(Minghui.org) Ich habe bereits vor dem 20. Juli 1999, also vor Beginn der Verfolgung, angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Jetzt bin ich 81 Jahre alt. Noch nie habe ich bisher einen Artikel bei Minghui eingereicht. Da sich die Fa-Berichtigung ihrem Ende nähert, habe ich das Gefühl, dass ich meinem Lehrer, Meister Li Hongzhi, über meine Fortschritte auf dem Weg der Kultivierung Bericht erstatten muss.
Mein Leben war hoffnungslos
Ich heiratete, bevor ich 20 war. Die Großmutter meines Mannes wurde mit 20 Witwe. Ihr Sohn (mein Schwiegervater) trat mit 20 in die Armee ein und kehrte nie zurück, wodurch meine Schwiegermutter Witwe wurde. Mein Mann hat eine ältere Schwester, und diese beiden Witwen zogen meinen Mann und seine Schwester groß.
Als ich in diese Familie kam, hatte ich großes Mitleid mit ihnen. Ich kümmerte mich um die Großmutter und diente meiner Schwiegermutter. Meine Schwiegermutter hatte ein furchtbares Wesen, und ich war immer das Ziel ihres Zorns, den ich still erduldete. Mein Mann verletzte sich bei der Gemeindearbeit und wurde arbeitsunfähig. Mein Sohn war damals erst zwölf Jahre alt.
Mein Sohn wurde erwachsen, heiratete und bekam Kinder. Auch meine Schwiegertochter hatte ein sehr schlechtes Wesen. Um den Familienfrieden zu wahren, ertrug ich die Launen sowohl meiner Schwiegermutter als auch meiner Schwiegertochter. Meine Schwiegertochter brachte einen Sohn zur Welt, der geistig behindert war, und bat mich, ihn großzuziehen. Sie brachte einen weiteren Jungen zur Welt, der ebenfalls geistig behindert war. Ihre Wut war unbändig, und sie ließ sie an mir aus, indem sie sagte, dass ihre Behinderungen eine Folge meiner Erziehung seien. Sie war ständig wütend auf mich.
Eines Tages kam mein Sohn nicht nach Hause zurück. Er war die Stütze unserer Familie und der Hauptverdiener. Das ganze Dorf machte sich auf die Suche nach ihm. Es stellte sich heraus, dass er von einem Auto angefahren worden war und der Fahrer geflüchtet war. Die Dorfbewohner retteten ihn, aber er konnte nicht mehr laufen.
Zu allem Übel erkrankte mein Mann schwer. Durch jahrelange Überarbeitung litt ich unter Depressionen und wurde von Beschwerden geplagt, insbesondere von allergischem Asthma, das meiner Gesundheit schwer zusetzte. Wenn ein Anfall einsetzte, konnte ich mich nicht mehr bewegen, und mir rann der Schweiß von der Stirn. Damals dachte ich, der Himmel würde mir auf den Kopf fallen. Warum war mein Leben so elend? Gab es noch Hoffnung für mich?
Ich sah das Buddha-Licht
1998 verbreitete sich Falun Dafa auch in unserem Dorf, und viele Dorfbewohner begannen, es zu praktizieren. In der Hoffnung, ein Heilmittel für meine geistig behinderten Enkel zu finden, nahm ich an einem Falun-Dafa-Einführungskurs teil. Jemand sagte mir: „Die Gehirne deiner Enkel funktionieren nicht richtig, deshalb können sie diese Methode nicht erlernen.“ Ich dachte: „Das mag sein, aber meines funktioniert, also werde ich es für sie lernen.“ Ich konnte an nichts anderes denken als an meine Enkel.
Als das Vortragsvideo begann, war ich völlig fasziniert. Ich hatte noch nie einen so wunderbaren Vortrag gehört. Jedes Wort des Meisters fand in meinem Herzen Widerhall. Ich fühlte mich unglaublich wohl. Noch nie in meinem Leben war ich so glücklich gewesen. Als das Video endete, erschienen die drei großen Schriftzeichen Wahrhaftigkeit – Güte – Nachsicht auf dem Bildschirm und strahlten ein intensives Licht aus. Ich konnte nicht anders, als aus tiefstem Herzen auszurufen: „Ah! Das ist das Licht des Buddha!“ Ich war so glücklich.
Von da an kultivierte ich mich im Lichte des Buddha: Ich hatte einen Meister und hatte meinen Weg gefunden.
Gerechtigkeit für den Meister fordern
Keine vier Wochen später verschwanden alle meine Beschwerden, ohne dass ich es bemerkte, sogar das verheerende allergische Asthma. Ich war so glücklich! Egal, wie wütend meine Schwiegertochter auf mich war, ich konnte es ertragen, weil ich das Fa erhalten hatte und nicht mehr krank war. Das war von unschätzbarem Wert!
Doch weniger als ein Jahr später begann Jiang Zemin, der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), mit der Verfolgung von Falun Dafa. Ich weigerte mich entschieden, es zu akzeptieren. Eine so aufrichtige Kultivierungsmethode und ein so wunderbarer Meister, der uns keinen Cent abverlangte und uns lehrte, nach innen zu schauen und gut zu sein. Der Meister reinigte unsere Körper, so dass ich beschwerdefrei und gesund wurde. Die Harmonie in der Familie und die zwischenmenschlichen Beziehungen, die öffentliche Sicherheit und die gesellschaftliche Stabilität verbesserten sich. Wie wunderbar das alles war!
Ich erzählte den kommunistischen Parteifunktionären und Regierungsbeamten des Dorfes davon, und keiner von ihnen hatte etwas dagegen. Aber sie sagten, das habe nichts mit ihnen zu tun, es sei „eine Angelegenheit der höheren Stellen“. Die Polizei sagte, sie werde dafür bezahlt, die Verfolgung durchzuführen, und es sei ihr egal, was richtig oder falsch sei; sie würde jeden verhaften, der sich widersetzte. Infolgedessen hörten die meisten Falun-Dafa-Praktizierenden im Dorf auf zu praktizieren. Von den 16 Praktizierenden gaben nur meine Tochter und ich nicht auf.
Wir suchten Dafa-Praktizierende in anderen Dörfern auf, um zu besprechen, wie wir uns für Meister Li einsetzen könnten. Wir knüpften Kontakte zu anderen Praktizierenden, und diejenigen in der Stadt versorgten uns mit Informationsmaterialien über Falun Dafa. Wir bildeten eine Gruppe und gingen überall hin, um die wahren Umstände zu erklären, Informationsmaterialien zu verteilen, Transparente aufzuhängen und Aufkleber anzubringen.
Später kaufte meine Tochter einen Computer und einen Drucker, und wir richteten einen Arbeitsplatz ein, um Informationsmaterialien herzustellen. Wir besuchten Minghui.org und luden Informationen herunter. Oft gingen wir gemeinsam hinaus, um den Menschen die Fakten zu erläutern. Sobald mehr Informationsmaterialien verfügbar waren, ging ich hinaus und verteilte sie selbst.
Einmal, als ich Aufkleber anbrachte, forderte mich der Sicherheitschef dieses Dorfes auf, sie abzuziehen. „Das können Sie nicht von mir verlangen. Diese Informationen sollen den Menschen helfen. Was da steht, ist sehr gut.“ Ich zeigte ihm einen Aufkleber.
Er fragte mich, aus welchem Dorf ich käme, und ich sagte es ihm. „Okay, aber kleben Sie sie hier nicht an.“ Später zeigte er mich an, und die hiesige Polizei kam, um nach mir zu suchen. Ich ging zur Polizeiwache, um ihnen die Tatsachen zu erläutern.
Diese kannten mich und ich sagte: „Wenn ihr mich nicht praktizieren lasst und ich einen allergischen Asthmaanfall bekomme, wer wird sich dann um mich kümmern?“ Sie antworteten mir, ich solle nach Hause gehen, also tat ich das. Von da an ging ich mit noch größerem Selbstvertrauen hinaus, um die Fakten zu erklären und den Menschen die Bedeutung des Parteiaustritt zu erläutern.
Dafa bestätigen
Ich habe durch das Praktizieren von Falun Dafa sehr profitiert. Meine Gesundheit ist immer ausgezeichnet. Ich habe eine große Familie, aber nur wenige können arbeiten, deshalb habe ich viele Jahre lang bei der Arbeit auf dem Bauernhof mitgeholfen.
Mit 78 Jahren bekam ich leichte Beschwerden. Dann sandte ich aufrichtige Gedanken aus, korrigierte mich selbst und erhöhte meine Xinxing. Der Meister sagte:
„Sobald deine Gedanken ein kleines bisschen vom rechten Weg abweichen, bringst du dich in Lebensgefahr, weil deine Lebenszeit schon längst abgelaufen ist.“ (Zhuan Falun 2019, S. 54)
Ich dachte: „Hätte ich Dafa nicht praktiziert, wäre mein Leben längst vorbei. Nur dank der Kultivierung hat der Meister mein Leben verlängert. Ich sollte meine ganze Zeit der Kultivierung widmen und meine gute Gesundheit nicht dazu nutzen, mich mit alltäglichen Dingen zu beschäftigen. Außerdem wären die meisten Menschen in meinem Alter bereits in Rente gegangen. Wie kann eine Kultivierende wie ich noch an den weltlichen Dingen hängen?“
Zu meiner Schwiegertochter sagte ich: „Ich werde alt. Erwarte nicht mehr, dass ich noch auf dem Feld arbeite.“ Seitdem habe ich meine ganze Energie Dafa gewidmet. Ich praktiziere fleißig. Jetzt, mit 81, kann ich immer noch ein oder zwei Stunden lang sitzend meditieren. Ich mache alle fünf Übungen am Stück. Nach den Übungen gehe ich ganz leichtfüßig; ich schwebe geradezu, wie eine Schwalbe am Himmel.
Als mein Mann schwer erkrankt war, sagte der Arzt nach der Operation zu ihm, er habe nur noch zwei Jahre zu leben. Ich bat meinen Mann, „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut“ zu rezitieren, und sein Leben wurde um zehn Jahre verlängert. Selbst das Krankenhaus betrachtete dies als ein Wunder. Ich bat meinen Sohn, „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut“ zu rezitieren, und auch sein Gesundheitszustand hat sich deutlich verbessert. Er unterstützt mich dabei, meine Verpflichtung zur Kultivierung in Dafa zu erfüllen.
Meine Tochter brachte mich zum gemeinsamen Fa-Lernen immer in ein Dorf, das ein paar Meilen entfernt lag. Da sie letztes Jahr verhaftet wurde, bot mir eine andere Praktizierende an, mich hinzufahren. Wir verabredeten uns an einer bestimmten Kreuzung, aber ich verwechselte den Nachmittag mit dem Vormittag. Als die Praktizierende nicht auftauchte, dachte ich fälschlicherweise, sie sei beschäftigt und könne nicht kommen, also ging ich allein zu Fuß ins Dorf. Ich brauchte über eine Stunde, um dorthin zu gelangen. Die Praktizierende sagte: „Du bist unglaublich! Mit 80 kannst du immer noch so weit laufen. Die jungen Leute heutzutage schaffen das schon nicht mehr.“ Ich sagte ihr, dass ich ohne Falun Dafa schon längst gestorben wäre.
Meine gute Gesundheit bestätigt die wundersame Kraft von Dafa. Unsere Dorfbeamten haben mich nie verfolgt. Sie sagen immer Dinge wie: „Dein Lehrer hat dir einen gesunden Körper geschenkt. Praktiziere fleißig. Falun Dafa ist gut. Du bist ein echtes lebendiges Beispiel! Hör nicht auf ihren (der KPCh) Unsinn. Wir sind alle Zeugen, wir verstehen dich und werden es dir nicht schwer machen.“
Meine Geschichte hat sich in den umliegenden Dörfern herumgesprochen, sodass die Menschen dort aufgeschlossen sind, wenn ich die Fakten klarstelle. Einige ehemalige Praktizierende haben die Veränderungen an mir gesehen und sind zur Kultivierung zurückgekehrt.
Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende! Bitte korrigiert mich, falls etwas nicht im Einklang mit dem Fa steht.
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