(Minghui.org) Viele Praktizierende in meiner Gegend erlebten 2025 Krankheitskarma. Einige Fälle waren schwerwiegend. Andere Praktizierende halfen ihnen, indem sie aufrichtige Gedanken aussendeten und mit ihnen das Fa lernten. Einige Praktizierende erhöhten sich, einzelne gingen zur Behandlung ins Krankenhaus, aber manche starben auch.
Zhou, die schon über 80 Jahre alt ist, hatte schwere Symptome der „Influenza Typ A“, darunter Fieber, Atemnot und Husten. Sie war nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen, und verlor zeitweise das Bewusstsein. Zwei Praktizierende halfen ihr und sie überstand die Krankheit. Zwei Wochen später konnte Zhou wie gewohnt das Fa lernen und die Übungen praktizieren. Sie konnte sich wieder selbst versorgen, kochen, Wäsche waschen und die Wohnung putzen. Sie beklagte sich nicht über das, was passiert war.
Einige Praktizierende, die Krankheitssymptome erlebten, wurden jedoch ärgerlich und beschwerten sich. Manche versuchten, ihre menschlichen Anschauungen zu verbergen. Sie sagten, sie hätten ihre Anhaftungen an Ruhm, materielle Interessen und Sentimentalität losgelassen, gerieten jedoch in Wut, wenn Themen angesprochen wurden, die sie als heikel empfanden, und machten dann unangemessene Bemerkungen.
Meister Li (der Begründer von Falun Dafa) gab sie nicht auf und wies sie wiederholt barmherzig auf ihre Anhaftungen hin. Aber einige Praktizierende versäumten es, nach innen zu schauen und ihre Xinxing zu erhöhen. Als sich ihr Zustand veränderte, sagten einige: „Ich habe bereits nach innen geschaut [um mich zu erhöhen], warum bin ich dann immer noch so?“ Ich denke, diese Bemerkungen waren respektlos gegenüber dem Meister.
Ich hoffe, dass Praktizierende, die Krankheitssymptome bei sich feststellen, bedingungslos nach innen schauen können. Wenn sie sich aufrichtig und beständig weiterkultivieren, kann sich ihre Situation ändern.
Wir sollten immer daran denken, dass Meister Li und Falun Dafa uns helfen. Als einige Praktizierende anderen halfen, die unter Krankheitskarma litten, und sich die Situation verbesserte, freuten sie sich und erzählten anderen davon – es erweckte den Anschein, sie seien herausragend. In Wirklichkeit verfügen wir ohne den Segen und Schutz des Meisters über keinerlei Fähigkeiten. Jegliche Anerkennung für unsere Erfolge und Errungenschaften gebührt dem Meister und Dafa.
Einige Praktizierende haben kein klares Verständnis von Kultivierung und Meister Li. Sie scheinen zu glauben, etwas Besonderes zu sein. Sie behaupten sogar, sie hätten einige Praktizierende angeleitet, andere auf den richtigen Weg gebracht oder bestimmten Praktizierenden dabei geholfen, fleißig zu werden. Einige Praktizierende stimmen ihnen zu und meinen, dass sie von jemandem geführt würden.
Ohne den Schutz und die Unterstützung des Meisters können Praktizierende eigentlich nichts tun. Immer wenn wir anfangen zu denken, wir seien etwas Besonderes, sollten wir wachsam sein. Das könnte eine „dämonische Störung aus eigenen Gedanken“ sein, wie der Meister im Zhuan Falun erwähnt.
Wenn ein Praktizierender Karma in Form von Krankheiten erlebt, ist es nicht notwendig, alle Praktizierenden einzubeziehen und sie zu bitten, aufrichtige Gedanken auszusenden oder sich abwechselnd um ihn zu kümmern. Die Praktizierenden sollten stattdessen weiterhin den Menschen die wahren Hintergründe von Falun Dafa erklären. Wenn alle Praktizierenden aufrichtige Gedanken haben, kann das Krankheitskarma sofort enden.
Lernen des Fa und Erhalten des Fa
Praktizierende wissen, wie wichtig das Lernen des Fa ist. Einige rezitieren die Lehre, andere haben sie wiederholt mit der Hand abgeschrieben. Das ist sehr gut, aber wir sollten darüber nachdenken, ob wir dabei wirklich das Fa erhalten haben.
Manche Praktizierende lesen die Lehre häufig, erinnern sich jedoch in schwierigen Situationen nicht an das Fa. Sie begegnen Problemen dann mit den Gedanken und Methoden der gewöhnlichen Menschen. Auch wenn einige das Fa kontinuierlich lernen, kultivieren sie sich nicht wirklich, sobald Herausforderungen auftreten. Infolgedessen stoßen sie auf Störungen, Krankheitskarma, familiäre Konflikte oder andere Prüfungen.
Bestimmte ungewöhnliche Vorfälle entstehen aus diesem Zustand heraus. Nur durch ein solides Lernen des Fa und das konsequente Befolgen der Lehren während der Prüfungen können wir diese Probleme überwinden und einen stabilen Kultivierungszustand erreichen. Das Wichtigste dabei ist die wahre und standhafte Kultivierung.
Informationsmaterialien verteilen und den Menschen die wahren Umstände erklären
Viele von uns praktizieren Falun Dafa seit mehr als 20 Jahren. Es ist großartig, dass wir trotz der Verfolgung verschiedene Prüfungen bestehen und durchhalten können. Die Zeit vergeht wie im Flug, mittlerweile ist wieder ein weiteres Jahr vergangen.
Wenn wir über das Jahr 2025 nachdenken, fragen wir uns vielleicht, wie viele Informationsmaterialien wir verteilt haben, mit wie vielen Menschen wir über Falun Dafa gesprochen haben und ob wir uns wirklich erhöht haben, indem wir nach innen geschaut haben.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 2020 die „Null-Fälle-Kampagne“ zur Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden gestartet hatte, hatten einige von uns Angst und trauten sich nicht mehr, hinauszugehen und Informationsmaterialien zu verteilen.
Stattdessen konzentrierten sie sich darauf, morgens, mittags und abends das Fa zu lernen. Wenn wir dem Meister nicht dabei helfen, Menschen zu retten, erfüllen wir dann unser Gelübde?
Im Vergleich zu den Praktizierenden, die den Menschen weiterhin die wahren Umstände erklären und denen, die konsequent an Projekten für Falun Dafa arbeiten, wird die Kluft immer größer.
Der Meister sagt:
„Ich hoffe, dass jeder Dafa-Jünger erkennen kann, dass erst die Erklärung der wahren Umstände wichtig ist.“ (An die Fa-Konferenz in Frankreich, 21.11.2007, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)
Einige Praktizierende verteilen jedoch überhaupt keine Informationsmaterialien, nicht einmal ein einziges Exemplar.
Der Meister sagt:
„Doch wie schwer es auch war, es gab immer noch einen Weg, den ihr gehen konntet. Es war nur die Frage, ob ihr nach ihm gesucht habt. Manche meinten, es würde schon ausreichen, aufrichtige Gedanken auszusenden. Aber wenn du nur aufrichtige Gedanken aussendest und nichts tust, wie kann das dann als Kultivierung bezeichnet werden? In ähnlicher Weise lesen manche das Buch. Sie lesen nur, machen aber nicht die Dinge, die Dafa-Jünger machen sollen. Bist du dann ein Dafa-Jünger? Das ist keine Kultivierung im Dafa.“ (Die Fa-Erklärung zum 20. Jahrestag, 13.05.2012)
Es scheint, dass China mittlerweile voller Überwachungskameras ist und KPCh-Beamte die Menschen dazu anstiften, Praktizierende zu melden. Aber diese Situation ist auch eine Prüfung für uns. Der Meister hat erwähnt, dass es immer einen Weg gibt, egal wie schwierig die Situation auch erscheinen mag. Hören wir als Praktizierende auf den Meister oder lassen wir uns einschüchtern?
Wenn jeder von uns einen Schritt nach vorne machen, Informationsmaterialien verteilen und den Menschen die wahren Umstände erklären würde, würde dies den Druck auf andere Praktizierende verringern. Auf diese Weise wären unsere Bemühungen als ein Körper viel wirkungsvoller.
Der Meister sagt:
„Bei den Dingen, welche die Dafa-Jünger machen sollen, gibt es einen Prozess, der voranschreitet. Wenn diese Zeitspanne verstrichen ist, ist es vorbei. Wenn ihr dann im Nachhinein feststellt, dass ihr bestimmte Dinge nicht gut gemacht habt, gibt es keine Möglichkeit mehr, sie wiedergutzumachen.“ (Die Fa-Erklärung zum 20. Jahrestag, 13.05.2012)
Ich hoffe, dass die Praktizierenden in diesem neuen Jahr noch besser werden können. Viele Praktizierende haben in einigen Aspekten bereits gute Arbeit geleistet und ich hoffe, dass wir alle aufholen und unsere Mission erfüllen können, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen.
Das oben Genannte sind meine persönlichen Erkenntnisse. Bitte weist mich auf alles hin, das nicht mit den Fa-Erklärungen übereinstimmt.
Heshi
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.
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