(Minghui.org) Kürzlich machte ich zwei Erfahrungen, die mir die Bedeutung des Nach-innen-Schauens verdeutlichten, selbst in scheinbar unbedeutenden Situationen.
Während ich eines Abends Buch Zhuan Falun las, verspürte ich Durst. Ich ging in die Küche, um mir Wasser zu holen. Auf dem Tisch sah ich eine Flasche Kwas (ein fermentiertes Getränk mit niedrigem Alkoholgehalt), nahm sie und trank mehr als die Hälfte. Danach las ich noch eine Weile weiter und ging dann ins Bett.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich seltsam. Ich setzte mich auf und begann, aufrichtige Gedanken auszusenden, doch sie waren nicht so kraftvoll wie sonst. Ich schaute nach innen, konnte aber den Grund für dieses Gefühl nicht finden. Am Abend trank ich noch den Rest der Flasche Kwas aus und ging wieder ins Bett.
Als ich am dritten Tag aufwachte und aufrichtige Gedanken aussandte, empfand ich meine Kraft immer noch als schwach. Ich fragte mich, ob ich etwas falsch gemacht hatte. Ich sollte ernsthaft nach innen schauen.
„Könnte es am Kwas liegen?“, fragte ich mich. Ich sah mir die Zutaten an und entdeckte, dass das Getränk 0,3 bis 2 % Alkohol enthielt. Es handelte sich also um ein Getränk mit niedrigem Alkoholgehalt.
Der Meister erklärt uns im Zhuan Falun deutlich:
„Haben die Praktizierenden nicht etwa Kultivierungsenergie am Körper? Es gibt Kultivierungsenergie in verschiedenen Formen, und manche Kultivierungsfähigkeiten erscheinen an der Oberfläche deines Körpers; sie sind alle rein. Sobald du Alkohol trinkst – husch –, verlassen sie alle auf einmal deinen Körper. In diesem Augenblick hast du an deinem Körper nichts mehr. Alle verabscheuen diesen Geruch.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 347)
Obwohl Kwas nur eine geringe Menge Alkohol enthält, hatte es einen großen Einfluss auf mein Gong. Ich hatte das Problem des Alkoholgehalts nicht ernst genommen. Ich war dankbar für den Hinweis des Meisters, der mir half, die Ernsthaftigkeit scheinbar trivialer Dinge zu erkennen. Seitdem trinke ich diese Art von Getränk nicht mehr.
Vor einiger Zeit kam ich auf dem Heimweg von der Arbeit an einem Obstladen vorbei. Ich kaufe mir immer gerne etwas Obst für zuhause. Mehrmals habe ich schon festgestellt, dass die Nektarinen in diesem Laden frisch waren und sehr gut schmeckten, deshalb kaufe ich jeden Tag einige dort ein. Eines Tages schmerzte mein Zahnfleisch. Ich dachte: „Könnte es an meiner Vorliebe für ein bestimmtes Lebensmittel liegen?“ Da erinnerte ich mich an meine Vorliebe für Nektarinen und dachte: „Der Meister hilft mir, diese Vorliebe loszulassen.“ Ich hörte auf, an frische Nektarinen zu denken. Zwei Tage später waren die Schmerzen in meinem Zahnfleisch verschwunden.
Wir kultivieren uns unter den gewöhnlichen Menschen, so ist es ganz natürlich, dass wir verschiedene Anhaftungen entwickeln. Solange wir jedoch wirklich darauf achten, nach innen zu schauen, und alles mit dem Fa in unseren Worten und Taten messen, kann alles wieder korrigiert werden. Der Blick nach innen ist wahrlich ein magisches Werkzeug.
Ich bin eine junge Falun-Dafa-Praktizierende. Es ist das erste Mal, dass ich einen Erfahrungsbericht auf Minghui.org eingereicht habe, um meine Erfahrungen und Erkenntnisse während meiner Kultivierung zu teilen. Ich spüre, dass das Aufschreiben meiner Erfahrungen mir hilft, mein Hauptbewusstsein zu stärken und meine Wünsche und Anhaftungen loszulassen. Ich bin entschlossen, mich stetig zu erhöhen und mich ganz dem Fa anzugleichen.
Das Obige stellt lediglich mein persönliches Verständnis dar. Bitte weist mich freundlich darauf hin, falls etwas nicht zutrifft.
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