(Minghui.org) Bis März 2018 sind bereits 300 Millionen Chinesen aus der Kommunistischen Partei Chinas und den ihr zugehörigen Organisationen ausgetreten. Anlässlich dieses Meilensteins fand am 9. Mai 2018 im Bürogebäude des Kongresses in Washington DC ein Forum statt.

Abgeordnete und China-Experten nach dem Forum am 9. Mai 2018

Seit der Veröffentlichung der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei durch die Epoch Times Ende 2004 sind mehr als 300 Millionen Chinesen aus der Partei und den ihr zugehörigen Organisationen ausgetreten (Stand März 2018). Die Bewegung hat die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf sich gezogen.

Der langjährige Abgeordnete Steve King wandte sich schriftlich an den Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan. In seinem Schreiben erläuterte er die Bedeutung des Austritts chinesischer Bürger aus der Partei. Der Brief wird im Kongressprotokoll angeführt.

Die Bedeutung des Austritts aus der Kommunistischen Partei

Das Unterstützerschreiben des Kongressabgeordneten Steve King

Der Kongressabgeordnete Steve King sagte in seinem Schreiben: „Tuidang bedeutet wörtlich „aus der Partei austreten“. Die Tuidang-Bewegung trägt zur Befreiung des chinesischen Volkes bei und hilft, den Kreislauf der Indoktrination, den die Kommunistische Partei Chinas gegen das chinesische Volk anwendet, friedlich zu durchbrechen. Tuidang erlaubt Einzelpersonen, auf den Eid zu verzichten, den sie beim Eintritt in die Kommunistische Partei, den Kommunistischen Jugendverband und den Kommunistischen Jungen Pionieren geleistet haben.

Tuidang ist keine politische Bewegung und bietet keine politischen Lösungen. Sie hilft den Chinesen einfach, ihr von Gott gegebenes Gewissen zurückzugewinnen. Die Tuidang-Bewegung als eine der größten und längsten Bewegungen in der 5.000-jährigen chinesischen Geschichte führt das chinesische Volk friedlich dazu, das moralische Fundament Chinas zu erneuern, das auf authentischer chinesischer Kultur und Tradition beruht. Das Ziel der Tuidang-Bewegung besteht in erster Linie darin, die geistigen Bindungen jedes Einzelnen an den Kommunismus zu lösen, damit er zu seinen traditionellen Werten zurückkehren und Gott frei folgen kann. Die Schwächung der Kommunistischen Partei von innen wäre für die ganze Welt von Vorteil. Die Tuidang-Bewegung hat der internationalen Gemeinschaft eine neue Vision von einem neuen China ohne Kommunismus und einer Welt ohne Unterwanderung der Kommunisten gebracht.“

Der Republikaner Dana Rohrabacher: Wir stehen auf der Seite des chinesischen Volkes

Der Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher spricht auf dem Forum

Auf dem Forum sprach der Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher aus Kalifornien. „Ich kenne die Opfer. Sie haben keinerlei Chance, diese Gangster zu überwältigen, die China kontrollieren. Dennoch sind sie standhaft und stark geblieben, inspirieren andere Chinesen und inspirieren die Welt. Es ist mir eine Freude, hier zu sein und dafür zu sorgen, dass die Botschaft verkündet wird, dass wir auf der Seite des chinesischen Volkes stehen.“

Der Republikaner Chris Smith: Die Verfolgung von Falun Gong ist „die größte Schande der chinesischen Zeitgeschichte“

Der Abgeordnete Chris Smith, Vorsitzender der Congressional-Executive Commission on China

Der Abgeordnete Chris Smith aus New Jersey, Vorsitzender der Congressional-Executive Commission on China, sandte einen Brief zur Unterstützung der Partei-Austrittsbewegung. Darin schrieb er: „Die Bewegung hat die Herzen und Gedanken in China verändert und so viele von der Indoktrination und Korruption der Partei befreit.

Die Falun-Gong-Praktizierenden werden vom kommunistischen Regime auf inakzeptable, schreckliche Weise verfolgt. Viele Praktizierende wurden willkürlich festgenommen, inhaftiert, gefoltert und sogar ermordet, da die Regierungsbehörden sie zwingen wollen, ihren Glauben aufzugeben. Die Ungerechtigkeiten, die die Praktizierenden in den letzten 19 Jahren erlitten haben, sind die größte Schande der chinesischen Zeitgeschichte.

Ich glaube, durch ihre Bemühungen und die Bemühungen vieler anderer mutiger Befürworter der Freiheit in China kommt ein besserer Tag“, fügte er noch hinzu.

Ehemalige Diplomatin: Der Parteiaustritt ruft das Gewissen der Chinesen zurück und kommt der Welt zugute

Ellen Sauerbrey, ehemalige stellvertretende Staatssekretärin für Bevölkerung, Flüchtlinge und Migration

Botschafterin Ellen Sauerbrey, ehemalige stellvertretende Außenministerin und ehemalige US-Vertreterin der UN-Kommission für den Status der Frauen, schrieb in einem Brief an das Forum: „Diese friedliche, unpolitische Bewegung ist entscheidend, um die Ketten der kommunistischen Indoktrination in den Köpfen der Menschen zu durchbrechen und es ihnen zu ermöglichen, selbst zu denken und ihr Schicksal und die Richtung ihres Landes frei zu wählen.

Menschen auf der ganzen Welt werden davon profitieren, wenn das chinesische Volk frei ist, auf den Eid, den es der Partei geschworen hat, verzichtet und seine Gewissensfreiheit zurückfordert.“

Richard Swett, ehemaliger Kongressabgeordneter und Botschafter in Dänemark

Richard Swett, ehemaliger Abgeordneter und Botschafter in Dänemark, sagte auf dem Forum, dass die Austrittsbewegung aus der Kommunistischen Partei Licht für China gebracht habe. Auch meinte er, dass die Wahrung der Glaubensfreiheit die größte moralische Herausforderung im Leben vieler Menschen sei. Er ermutigte die Chinesen, weiterhin mutig die Gerechtigkeit zu wahren.

Nur durch die Auflösung der Partei kann China wirklich mächtig sein

Daniel Mark, Kommissar und Vorsitzender der U.S. Commission on International Religious Freedom (USCIRF)

Dr. Daniel Mark, Kommissar und Vorsitzender der U.S. Commission on International Religious Freedom (USCIRF), erklärte in seinem Unterstützungsschreiben: „Chinas Unterdrückung der Religion ist zum Teil mit dem Atheismus seiner herrschenden Kommunistischen Partei verbunden.

Die USCIRF kennt die Verfolgung von Gläubigen aller Couleur in China, von Christen über Buddhisten bis hin zu Muslimen und Falun Gong. Die USCIRF verfolgt sehr genau die vielen Methoden, wie das kommunistische Regime in China die Rechte unschuldiger Menschen, die ihrem Gott und ihrem Gewissen folgen wollen, einschränkt. Deshalb ist die USCIRF erfreut über die Tuidang-Bewegung, die den Menschen hilft, sich von der kommunistischen Kontrolle zu befreien.“

Trevor Loudon, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der New Zealand Action Party

Trevor Loudon, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der New Zealand Action Party, sagte auf dem Forum: „Es gibt heute auf diesem Planeten keine größere Bedrohung für die Freiheit als die Kommunistische Partei Chinas.

Es ist also eine moralische Entscheidung, denn die Kommunistische Partei Chinas ist auf dem Weg der großen Zerstörung.

Die Industrie, die Kultur, die Ethik des chinesischen Volkes, wenn sie richtig entfesselt und frei von der Kontrolle der Kommunistischen Partei sind, könnte sie mehr zur Verbesserung dieses Planeten beitragen als jedes andere Land“, fügte er noch hinzu.

Ein Aufruf an das Gewissen

Rong Yi, Leiterin des Global Service Center for Quitting the CCP, sagte: „... mehr und mehr Chinesen wenden sich von der bösartigen Partei ab. Es ist der hellste Weg für die chinesische Nation und die Welt, die böse Macht des chinesischen kommunistischen Regimes friedlich aufzulösen – den größten kommunistischen totalitären Staat der Welt ...

Die Tuidang-Bewegung gibt allen Chinesen ein spirituelles Vorbild und moralisches Beispiel, wie sie sich sicher und friedlich aus der kommunistischen Diktatur herausziehen können. Die Tuidang-Bewegung ist heute die größte Toleranz, die größte Güte bei der Lösung, Transformation, Korrektur und Veränderung der grundlegendsten Probleme in China.“

Nach Angaben des Kongresses haben kommunistische Regime auf der ganzen Welt die Tötung von 135 Millionen Menschen verursacht. Der Kommentator Professor Zhang Tianliang glaubt, dass die tatsächliche Zahl noch viel größer ist. Verglichen mit der physischen Zerstörung bestehe  das schwerste Verbrechen des Kommunismus darin, die Menschen ihrer Glaubensfreiheit zu berauben sowie die moralischen Systeme und traditionellen Werte zu zerstören.