(Minghui.org) Nachdem ich 1998 begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, und das „Zhuan Falun“ gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich ein guter Mensch sein sollte. Ich litt unter häufigem und heftigem Harndrang, deshalb nahm ich viele Medikamente ein, aber nichts half. Nachdem ich jedoch die Falun-Dafa-Übungen gemacht hatte, ging es mir wieder gut. Falun Dafa ist wirklich erstaunlich und ich war entschlossen, es weiter zu praktizieren.

Ich fange an zu praktizieren

Als ich mit dem Praktizieren begann, konnte ich beim Lesen des „Zhuan Falun“ goldene Strahlen sehen. Wenn ich das Buch im Freien las, sah ich sogar Lichtblitze in sieben Farben: rot, orange, gelb, grün, cyan, blau und violett.

Ich benötigte zwei Monate, bis ich beim Meditieren im vollen Lotussitz sitzen konnte. Eines Morgens gegen 3 Uhr, als es Zeit für die Übungen war, hörte ich etwas. Als ich die Augen öffnete, sah ich ein Bild, das den goldenen Zeigern einer Uhr ähnelte, doch es verschwand nach wenigen Minuten. Mir wurde klar, dass dies ein Hinweis war aufzustehen, um die Übungen zu beginnen.

Tagsüber sah ich oft transparente Falun (Gesetzesräder), die sich hin und her drehten. Manchmal sah ich sogar die vier kleinen Taiji-Symbole, die sich im Inneren des Faluns drehten.

Etwa ein Jahr, nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, durchlebte ich eine Krankheitsphase. Während des chinesischen Neujahrsfests 1999 erschien ein roter Fleck auf einer Seite meiner Taille. Er wurde von Tag zu Tag größer, bis er sich zu einer Beule mit einem Durchmesser von etwa 13 cm entwickelte. Die Schmerzen waren so stark, dass ich nicht schlafen konnte.

Ich dachte darüber nach, mir Injektionen geben zu lassen und Medikamente einzunehmen, aber ich schob diesen Gedanken beiseite und las das Fa. Die Beule bildete schließlich eine Spitze und gab eine große Menge trüber Flüssigkeit ab, eine Mischung aus grauer und weißer Substanz. Nachdem ich sie dreimal zusammengedrückt hatte, verschwand sie. Ich wusste, dass der Meister mir half, Karma zu beseitigen. Nach dem chinesischen Neujahrsfest konnte ich wieder zur Arbeit gehen.

Meine Anhaftung ans Jammern überwinden

Nach unserer Hochzeit gab es zwischen meiner Frau und mir viele Konflikte – ich beschwerte mich über sie und verabscheute sie sogar. Sobald ich sie sah, wurde ich wütend. Wir stritten uns ständig. Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, folgte ich der Lehre des Meisters und bemühte mich nach Kräften, gütig zu sein. Dennoch geriet ich in dem Moment, in dem ich sie sah, in Wut. 

Der Meister ließ mich in einem Traum meine beiden vergangenen Leben mit meiner Frau sehen. In einem dieser Leben verließ ich sie und meine Mutter, um in den Bergen den Taoismus zu praktizieren. Ein weiterer Traum spielte sich auf einem alten Schlachtfeld ab, wo meine Frau und ich fliegenden Pfeilen auswichen. Sie wurde getroffen und stürzte zu Boden. Auch ich wurde getroffen. Als ich über die Bindungen nachdachte, die uns in vergangenen Leben verbanden, wurde mir klar, wie außergewöhnlich und hart erkämpft unsere Verbindung war.

Durch das Fa-Lernen, das Praktizieren der Übungen und die Kultivierung meiner Xinxing wurde mir klar, dass die Schicksalsverbindung zwischen meiner Frau und mir sehr stark war und ich daher Barmherzigkeit ihr gegenüber zeigen sollte. Ich ließ meinen Groll los und stritt mich nicht mehr mit ihr. Sie unterstützte meine Kultivierung voll und ganz. Als sie erfuhr, dass ein Polizist nach mir suchte, packte sie sofort alle meine Dafa-Bücher ein und versteckte sie. Weil sie die Bücher beschützte, wurde sie gesegnet: Sie überlebte einen Autounfall mit nur leichten Kratzern.

Nachdem sich mein Verhältnis zu meiner Frau verbessert hatte, sagte ihr vierter Bruder: „Ich verstehe das nicht. Seit ihr mit dem Praktizieren von Falun Dafa angefangen habt, streitet ihr euch nicht mehr. Ich sollte mich auch über Falun Dafa informieren und das ,Zhuan Falun’ lesen.“ Nachdem er das Buch gelesen hatte, sagte er: „Falun Dafa ist eine gute Praxis. Sie lehrt einen, gütig zu sein, und belebt die moralische Integrität wieder.“ Einige Jahre später hatte auch er einen Autounfall, erlitt dabei jedoch nur leichte Schürfwunden. Nach der Einnahme von Medikamenten erholte er sich wieder. Ich weiß, dass meine Frau und ihr Bruder gesegnet waren, weil sie eine positive Einstellung zu Dafa hatten.

Auch meine Beschwerden und meinen Groll gegenüber meinen Schwiegereltern legte ich ab. Meine Frau ist die vierte von fünf Schwestern. Meine Schwiegereltern lehnten unsere Ehe von Anfang an ab und stimmten erst nach mehreren Gesprächen widerwillig zu. Auch nach unserer Heirat sahen meine Schwiegereltern immer noch auf mich herab. Unter den fünf Schwiegersöhnen war ich derjenige, der die schmutzige und anstrengende Arbeit verrichtete und dennoch habe ich mir nie ihre Anerkennung verdient. Bei Familienessen bekam ich nicht einmal einen Platz zugewiesen und musste immer im Stehen essen. Ich verstand einfach nicht, warum ich sie nie zufriedenstellen konnte, egal wie sehr ich mich auch bemühte.

Der gütige Meister sah, dass ich die Situation nicht verstand, und so ließ er mich die Zusammenhänge in einem Traum erkennen. In einem früheren Leben, als mein Schwiegervater mir mit einer Sichel auf den Oberschenkel schlug, schlug ich zurück und fügte ihm mit derselben Sichel zwei Schnitte am Hals zu. Ich weiß nicht, ob ich ihn dabei tötete. 

Durch den Traum verstand ich, warum er mich so behandelte, und so hegte ich keinen Groll mehr gegen ihn wegen seines Verhaltens, sondern forderte mich, mich an die Maßstäbe des Fa zu halten und ihn mit Güte zu behandeln. 

Viele Jahre später sagte er zu meinem dritten Schwager, bevor er starb: „Ich habe den Vierten [damit meinte er mich] über die Jahre wirklich im Stich gelassen.“ Als ich das hörte, war ich den Tränen nahe. Dafa half mir, die negativen karmischen Bindungen aus meinem vergangenen Leben aufzulösen. Danke, gütiger Meister!

Die Fakten erklären und dem Meister helfen, Lebewesen zu erretten

Ich arbeite im Bereich Kunst und Design und war, seit ich 1998 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, für acht private Unternehmen tätig. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich mit den unterschiedlichsten Kunden zu tun, von hochrangigen Beamten und Unternehmern bis hin zu Studenten und normalen Bürgern. Wenn mir Kunden Geld oder Geschenke anbieten, lehne ich diese ab.

Ich erzähle meinen Klienten von Falun Dafa: dass es sich um eine spirituelle Praxis handelt, die in der buddhistischen Tradition verwurzelt ist und die Menschen lehrt, durch das Befolgen der Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ gut zu werden; dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) atheistisch ist und den Menschen Schaden zufügt; dass die sogenannte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz eine Falschmeldung ist. Ich half vielen Menschen, aus der KPCh und ihren Jugendorganisationen auszutreten.

Meine älteren und jüngeren Brüder besitzen Restaurants. Ich erzähle ihren Gästen von Falun Dafa. Normalerweise kann ich bei jedem Besuch in ihren Restaurants etwa 16 Menschen helfen, aus der KPCh auszutreten. Wenn ich in mein Dorf zurückkehre und mich mit meinen Verwandten und Freunden treffe, erzähle ich ihnen von Falun Dafa und der Verfolgung. Bei einem Besuch verhalf ich mehr als 70 Menschen zu einem Parteiaustritt.

Einmal sprach ich mit einem jungen Taxifahrer über Falun Dafa, aber er schien nicht wirklich zuhören zu wollen. Als ich weiterredete, wirkte er ungeduldig und sagte etwas Unangenehmes. Ich ließ mich davon nicht beirren, sondern empfand ich ihm gegenüber Barmherzigkeit. Ich sagte: „Es war unser Schicksal, dass wir uns begegnen, und deshalb erzähle ich dir das. Bitte sei nicht böse. Fahr mich einfach zu meinem Ziel.“ Da veränderte er plötzlich seine Haltung, hob die Faust und rief laut: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut! Ich trete aus der KPCh aus!“

Nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begonnen hatte, ließ mich der Meister einen Falun aus Licht sehen, der sich vor meinen Augen ständig drehte. Es hatte sieben Farben und war wirklich wunderbar und außergewöhnlich. In jener Zeit, als die Verfolgung am heftigsten war, stärkte das Erscheinen eines solchen Wunders meine Entschlossenheit, mich weiter zu kultivieren.

Wenn ich auf meine Kultivierung in den vergangenen 28 Jahren zurückblicke, habe ich viele Prüfungen durchlebt, diese aber dank des gütigen Schutzes durch den Meister überwunden. Ich besitze immer noch viele Anhaftungen, die ich noch nicht beseitigt habe. Um meinen ursprünglichen Kultivierungszustand wiederzuerlangen, werde ich das Fa intensiver lernen, die drei Dinge gut ausführen und mein Gelübde erfüllen, um dem Meister meine Dankbarkeit zu erweisen!