich. In diesen Fällen kommen diese Ratschläge meist von Menschen, die wir nicht mögen, die uns ärgern oder auf die wir herabsehen. In einem solchen Fall ist es schwierig, Ratschläge wirklich annehmen zu können.

Bei der Kultivierung geschieht jedoch nichts zufällig. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die unangenehmen Worte, die uns erreichen, vom Meister arrangiert wurden. Ob wir die Meinung annehmen können, hängt davon ab, ob wir unseren Kultivierungszustand jederzeit aufrechterhalten können. Das zu erreichen ist natürlich nicht einfach.

Der Meister sagt:

„Aber normalerweise, wenn der Konflikt kommt und das Herz eines Menschen nicht gereizt ist, zählt es nicht und hat auch keine Wirkung, er kann sich dann nicht erhöhen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 226)

Selbst wenn wir anfänglich irritiert sind, wenn unser Herz sich bewegt oder wir ärgerlich werden, sollten wir uns zumindest später wieder beruhigen. Wir sollten uns an die Ratschläge der anderen erinnern und darüber nachdenken, was sie uns empfohlen haben. Wir sollten nach innen schauen, ob wir wirklich solche Probleme haben.

Wenn wir das erreichen können, werden wir in der Lage sein, unser Problem zu finden. Das ist sicher. Immer wenn ich mich auf diese Weise forderte, waren meine Beschwerden über andere verschwunden und durch echte Wertschätzung für sie ersetzt worden.

Die Kultivierung auf einem rechtschaffenen Weg ist wie ein Boot, das auf einer engen Wasserstraße gegen dem Strom segelt. Auf diesem schwierigen Weg beobachtet uns das Böse immerzu. Es ist ein Segen und unser Glück, Ratschläge und Hinweise von anderen zu erhalten, insbesondere dann, wenn diese von Mitpraktizierenden kommen. Strenge Worte mögen unseren Ohren nicht gut tun, aber sie sind gut für unsere Kultivierung. Wir sollten sie würdigen und zu schätzen wissen.

Ein Dafa-Praktizierender, der sich wirklich erhöhen möchte, wird sicherlich jede Meinung anhören. Wir können nur dann nach oben steigen, wenn wir Anhaftungen und Mängel beseitigen und unsere Fehler korrigieren. Oft möchten wir unsere Defizite identifizieren, aber wir können sie nicht finden, da einige Bindungen vor langer Zeit ohne unser Bewusstsein gebildet wurden. Ist es nicht großartig, dass andere uns darauf aufmerksam machen? Wenn wir ein solches Verständnis haben, befinden wir uns in dem Zustand „froh sein, wenn man von seinen Fehlern erfährt “. Es ist eine Manifestation von solider und reifer Kultivierung.

Standhaft bei der Kultivierung bleiben

Seit jeher galt es in der Kultivierung als das Schwierigste, standhaft zu bleiben. Auf dem langen Weg der wahren Kultivierung ist es schwer zu sagen, wann und wo die Dinge ihren Lauf nehmen und enden. Vor allem für die Praktizierenden, die mit ihrem Himmelsauge nicht sehen können, ist es noch schwieriger zu erkennen, ob sie über Kultivierungsfähigkeiten verfügen und über welche.

Auf dem Weg der Kultivierung begegnen den Dafa-Jünger gefährliche Situationen, Schwierigkeiten, Scheidewege und diverse Fallen. Das ist auch einer der Gründe, warum so viele auch heute noch auf dem Weg der Kultivierung verlorengehen und nicht wieder zum rechten Weg zurückfinden.

Unter diesem großen Druck und der Angst schaffen es viele Praktizierende nicht, herauszutreten. Dafa-Praktizierende, die einen starken Glauben an Dafa haben und standhaft ihren Weg der Kultivierung gehen, sind wirklich bemerkenswert.

Um konkret zu werden, sprechen wir einfach einmal über das Fa-Lernen und das Praktizieren der Übungen. Es ist wirklich großartig, wenn ein Dafa-Praktizierender es über so viele Jahre schafft, täglich die Übungen zu praktizieren und das Fa zu lernen.

Während dieses Prozesses sind die Praktizierenden sicherlich auf unterschiedliche Störungen gestoßen; seien es äußerliche oder innerliche. Die Standhaftigkeit, von der ich spreche, bedeutet, dass diese Praktizierenden viele Schwierigkeiten und Hindernisse überwunden haben, um standhaft bleiben zu können. Wenn diese Praktizierenden dazu noch in der Lage sind, den Worten des Meisters zu folgen und die drei Dinge [1]zu tun, dann sind sie noch bemerkenswerter.

Ich habe viele Praktizierende gesehen, die auf Probleme oder Schwierigkeiten stießen, weil sie das Fa nicht gelernt und/oder die Übungen nicht täglich gemacht hatten. Sie lernten über eine lange Zeit das Fa nicht oder praktizierten die Übungen nicht. Diese grundlegenden „Hausaufgaben“ zu erledigen ist der erste Schritt, in der Kultivierungspraxis standhaft voranzukommen.

Wenn die Dinge reibungslos verlaufen, schaffen es diese Praktizierenden standhaft zu bleiben. Jedoch ist die Kultivierung im aufrichtigen Fa niemals reibungslos. Außerdem bereiten uns die Arrangements der alten Mächte noch zusätzliche Schwierigkeiten auf unserem Weg der Kultivierung, sodass Rückschläge und Misserfolge unvermeidlich sind. Zudem können noch große oder kleine Fehler gemacht werden.

Diese Rückschläge und Misserfolge führen häufig dazu, dass die Praktizierenden den Mut verlieren und ihnen das Vertrauen fehlt, um weiter standhaft voranzukommen. Gerade an diesem Punkt ist die Standhaftigkeit äußerst wertvoll und deshalb so bemerkenswert. Wenn diese Praktizierenden es schaffen, aufzustehen, weiter nach vorne zu gehen und fest an den Meister und an Dafa glauben, dann sind sie wirklich bemerkenswert. Sie lassen sich nicht unterkriegen; sie geben nicht auf und lassen sich nicht von Trübsal niederschlagen. Sie halten nicht am Ego fest, sondern tragen die Mission, die Lebewesen zu erretten, im Herzen.

Egal wie schlecht wir uns verhalten haben oder wie groß die Trübsale waren, die uns begegnet sind, solange wir den Worten des Meisters folgen und die drei Dinge gut machen, verneinen wir automatisch die Einmischung der alten Mächte. Die zu errettenden Lebewesen werden dann wieder Hoffnung haben. Dafa-Jünger sollten einen solchen unerschütterlichen Willen haben. Unser starker aufrichtiger Glaube ist eng mit unserer Beharrlichkeit verbunden.

Für jeden Dafa-Schüler, der Wind und Regen sowie Unebenheiten und Rückschlägen ausgesetzt ist, ist es wirklich nicht einfach. Wir stehen Verwirrung, Bitterkeit, Windungen und Wendungen gegenüber.

Der Meister ist immer bei uns. Das Fa des Meisters ist immer bei uns und leitet uns an. Der Meister nimmt uns an die Hand und zieht uns von dem dunklen, verzweifelten und verlorenen Weg zurück ins Licht, sodass wir unseren Weg weitergehen können. Wir sind die glücklichsten Lebewesen im ganzen Universum.

Gerade weil wir Dafa-Jünger sind, wissen wir oft nicht, wie glücklich wir uns schätzen können. Wenn sich in früherer Zeit jemand wirklich kultivieren wollte, gab es keinen Meister, der es schaffte, diesen Menschen wirklich zu erlösen.

Egal wie stark der Wunsch für die Kultivierung oder wie gut die angeborene Grundlage auch war, es nützte nichts. Stattdessen kultivierte sich stets der Nebenurgeist bis zur Vollendung, nicht jedoch der Haupturgeist.

Viele wurden Leben um Leben wiedergeboren, um die Gelegenheit zu bekommen, sich zur Vollendung zu kultivieren. Andere wiederum haben die Möglichkeit zur Kultivierung vollkommen verloren, weil sie falsche Gedanken hatten.

Auch haben sich viele kultivierende Menschen früher niemals über die drei Weltkreise hinaus kultiviert, auch wenn sie selbst in dem Glauben waren, es getan zu haben. Manche andere verehrten falsche Buddhas. Obwohl sie sich hart kultivierten, konnte sie oben kein himmlisches Paradies aufnehmen, weil sich kein wahrer Buddha um sie gekümmert hat.

Wo kann man einen solchen Meister finden, der einen Kultivierenden wirklich erlösen und beschützen kann? Wer kann ihm das große kosmische Gesetz (Dafa) lehren und ihn bei der echten Kultivierung sowie der Erhöhung seines geistigen Horizontes anleiten? Wer kann all das Karma abbauen, das ein Mensch in all seinen früheren Reinkarnationen auf unterschiedlichen Ebenen angehäuft hat? Und wer kann das alles für ihn ausbalancieren, alle seine Knoten lösen und ihn in einem Leben erfolgreich kultivieren lassen?

Als dieser Mensch, dieser Kultivierende, unzählige falsche Gedanken hatte, viele Fehler machte oder sogar seinen Meister betrog, litt der Meister ständig für ihn. Mitfühlend und barmherzig arrangierte er ihm neue Gelegenheiten, sodass er sich erneut kultivieren konnte.

Denkt doch einmal genau darüber nach: Wer hat dies alles für uns getan? Unser barmherziger und großartiger Meister Li Hongzhi. Wir können uns sehr glücklich schätzen. Eine solch große Gelegenheit kommt nur einmal in diesem Zeitalter vor. Das hat es seit der Schaffung des Universums niemals zuvor gegeben. Diese Gelegenheit gibt es nur in dieser jetzigen Zeit, in der unser riesiger Kosmos eine Erneuerung und Berichtigung des Fa durchlebt. Diese Gelegenheit wird es nie wieder geben. Wir sollten diese Chance wirklich zu schätzen lernen. Auch alle Lebewesen im alten Universum sollten diese Chance zu schätzen wissen. Wir haben so einen großartigen und barmherzigen Meister. Wenn der Meister uns diesmal nicht erlösen kann, wer wird es sonst noch tun können?

Wir müssen diese Gelegenheit wertschätzen. Selbst wenn wir uns vorher nicht darüber im Klaren waren, sollten wir jetzt klar sein. Von der nächsten Sekunde an sollten wir diese Gelegenheit wertschätzen und ein Praktizierender werden, wie es der Meister in seiner Erklärung des Fa beschreibt:

„Ich habe vorhin gesagt, wenn sich jemand kultiviert, befindet er sich bestimmt auf dem Weg der Gottheiten.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2018, 21.06.2018)

Wie können wir das erreichen? Ich denke, es ist durch Beharrlichkeit zu erreichen. Beharren wir darauf, das Fa zu lernen, die Übungen zu machen und uns wirklich zu kultivieren. Wir können nach innen schauen, das Fa bestätigen und Lebewesen erretten, bis der Tag kommt, an dem wir die Vollendung erreichen und mit dem Meister nach Hause zurückkehren.

Zu jenem Zeitpunkt werden wir Meister und Könige werden, die von ihren Lebewesen sehr bewundert werden, weil sie die härteste, komplizierteste, korrupteste und chaotischste Welt überwunden haben. Wir werden von Grund auf gestählt sein und die mächtige Tugend besitzen, den Meister in der Zeit der Fa-Berichtigung zu unterstützen.


[1] Die drei Dinge: Das Lernen der Lehre von Falun Dafa, das Aussenden der aufrichtigen Gedanken und den Menschen auf der Welt die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung gut erklären.