Washington, D.C.: Parade mit 2.000 Teilnehmern fordert ein sofortiges Ende der Verfolgung

(Minghui.org) Von der brütenden Hitze mit über 30 Grad Celsius im Schatten ließen sich rund 2.000 Falun-Dafa-Praktizierende nicht abschrecken. Sie versammelten sich am Nachmittag des 21. Juli zu einer Parade in Washington, D.C. und protestierten gegen die seit 23 Jahren andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Die Teilnehmer forderten ein sofortiges Ende der Gräueltaten des kommunistischen Regimes.

Die Parade begann in der Nähe des Capitol Hill. Die Praktizierenden marschierten über die Pennsylvania Avenue und passierten mehrere Regierungsgebäude, darunter das US-Justizministerium sowie einige Konsulate, bevor sie ihr Ziel, die Freedom Plaza, erreicht hatten. Die gesamte Strecke war etwa 1,7 km lang.

Tian Guo Marching Band führte die Parade an, gefolgt von einzelnen Themengruppen: „Falun Dafa ist gut“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“ und „Gratulation an fast 400 Millionen Chinesen, die aus der KPCh und den dazugehörigen Organisationen ausgetreten sind“.

Praktizierende machen am 21. Juli 2022 mit einer Parade in Washington, D.C auf die seit 23 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa aufmerksam

US-Bürger profitieren von Falun Dafa und klären auf

Unter den Teilnehmern der Parade war Nicole, eine junge Praktizierende aus New York. Sie trug ein leuchtend gelbes Shirt mit der Aufschrift „Falun Dafa“. Sie kam entlang der Paradestrecke mit einigen Passanten ins Gespräch und erzählte ihnen von Falun Dafa und der Verfolgung.

Nicole ist froh, dass sie Falun Dafa kennengelernt hat

Nicole berichtete, dass sie das Glück hatte, drei Wochen vor Beginn der Corona-Pandemie von Falun Dafa zu hören. Inzwischen praktiziert sie seit über zwei Jahren. Wegen der Pandemie arbeitete sie wie viele andere von zu Hause aus. Dadurch hatte sie Zeit, über ihre Prioritäten und ihr Leben nachzudenken. Sie war um die Welt gereist, hatte Festivals besucht und verschiedene Dinge ausprobiert. Am Ende blieb aber nichts als innere Leere.

„Ich wusste, dass in meinem Leben etwas fehlte. Daher begab ich mich auf eine spirituelle Suche“, erzählte sie. Eine Kollegin schlug ihr vor, es mit Falun Dafa zu probieren. Sie las das Zhuan Falun und lernte die fünf Übungen. Sofort war ihr klar: Das war es, wonach sie gesucht hatte.

In diesem Jahr war Nicole zum zweiten Mal nach Washington, D.C. gereist, um an den Veranstaltungen zum 20. Juli teilzunehmen. Falun Dafa lehre die Menschen, gut zu sein und sich von innen heraus zum Positiven zu verändern. Das chinesische Regime hingegen führe die Menschen mit ihren Lügen in die Irre und verfolge diese gutherzigen Praktizierenden, so Nicole. Und: „Ich komme hierher, damit die Menschen die Wahrheit erfahren.“

Scott Brown (rechts) praktiziert seit 21 Jahren Falun Dafa

Scott Brown aus Maine begann 2001, also vor 21 Jahren, Falun Dafa zu praktizieren. „Ein Falun-Dafa-Praktizierender hatte einem Taxifahrer ein Zhuan Falun gegeben – und dieses Buch kam später zu mir. Falun Dafa lehrt mich, die Wahrheit zu sagen und ein guter Mensch zu sein. Wenn ich die Übungen praktiziere, spüre ich die kraftvolle Energie in meinen Händen. Ich verstehe, wie wichtig es ist, Tugendhaftigkeit zu schätzen und gute Taten zu vollbringen. Durch Dafa erlange ich auch Weisheit.“

Trotz der drückenden Hitze erklärte Scott den Menschen entlang der Paradestrecke, was es mit Falun Dafa auf sich hat. „Jeden Juli komme ich nach Washington, D.C., um an den Aktionen gegen die Verfolgung teilzunehmen. Ich fühle mich sehr geehrt, ein Falun-Dafa-Praktizierender zu sein. Davon habe ich sehr profitiert. Ich kann mich revanchieren, indem ich anderen von meinen Erfahrungen berichte. Ich möchte, dass immer mehr Menschen von der schrecklichen Verfolgung durch die KPCh erfahren.“

Chinesischer Tourist von Parade berührt

Der Chinese Tan war erst einige Tage zuvor in den USA angekommen. Zufällig stieß er auf die Parade und blieb in der heißen Sonne stehen, um sich die Parade von Anfang bis zum Ende anzusehen.

„Es ist sehr bestürzend“, so Tan. „Das in China ist das eine, aber die Situation hier ist völlig anders. Nur durch einen Vergleich können wir erkennen, dass das hier eine normale Gesellschaft ist. Hier gibt es Falun Dafa, das Christentum und verschiedene Glaubensrichtungen. Aber in China, besonders seit den letzten zwei Jahren, wird die Situation immer schlimmer.

Das Verhalten der KPCh richtet sich komplett gegen die menschliche Natur. Meine Mutter hat 1997 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren, und ihre Gesundheit verbesserte sich danach. Auch sie wurde im Laufe der Jahre verfolgt. Letztes Jahr wurde sie erneut inhaftiert und ist erst dieses Jahr wieder nach Hause zurückgekehrt. Wenn Falun Dafa ihr nicht geholfen hätte, warum sollte sie sie dann noch praktizieren?“

Tan schloss mit den Worten: „Ich hoffe wirklich, dass meine Mutter auch in einer Umgebung wie den Vereinigten Staaten frei praktizieren kann.“

Ortsansässige von Parade überrascht

Lynn Schartz arbeitet in Washington, D.C.

Lynn Schartz arbeitet in Washington. Er war über den großen Aufzug der Praktizierenden überrascht. „Die Verfolgung durch die KPCh in den vergangenen 23 Jahren ist schlimm. In den Vereinigten Staaten ist die Glaubensfreiheit durch die Verfassung geschützt. Niemand wird wegen seines Glaubens oder seiner Religion verhaftet oder ins Gefängnis gesperrt.“

Adina Docter unterrichtet im Großraum Washington, D.C.

Adina Docter äußerte: „Das ist eine wunderschöne und friedvolle Parade. Ich mag ihre Botschaft. In den vergangenen zwei Jahren habe ich viele Proteste erlebt. Aber das ist das erste Mal, dass ich so eine friedliche Parade gesehen habe. Sie sind so bescheiden. Ich stimme ihrer Botschaft zu: Die chinesische Regierung sollte die Verfolgung von Menschen, die Falun Dafa praktizieren, einstellen.“

Touristen erfahren von der Verfolgung durch die KPCh

Richard Spooner aus Texas mit seiner Tochter

Richard Spooner aus Texas war mit seiner Tochter in Washington unterwegs. Der Pilot war schon oft nach China gereist. „Ich habe gesehen, wie die KPCh arbeitet. Ich hoffe, dass die Wahrheit ans Licht kommt und noch mehr Menschen erfahren, was dort vor sich geht. Die KPCh blockiert Informationen, so dass die Menschen in China kaum erfahren können, was dort passiert. Das ist wirklich traurig. Ich bin so froh, dass sie hier eine solche Veranstaltung durchführen“, sagte Spooner mit Blick auf die Praktizierenden. „Das ist ein wichtiger Schritt, damit die Menschen die Wahrheit erfahren. Ich war überrascht, dass die Parade so riesig und gut organisiert ist. Das ist großartig! In Texas sieht man so etwas selten.“

Tahida und ihr Mann aus Großbritannien

Tahida, eine Stadträtin aus Manchester in Großbritannien, war mit ihrem Mann in Washington, D.C. auf Besichtigungstour. Es war das erste Mal, dass sie von der Verfolgung von Falun Dafa in China hörte.

„Es ist eine Schande, dass die KPCh eine so friedvolle Gruppe verfolgt“, sagte die Stadträtin. „Es ist wirklich schön, dass sie eine so groß angelegte Parade in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten veranstalten können. Dieser friedliche Protest weckt das Bewusstsein und führt letztlich zu Veränderungen.“

Isabella (links) mit ihrer Familie aus Deutschland

Auch Isabella aus Deutschland besuchte mit ihrer Familie die US-Hauptstadt. Durch die Parade hörte sie erstmals von Falun Dafa. „So viele Menschen, sehr friedvoll und geordnet – ihre Botschaft kommt an“, sagte sie.

Freda Castillo aus Mexiko

Freda Castillo aus Mexiko besuchte Freunde und Verwandte in Washington, D.C. Sie beobachtet die Parade vom Straßenrand aus und machte viele Fotos. „Sie sind so friedvoll. Das ist sehr interessant. Die Anzahl der Teilnehmer ist riesig. Ich weiß nicht viel über Falun Dafa, möchte aber mehr darüber erfahren.“

Hintergrund: Was ist Falun Dafa und warum wird es von der KPCh verfolgt?

Falun Dafa, auch bekannt als Falun Gong, wurde erstmals 1992 von Herrn Li Hongzhi in Changchun, China, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die spirituelle Disziplin wird jetzt in über 100 Ländern weltweit praktiziert. Millionen von Menschen haben sich die Lehre zu eigen gemacht, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie fünf sanften Übungen beruht und zu einer Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden geführt hat.

Jiang Zemin, der ehemalige Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), sah in der wachsenden Popularität der spirituellen Disziplin eine Bedrohung für die atheistische Ideologie der KPCh und erließ am 20. Juli 1999 eine Anordnung zum Verbot der Praxis.

Unter Jiangs persönlicher Leitung gründete die KPCh das Büro 610, eine außerrechtliche Sicherheitsorganisation mit der Macht, das Polizei- und Justizsystem außer Kraft zu setzen. Seine einzige Funktion besteht darin, die Verfolgung von Falun Dafa durchzuführen.

Minghui.org hat den Tod von Tausenden von Praktizierenden als Folge der Verfolgung in den letzten 22 Jahren bestätigt. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl viel höher ist. Noch mehr sind wegen ihres Glaubens inhaftiert und werden gefoltert.

Es gibt konkrete Beweise, dass die KPCh die Entnahme von Organen von inhaftierten Praktizierenden fördert, die ermordet werden, um die Organtransplantationsindustrie zu beliefern.