(Minghui.org) Ding Yan, 73, aus Tonghua in der Provinz Jilin, wurde kürzlich zu einer dreijährigen Haftstrafe im Frauengefängnis der Provinz Jilin verurteilt, nur weil sie Falun Dafa praktiziert.
Ding wurde am 13. Mai 2025 in ihrer Wohnung von Beamten der Polizeistation Jiangdong und der Staatssicherheit des Bezirks Dongchang festgenommen. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung wurden ihre Falun-Dafa-Bücher, Fotos des Begründers von Falun Dafa, ein Laptop und 3.200 Yuan (ca. 400 Euro) Bargeld beschlagnahmt. Noch am selben Tag sperrte man sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung Xishan, wo sie 15 Tage lang festgehalten wurde.
Als die Polizei Ding am 28. Mai in die Haftanstalt der Stadt Tonghua brachte, nahm die Anstalt sie aufgrund ihres hohen Blutdrucks nicht auf und sie wurde unter Hausarrest gestellt.
Zwei Mitarbeiter der örtlichen Justizbehörde vernahmen Ding am 21. November 2025 in ihrer Wohnung. Ihre Tochter beantwortete alle Fragen und unterzeichnete in ihrem Namen etliche Dokumente.
Am 8. Dezember 2025 wurde Ding zur Staatsanwaltschaft des Bezirks Dongchang vorgeladen und aufgefordert, weitere Dokumente zu unterzeichnen. Sie weigerte sich. Ihr Fall wurde daraufhin an die Staatsanwaltschaft des Kreises Liuhe verwiesen und sie wurde Mitte Dezember dorthin vorgeladen. Da sie sich weigerte, eine Erklärung zum Verzicht auf Falun Dafa zu unterzeichnen, drohte ihr der Staatsanwalt mit einer hohen Haftstrafe.
Um den 10. Januar 2026 herum wurde Ding erneut verhaftet und vom Gericht des Kreises Liuhe zu einem unbekannten Zeitpunkt zu drei Jahren Haft verurteilt.
Frühere Verfolgung
Ding, geboren im Oktober 1953, begann 1997 mit Falun Dafa. Ihre zahlreichen Beschwerden, darunter Bronchitis und Nephritis, verschwanden kurz darauf.
Seit die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 die Verfolgung angeordnet hat, wurde Ding wiederholt wegen ihres Glaubens ins Visier genommen. Die Polizei schikanierte sie ständig und folgte ihr, sobald sie das Haus verließ.
Mitte August 2000 wurde Ding unter einem Vorwand zur Polizeiwache gelockt und sieben Tage lang im Untersuchungsgefängnis Changliu einer Gehirnwäsche unterzogen. Außerdem wurde sie gezwungen, 200 Yuan „Schulgeld“ zu zahlen.
Am 24. Januar 2002 nahmen Beamte des Polizeireviers Tonghua die Praktizierende erneut fest. Sie wurde über Nacht im Polizeirevier Tonghua gefoltert. Die Polizisten fesselten sie mit gespreizten Gliedmaßen an die Wand und schlugen ihr ins Gesicht. Als sie erschöpft waren, übergossen sie sie mit eiskaltem Wasser. Anschließend öffneten sie das Fenster und bliesen ihr mit einem Ventilator Luft zu. Sie befragten sie nach der Herkunft der Falun-Dafa-Materialien und den Namen anderer Praktizierender in der Gegend. Am frühen Morgen wurde sie in die Haftanstalt Changliu gebracht, wo sie 28 Tage lang festgehalten wurde.
Ende November 2006 brachen vier Beamte in Dings Haus ein und durchsuchten es. Ihre Familie war entsetzt.
Die psychische Belastung durch die Verfolgung beeinträchtigte die Gesundheit von Dings Mann. Er verstarb im Jahr 2010.
Ding wurde am 27. November 2017 unter einem Vorwand zur Polizeistation Jiangdong gelockt. Die Polizei durchsuchte auch ihre Wohnung und beschlagnahmte Falun-Dafa-Bücher. Um Mitternacht wurde sie zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Obwohl bei ihr ein gefährlich hoher Blutdruck festgestellt wurde, hielt die Polizei sie dennoch fünf Tage lang fest.
Am 24. Juni 2021 wurde Ding erneut festgenommen und ihre Wohnung durchsucht. Sie wurde im Untersuchungsgefängnis Changliu festgehalten und am 30. Juli 2021 gegen Kaution freigelassen.
Früherer Bericht:
Police Beat and Torture Ms. Ding Yan from Tonghua City, Jilin Province
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