(Minghui.org) Der Philadelphia Inquirer veröffentlichte am 23. und 25. September 2026 zwei Leserbriefe, in denen die USA und die Welt aufgefordert wurden, während des Besuchs von Präsident Xi Jinping der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Beachtung zu schenken. Der folgende Brief mit dem Titel „Appell eines Überlebenden“ von William Huang aus Wynnewood, Pennsylvania, wurde am 23. September veröffentlicht.

„Präsident Donald Trump wird den chinesischen Staatschef Xi Jinping Ende dieser Woche zu einem entscheidenden Gipfeltreffen im Weißen Haus empfangen.

Ich bin in China geboren und aufgewachsen und 2008 in die USA eingewandert. Ich kann nicht nach China zurückkehren und noch trauriger ist, dass ich meine Eltern vor ihrem Tod vor zehn Jahren nicht mehr besuchen konnte. Warum? Weil ich die spirituelle Meditationspraxis Falun Gong praktiziere.

Im Juli 1999 begann die brutale Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Damals war ich Doktorand an der renommierten Tsinghua-Universität. Weil ich mich weigerte, meinem Glauben abzuschwören, wurde ich verhaftet und anschließend insgesamt fünf Jahre in einem Zwangsarbeitslager inhaftiert.

Wie viele andere Verhaftete wurde auch ich Gehirnwäschen unterzogen, ständig überwacht, gedemütigt, geschlagen, mir wurde 30 Tage lang der Schlaf entzogen und ich wurde fast ein Jahr lang in Einzelhaft gehalten.

Falun Gong ist die größte Gruppe, die die KPCh zu eliminieren versucht. 2019 kam das unabhängige China-Tribunal zu dem Schluss, dass Falun-Gong-Praktizierende zwangsweise Organentnahmen unterzogen werden, um Chinas Transplantationsindustrie zu beliefern.

Ich hoffe inständig, dass Präsident Trump die Verfolgung während des Gipfels mit Xi Jinping ansprechen wird.“

Originalbeitrag: https://www.inquirer.com/opinion/letters/letters-editor-september-23-2026-20260923.html