(Minghui.org) Dieses Jahr jährt sich die Veröffentlichung des Zhuan Falun, des Hauptwerks von Falun Dafa, zum 30. Mal. Dieses wertvolle Buch hat mich auf meinem 29-jährigen Kultivierungsweg begleitet und mich aus dem Labyrinth des Kommunismus auf einen hellen Weg nach Hause geführt. Ich möchte hier von meinen Erfahrungen berichten und wie mir die Lektüre des Zhuan Falun geholfen hat.
Auf der Suche nach dem wahren Sinn des Lebens
Ich wurde in den 1960er-Jahren geboren. Geprägt von der Ideologie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) war ich im Hinblick auf meine Weltanschauung, meine Werte und meine Lebenseinstellung verwirrt und unsicher. Meine Mutter glaubte an das Dao. Als ich ein Kind war, erzählte sie uns Geschichten von Gottheiten und Unsterblichen und teilte ihre Erfahrungen mit uns. Daher war ich nicht vollständig überzeugt vom Atheismus, der Evolutionstheorie und dem Materialismus der KPCh, die in der Schule gelehrt wurden. Als die KPCh jedoch jeden spirituellen Glauben als Aberglauben diffamierte und eine umfassende Kampagne der Kritik durchführte, schwand mein Glaube an das Unsichtbare, an Gottheiten und das Unsterbliche. Schließlich hörte ich ganz auf, daran zu glauben. Zurück blieb Verwirrung: Ich wusste nicht mehr, warum ich lebte oder worin der Sinn des Lebens bestehen sollte.
Nach meinem Universitätsabschluss und dem Eintritt ins Berufsleben traf ich auf Führungskräfte aus einer Generation, die die Kulturrevolution erlebt hatte. Dort gehörten Intrigen zum Alltag – Konflikte wurden offen wie auch hinter vorgehaltener Hand ausgetragen. Es bildeten sich Grüppchen, man griff sich gegenseitig an und beschimpfte einander sogar im Büro.
Dieses Arbeitsumfeld stürzte mich in große Verzweiflung. Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte, wollte mich aber auch nicht daran beteiligen. Weil ich mich keiner Clique anschloss und selbst keine gründete, blieb ich isoliert. Bei der Vergabe von Auszeichnungen wurde ich übergangen – weder erhielt ich Anerkennung als herausragende Mitarbeiterin noch kam es zu Gehaltserhöhungen. Immer häufiger fragte ich mich, was in einer solchen Umgebung eigentlich das Richtige war.
1990 schickte mich mein Arbeitgeber zu einer Sommerausbildung an eine Universität in der Provinz Sichuan. Ich besuchte die lokalen Sehenswürdigkeiten wie den Emei-Berg, den Qingcheng-Berg und den Le-Berg und kaufte buddhistische und taoistische Schriften und Geschichtenbücher. Den darin enthaltenen Ansichten stimmte ich zu und fand es richtig, Ruhm und Reichtum gelassen zu betrachten und Streit mit anderen zu vermeiden. Ich bemühte mich nach Kräften, diesen Werten zu folgen. Allerdings wusste ich nicht, wie ich mich weiterentwickeln sollte. Ich wünschte mir sehr, einen Meister zu finden, der mich auf meinem Weg anleiten würde.
Erwacht
1996 erzählte mir ein Freund von Falun Dafa und nahm mich mit zu einer Wohnanlage, wo einige Dutzend Menschen darauf warteten, die Übungen zu praktizieren. Die meisten waren pensionierte Parteimitglieder und ihre Familien. Da ich 36 Jahre alt war, freuten sich die älteren Damen und Herren sehr über meinen Besuch. Ich hörte jemanden sagen: „Endlich mal ein junger Mensch!“
Die Betreuerin war eine über 70-jährige Dame. Nach den Übungen fragte ich sie: „Wann findet der nächste Kurs statt? Ich würde gern daran teilnehmen.“ Sie antwortete: „Im Moment bieten wir keine Kurse an. Ich habe aber Videoaufnahmen von Meister Lis Vorträgen in Guangzhou, die du dir ausleihen kannst.“
Ich war überrascht, denn ich hatte bereits mehrere Qigong-Kurse besucht, die alle kostenpflichtig waren. Wie konnte man etwas kostenlos bekommen? Diese Praxis schien anders zu sein als andere. Es ging nicht darum, sie zu verbreiten, um Geld zu verdienen, sondern um den Menschen wirklich damit zu helfen.
Voller Vorfreude nahm ich die Videokassetten entgegen und empfand sie wie einen kostbaren Schatz. Den Anweisungen der Betreuerin folgend, sah ich mir jeden Tag einen Vortrag an. Jeder einzelne berührte mein Herz und beantwortete viele der Fragen, die mich lange beschäftigt hatten. Der Meister zeigte mir nicht nur die Denkfehler auf, die ich bei anderen Qigong-Übungen entwickelt hatte, sondern erläuterte auch grundlegende Prinzipien auf unterschiedlichen Ebenen. Als ich erfuhr, dass die Eigenschaften des Universums Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind, stellte sich augenblicklich innerer Frieden ein. Zwar hatte ich mich in einem inneren Labyrinth befunden und mir stets gewünscht, die Dinge auf diese Weise anzugehen, doch war ich mir lange nicht sicher gewesen, ob es der richtige Weg war. Als mir jedoch klar wurde, dass die Prinzipien von Falun Dafa richtig sind, begann ich, ihnen zu folgen. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wurden für mich zum einzigen Maßstab, um Gut von Böse zu unterscheiden – und ich wollte von Herzen ein guter Mensch sein.
Nach dem sechsten Vortrag begann sich mein Körper zu verändern. Mein Magen meldete sich hörbar und die Verstopfung, die mich nach der Geburt meines Kindes fast zehn Jahre lang geplagt hatte, verschwand. Ich musste nicht mehr eine halbe Stunde oder länger im Badezimmer verbringen. Auch die Blutungen beim Stuhlgang hörten auf und die Hämorrhoiden bildeten sich vollständig zurück.
Ich litt damals unter starken Gebärmuttermyomen. Im Rahmen meiner jährlichen Vorsorgeuntersuchungen musste regelmäßig ein Ultraschall durchgeführt werden, der ihr fortschreitendes Wachstum zeigte. Meine Menstruation war nicht nur unregelmäßig, vielmehr kam es nahezu täglich zu Blutungen. Die Ärzte rieten mir wiederholt zu einer Operation. Nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, hörten die Blutungen rasch auf und mein Zyklus normalisierte sich. Bei der nächsten betriebsärztlichen Jahresuntersuchung wurde kein Ultraschall mehr angeordnet. Da wusste ich, dass die Myome verschwunden waren. Myome, die zuvor nur als operativ behandelbar galten, hatten sich innerhalb kurzer Zeit zurückgebildet. Wer könnte Falun Dafa da nicht als ein Wunder empfinden?
Dafa ist der Schlüssel, den Atheismus zu überwinden
Kurz nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, brachten Praktizierende Exemplare des Zhuan Falun mit zum Übungsort. Ich besorgte mir auch eines und las es. Dieses großartige Dafa scheint in einfacher Sprache verfasst zu sein, doch seine Erklärungen sind von tiefgründiger und unvergleichlicher Bedeutung. Das Buch beantwortete viele Fragen, die mich jahrelang beschäftigt hatten, und erklärte viele unerklärliche Phänomene des Lebens. Ich war überzeugt, dass das, was der Meister lehrte, das Buddha-Fa auf hohen Ebenen war, nach dem ich gesucht hatte.
Schon während meiner Studienzeit hatte ich Zweifel an Darwins Evolutionstheorie gehabt und diese sogar mit Kommilitonen und Freunden diskutiert. Ich brachte vor, es sei aus meiner Sicht nicht plausibel, dass sich nach der Entwicklung einer Gruppe von Lebensformen keine weiteren Lebensformen mehr entwickelt hätten. Zwar hielt ich die Evolutionstheorie für unbegründet, doch fehlten mir damals wissenschaftliche Beweise für meine Zweifel. Im Zhuan Falun hingegen fand ich eine klare und nachvollziehbare Erklärung. Als der Meister über vorgeschichtliche Kulturen sprach, führte er zahlreiche Beispiele prähistorischer Zivilisationen an, die von Archäologen entdeckt worden waren und die aus meiner Sicht die Widersprüchlichkeit und Absurdität der darwinschen Evolutionstheorie aufzeigten. Dadurch wurde mir umso deutlicher, dass das Leben von einem Schöpfer, von Gott erschaffen wurde und nicht von einem affenähnlichen Vorfahren abstammt.
Der Meister sprach auch über das Erdbeben von Tangshan und erwähnte, dass eine Zeitung unter den Überlebenden eine Umfrage durchgeführt habe. Dadurch wurde mir bewusst, dass das Leben nicht allein aus dem physischen Körper besteht, sondern ebenso aus der Seele – und dass diese das eigentliche Fundament des Lebens ist. Der Körper ist lediglich ein Gefäß in der materiellen Welt. Stirbt der physische Körper, so existiert die Seele in einer anderen Dimension weiter und wartet auf die nächste Inkarnation. Gelingt es einem Menschen jedoch, sich in dieser Welt gut zu kultivieren, die drei Daseinsbereiche zu transzendieren und dem Kreislauf der Wiedergeburt zu entkommen, so erlangt dieses Leben Unsterblichkeit.
Der von der KPCh propagierte Materialismus lenkt die Menschen dahin, ausschließlich an die greifbare, physische Welt zu glauben. Er vermittelt die Vorstellung, der körperliche Leib mache das gesamte Leben aus. Zugleich fördert er unmittelbare Bedürfnisbefriedigung sowie das Streben nach Ruhm, Reichtum und Begierde und behauptet, mit dem Tod ende alles. Gewissen und Seele – jene Elemente, die den Menschen mit dem Universum und dem Göttlichen verbinden – werden dabei vollständig negiert. Das Streben nach einer spirituellen Welt wird als Idealismus oder Aberglauben diffamiert und scharf verurteilt. In der Folge haben jene, die diesen Lügen glauben und sich selbst als überzeugte Atheisten betrachten, ihre eigene Seele bereits im Keim erstickt und ihr Leben ausschließlich an den Körper gebunden. Stirbt dieser, ist für sie tatsächlich alles beendet – eine zutiefst tragische Form menschlicher Selbstzerstörung.
Die grundlegendste Eigenschaft eines Menschen ist Rechtschaffenheit – sein Wort zu halten und weder zu lügen noch andere zu betrügen. Die KPCh zerstört diese Grundlage, indem sie die Integrität der Menschen systematisch untergräbt. Sie lehrt das Lügen, zwingt dazu und bestraft diejenigen, die sich dem verweigern. Zugleich verknüpft sie Unwahrheit mit Eigennutz. Mit der Zeit konzentrieren sich die Menschen so sehr auf ihren persönlichen Vorteil, dass sie die Wahrheit missachten. Dadurch verlieren sie Vertrauen, büßen ihre Menschlichkeit ein und machen das Lügen zur Gewohnheit. Weil ihnen jede Integrität fehlt, vertrauen sie schließlich niemandem mehr. Selbst wenn der Schöpfer erschiene, würden sie ihm nicht glauben. Auf diese Weise erreicht die KPCh ihr Ziel, die Menschen innerlich zu zerstören.
Nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, erkannte ich, dass Dafa der Schlüssel zur Überwindung des Atheismus ist.
Das Zhuan Falun ist die Hauptlehre von Falun Dafa. Es umfasst viele Ebenen des Fa und ist ein Mikrokosmos des Universums. Es beinhaltet unzählige Ebenen des Universums sowie die vielen Schichten von Buddha, Daos und Gottheiten innerhalb dieser Ebenen. Meinem Verständnis nach durchläuft der Körper eines Praktizierenden, sobald seine Xinxing die Anforderungen einer bestimmten Ebene erfüllt, entsprechende Veränderungen, die mit dieser Ebene übereinstimmen. Anschließend beseitigt der Fashen des Meisters sein Karma und vollendet die Umwandlung des Gong. All diese Veränderungen können Praktizierende selbst erfahren, während sie sich kultivieren.
Wie können Falun-Dafa-Praktizierende ihren unerschütterlichen Glauben an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beibehalten? Weil sie die außergewöhnliche Natur von Dafa wahrhaftig selbst erfahren haben.
Unerschütterlicher Glaube an Dafa
Nachdem die KPCh begonnen hatte, Dafa zu verfolgen, wurde ich schikaniert, inhaftiert und in ein Zwangsarbeitslager verschleppt, weil ich Dafa schützen und bekräftigen wollte. In der bedrückenden Atmosphäre dieses roten Terrors geriet ich ins Straucheln und machte Umwege. Doch ich wich nicht aus Zweifeln an Dafa zurück. Vielmehr war es die Angst vor der Grausamkeit und der unmenschlichen Folter durch die KPCh, die mich dazu brachte, meine aufrichtigen Gedanken zu verlieren. Allmählich wurde mir klar, dass die Angst zum größten Hindernis auf meinem Kultivierungsweg und zur größten Gefahr für mein Festhalten an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht geworden war.
Nach langem, schmerzhaftem Nachdenken und einem tiefgreifenden, herzzerreißenden Prozess des Loslassens erkannte ich, dass Angst eine mächtige Kraft ist, die das menschliche Denken verzerrt. Sie ist eine negative Energie, die aus dem fehlenden Verständnis des Sinns des Lebens entsteht – nämlich dafür da zu sein, dem Fa zu folgen und zu unserem wahren Selbst und unserer ursprünglichen Heimat zurückzukehren. Der Meister hat dies klar dargelegt. Ich verstand es schließlich so: Wenn ein Praktizierender wirklich an den Meister und an Dafa glaubt, warum sollte er dann Angst haben, diesen Glauben in die Tat umzusetzen? Was gibt es am Tod zu fürchten? Selbst wenn die KPCh mir das Leben nähme – könnte sie mir meinen Glauben nehmen? Nein. Der Schlüssel liegt darin, dem Glauben an den Meister und an Dafa höchste Priorität einzuräumen und ihm treu zu bleiben. Wenn ein Praktizierender keine Angst vor dem Tod hat, was kann man ihm dann noch antun? Genau darin liegt der Grund, warum die KPCh den Glauben eines Praktizierenden an Dafa letztlich nicht auslöschen kann.
Warum folgen Parteifunktionäre in unterschiedlichen Systemen und auf verschiedenen Ebenen weiterhin der Anweisung des früheren Parteichefs Jiang Zemin, Dafa zu verfolgen? Und warum glauben so viele Chinesen der Propaganda der KPCh? Weil diese Menschen Angst vor der Partei haben oder weil ihnen diese Angst durch frühere politische Kampagnen tief eingeprägt wurde. Um sich selbst zu schützen, verbünden sie sich aktiv mit der Partei. Sie führen aus, was ihnen befohlen wird, verlieren dabei jedoch die Fähigkeit, selbstständig zwischen Recht und Unrecht sowie zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Stattdessen gehorchen sie blind und unterstützen das System.
Auch ich wurde entlassen und meine Rente wurde einbehalten. Die KPCh drohte unter anderem damit, meinem Enkel den Zugang zur Hochschulbildung sowie zur Beamtenlaufbahn und dem Militärdienst zu verwehren. Als ich mich jedoch konsequent an die Maßstäbe von Falun Dafa hielt und meine Anhaftungen an Ruhm, Eigennutz, Gefühle und die Angst vor deren Verlust losließ, trat das Befürchtete nicht ein. Entgegen allen Drohungen geschah nichts Schlimmes. Hinter all dem stand der Schutz des Meisters und vieler aufrichtiger Gottheiten.
Als ich meinen Egoismus überwand und nicht mehr an mich selbst, sondern an andere dachte, konnte ich den Polizisten ruhig begegnen und ihnen die Sachlage darlegen. Das Gespräch verlief sachlich und respektvoll.
Als ich später mit der einzigen Absicht, zu ihrem Besten zu handeln, zur Polizeiwache ging, um den Brief abzugeben, wurde ich freundlich empfangen. Falun Dafa besitzt eine große Kraft – eine Kraft, die tatsächlich das Herz eines Menschen verändern kann.
Während der 26 Jahre andauernden brutalen Verfolgung durch die KPCh haben die Praktizierenden konsequent gewaltlose und friedliche Mittel eingesetzt, um das zerstörerische Ziel der KPCh offenzulegen, die Menschheit geistig zu vernichten. Im von der KPCh kontrollierten Festlandchina hat Falun Dafa damit ein unerschütterliches Zeichen für die Rückkehr der Menschheit zu ihrer wahren Natur und zu Gott gesetzt. Das zeigt, dass es nichts Verwerfliches daran gibt, seinen Glauben zu praktizieren – und dass wahrer Glaube weder unterdrückt noch ausgelöscht werden kann, sondern unbesiegbar und ewig ist.
Die KPCh wurde lediglich eingesetzt, um die Rolle eines Clowns zu spielen. Wenn die Praktizierenden in ihrer Kultivierung reif geworden sind, wird die KPCh zusammenbrechen. Diejenigen, die sich weiterhin von der Partei täuschen und verwirren lassen, werden mit ihr untergehen, wenn sie nicht erwachen und die Wahrheit erkennen. Lebewesen, die die Fakten erkannt haben, werden die KPCh hinter sich lassen, sich dem Göttlichen zuwenden und gemeinsam den wunderbaren Moment begrüßen, in dem die Welt in Harmonie ist – und alle Wesen werden feiern.
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