Chinatown in Houston: Gedenkveranstaltung zum „25. April“ erinnert Texaner an größten und friedlichsten Protest in China

(Minghui.org) Mit einer Kundgebung gedachten Falun-Dafa-Praktizierende am 13. April 2024 auf dem Bellaire Boulevard im Houstoner Chinatown des friedlichen Protests, der vor 25. Jahren am 25. April 1999 in Peking stattfand.

Damals versammelten sich etwa zehntausend Falun-Dafa-Praktizierende vor dem Staatlichen Petitionsbüro in Peking. Sie forderten die bedingungslose Freilassung von 45 Praktizierenden, die von der Polizei in Tianjin unrechtmäßig verhaftet worden waren. Zudem riefen sie die Regierung auf, die Veröffentlichung von Falun-Dafa-Büchern sowie das ungestörte Praktizieren von Falun Dafa in China zuzulassen. Dies war der Beginn jahrelanger friedlicher und vernünftiger Proteste der Praktizierenden gegen die Verfolgung. 

Von der internationalen Gemeinschaft wurde er als der größte und friedlichste Protest in China gelobt. Dennoch begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999, Falun Dafa und die Praktizierenden brutal zu unterdrücken. Die Verfolgung dauert bis heute an.

Während der Veranstaltung in Houston hielten die Praktizierenden am Straßenrand viele Transparente hoch. Darauf standen Worte wie: „Zum Gedenken an den 25. Jahrestag des friedlichen Appells vom 25. April“, „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“, „Falun Dafa ist gut“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh“, „Stoppt die Zwangs-Organentnahme durch die KPCh“ und andere. Seit über zwei Jahrzehnten protestieren die Praktizierenden immer wieder in dieser friedlichen Weise gegen die Verfolgung – so wie damals in Peking vor 25 Jahren.

Praktizierende gedenken am 13. April 2024 in Chinatown des 25. Jahrestags des friedlichen Appells in Peking

Vorsitzender des Falun Dafa Vereins fordert Chinesen zum Parteiaustritt auf

Herr Yang, der Vorsitzende des Falun Dafa Vereins im Süden der USA, sagte in seiner Rede auf der Kundgebung: „Am 25. April 1999 gingen Falun-Dafa-Praktizierende zum Staatlichen Petitionsbüro in Peking, um das Recht auf das Praktizieren von Falun Dafa einzufordern. Dies war ein wichtiges Ereignis. Seitdem sind die moralischen Werte in China 25 Jahre lang ausgehöhlt worden. Es gibt keine Beamten mehr, die nicht korrupt sind. Die Menschen haben ihren moralischen Kompass für ihr Streben nach Reichtum aufgegeben. Außerdem gibt es noch das beispiellose Verbrechen der Zwangsorganentnahme.

In diesem Jahr jährt sich die Veröffentlichung der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei zum 20. Mal. Seit der Veröffentlichung der Neun Kommentare sind bis heute über 420 Millionen Chinesen aus der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten. Die Praktizierenden rufen diejenigen, die dies noch nicht getan haben, auf, die Gelegenheit zu nutzen, das wahre Gesicht der KPCh zu erkennen und ihre Mitgliedschaft zu beenden.“

Falun-Dafa-Praktizierende haben Güte und große Nachsicht bewiesen

Liu Xiaobin begann im Jahr 1998 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Er war damals Polizeibeamter bei der Shahekou-Polizeibehörde in der Stadt Dalian, Provinz Liaoning. Anhand seiner persönlichen Erfahrungen berichtete er über die systematische Verfolgung von Falun Dafa durch das Regime.

„Für Chinas Regime ist der 25. April jedes Jahr ein sensibler Tag“, so Liu. „Es mobilisiert eine Menge Personal und Ressourcen, um Falun-Dafa-Praktizierende zu überwachen. In Wirklichkeit sind die Praktizierenden ganz normale Bürger aus allen Gesellschaftsschichten. Sie haben keine Feinde, sind freundlich und zeigen große Nachsicht. Sie haben auch keine Angst vor Schwierigkeiten oder vor der Verfolgung und sprechen mit den Menschen seit über zwei Jahrzehnten beharrlich über die Fakten in Bezug auf Falun Dafa.“

Danke für die Verbreitung von Güte und die Beseitigung des Bösen“

Die Autofahrer zeigten ihre Unterstützung aus dem Auto durch Winken oder Hupen. Einige machten Fotos von der Veranstaltung. Freiwillige des Zentrums für Austritte aus der KP Chinas verteilten Flyer und sprachen mit Interessierten über Falun Dafa und die Verfolgung.

Praktizierende verteilen Flyer an Passanten

Eine Frau aus der Provinz Guangdong, die vor vielen Jahren in die USA ausgewandert war, erzählte, dass sie die wahren Hintergründe der Verfolgung in China kenne. „Ich glaube nicht mehr an das, was die KPCh sagt, ich unterstütze Falun Gong.“ Dann machte sie Fotos von der Kundgebung, nahm Informationsmaterialien entgegen und wollte sie auch an ihre Familienangehörigen weitergeben.

Als ein Mann namens Ali die Aktivitäten sah, erzählte er den Praktizierenden, dass er in der Nähe wohne und oft Praktizierende bei den Übungen sehe. „Euer Übungsplatz verschafft mir ein Gefühl der Ruhe“, berichtete er. Ali fand, dass das Praktizieren von Falun Dafa das Wohlbefinden der Menschen verbessere. Er wollte sich auch über die Verfolgung informieren.

Lai aus Taiwan nahm die Informationsmaterialien über Falun Dafa an und unterhielt sich lange mit den Praktizierenden. Er schilderte, dass er in Taiwan viele Aktivitäten von Praktizierenden gesehen habe. Falun Dafa sei dort sehr bekannt. Er war gerührt, als er hörte, dass die Praktizierenden ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen und das Material selbst bezahlen, um die Menschen über die Verfolgung aufzuklären. „Die Welt muss Güte stärken und das Böse beseitigen. Danke, dass ihr das macht!“,sagte er.