(Minghui.org)
Nachdem meine ganze Familie mit der Kultivierung von Falun Dafa begonnen hatte, erhielten wir alle Segen, indem wir den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgten. Wir verstehen, dass das Leben aus dem Fa stammt und zum Fa zurückkehrt und dass wir für das Fa geboren wurden und für das Fa existieren.
„Falun-Gong-Straße“ in unserem Dorf
In unserem Dorf gab es eine Straße, die steil bergab führte. Außerdem war sie voller Schlaglöcher, sodass man sie zu Fuß kaum begehen konnte. Autos blieben dort oft stecken, und es kostete große Mühe, sie wieder herauszuziehen. Trotz jahrelanger Probleme gab es keine geplanten Instandhaltungsmaßnahmen für diese Straße.
Als viele von uns Dorfbewohnern begannen, Falun Gong zu praktizieren, diskutierten wir, ob wir diese Straße wieder instand setzen könnten. Ich hatte eine Idee, und alle stimmten zu – wir würden den steilen Abschnitt auffüllen, um das Gefälle geringer zu machen. Sobald der Plan festgelegt war, machten wir Praktizierende uns an die Arbeit.
Wir legten Steine und Ziegelbruchstücke aus und bedeckten alles anschließend mit Erde. Als andere Dorfbewohner uns bei der Arbeit sahen, schauten sie meist nur zu – es sei denn, sie waren Dafa-Praktizierende, die sich uns immer wieder anschlossen. Schließlich halfen Praktizierende aus der gesamten Gemeinde mit.
Nach Beendigung der Arbeit war die Straße glatt und eben, und die Menschen gingen gerne darauf spazieren. Von da an nannten die Leute sie „Falun-Gong-Straße“. Während sie darauf entlanggingen, lobten die Menschen die Praktizierenden für ihre Selbstlosigkeit, und alle erkannten an, dass Falun Dafa gut ist.
Die Menschen loben die Praktizierenden
Um die Sicherheit und Sauberkeit der örtlichen Gemeinden zu gewährleisten, reparierten die Praktizierenden ebenso Schlaglöcher auf anderen Straßen, sammelten Müll ein und räumten Glasscherben, Ziegelsteine, Steine oder Äste aus dem Weg.
Als wir unser Familienunternehmen auf einem Markt betrieben, gaben mein Mann und ich den Kunden immer das Geld zurück, wenn sie zu viel bezahlt hatten. Wir kauften hochwertige Produkte ein und verkauften sie zu angemessenen Preisen. Nie zogen wir die Leute über den Tisch oder betrogen sie. Ich hörte Kunden Dinge sagen wie: „Sie ist eine Falun-Gong-Praktizierende; sie betrügt niemanden, deshalb kaufe ich so gerne bei ihr ein.“ Ich wusste, wie wichtig es ist, die Güte von Falun Dafa durch meine Worte und Taten zu zeigen.
Unsere Familie gab auch alle gefundenen verlorenen Gegenstände an ihre Besitzer zurück. Wenn wir nicht herausfinden konnten, wem sie gehörten, machten wir eine Durchsage über die Dorflautsprecheranlage. Nach vielen solchen Erfahrungen wussten die Menschen, sobald sie eine solche Durchsage hörten, sofort, dass sie von Praktizierenden stammte. Jeder in unserem Dorf weiß, dass Falun Dafa gut ist.
Als es 1998 im Süden Chinas zu schweren Überschwemmungen kam, spendete unsere Familie die Hälfte unseres damaligen Bargeldvermögens, obwohl wir selbst noch mit Schulden zu kämpfen hatten. Wir wollten den Opfern helfen und einen Beitrag für die Bedürftigen leisten.
Nach einer Protestaktion in Peking nach Rückreise inhaftiert
Mit Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas reiste ich mehrmals nach Peking, um für Gerechtigkeit für Falun Dafa einzutreten. Bei einer dieser Reisen wurde ich rechtswidrig festgenommen. Als die Polizei in der Haftanstalt Praktizierende zusammenschlug, sagte ich laut, dass das Schlagen von Menschen gegen das Gesetz verstoße, und forderte sie auf, damit aufzuhören, was sie dann auch taten.
Die Polizei sagte, sie würde die Praktizierenden zum Petitionsbüro schicken, wo wir unsere Beschwerden niederschreiben könnten. Das war jedoch nur ein Trick, um uns dazu zu bringen, unsere Wohnadressen preiszugeben. Anschließend wurden wir in unsere jeweiligen Landkreise zurückgeschickt.
Als wir in unserem Landkreis ankamen, verprügelte die Polizei die Praktizierenden. Sie schlugen und traten mich heftig, vor allem in den Bereich um meinen Kopf, meine Ohren, meine Augen und mein Gesicht, bis ich das Bewusstsein verlor. Als ich wieder zu mir kam, erklärte ich ihnen, was Falun Dafa ist und warum ich nach Peking gereist war. Später wurde ich in eine Haftanstalt gebracht, wo ich auch den Wärtern die wahren Umstände erklärte. Nach 15 Tagen wurde ich freigelassen.
Knöchelbruch durch Folter
Später wollte eine andere Praktizierende nach Peking fahren, um Einspruch einzulegen, kannte aber den Weg nicht. Unsere örtliche Koordinatorin schlug mir vor, sie zu begleiten, und ich willigte ein. Als wir am Tiananmen-Platz ankamen, wollte sie sich hinsetzen, um sich auszuruhen. Ich ahnte jedoch, dass dies gefährlich sein könnte und riet ihr davon ab. Sie bestand jedoch darauf. Da kam die Polizei auf uns zu, verlangte unsere Ausweise und nahm uns beide fest. Sie verhörten sie.
Wir wurden zurück zur Gemeindeverwaltung gebracht. Die Polizei zerrte uns aus dem Auto, zwang uns, uns hinzuknien, und schlug und trat uns. Da ich der Meinung war, nichts Unrechtes getan zu haben, weigerte ich mich, mich hinzuknien. Daraufhin traten etwa ein Dutzend von ihnen brutal gegen meine Knöchel und Waden. Ich hörte ein knackendes Geräusch, das von einem meiner Füße kam. Als ich nach unten schaute, sah ich, dass mein Knöchel gebrochen war und der Knochen deutlich sichtbar hervorstand. Ich fiel hin und konnte nicht mehr aufstehen. Schließlich hörten sie auf.
Später brachten sie uns zur Polizeiwache, wo sie mich verhörten. Sie wollten wissen, wer mir gesagt hatte, ich solle nach Peking fahren. Ich sagte ihnen, dass mir das niemand gesagt hätte. Sie schrieben auch etwas auf und forderten meine Unterschrift, aber ich weigerte mich, mit ihnen zu kooperieren.
Ein Polizist begann, mich mit einem Elektroschocker zu foltern. Ich bat den Meister still, mir zu helfen, indem er den Strom auf den Beamten umleitete. Als er meine rechte Seite mit Stromschlägen traktierte, flogen Funken in seine Richtung und trafen ihn tatsächlich. Er dachte, der Schocker sei kaputt und wechselte zu einem anderen. Ich hatte den Gedanken, auch diesen Schocker kaputtzumachen. Als er versuchte, meine linke Seite mit Stromschlägen zu traktieren, funktionierte der Schocker nicht.
Er sagte: „Beschützt dich dein Meister?“ Ich antwortete: „Ja, genau.“
Kurz darauf wurde ich in eine Haftanstalt verlegt. Nach 15 Tagen wurde ich zusammen mit anderen Praktizierenden in eine Gehirnwäsche-Einrichtung geschickt. Dort wurden Leute hereingebracht, die Dafa verleumdeten und uns „umerziehen“ sollten. Das alles akzeptierten wir aber nicht. Dann wurde ein Anwalt hereingeschickt, der auf uns einwirken sollte. Ich erklärte ihm, warum Falun Dafa gut ist, und berichtete von meinen persönlichen Erfahrungen mit der Kultivierung. Er sagte: „Wenn Falun Dafa wirklich so gut ist, würde ich es auch gerne lernen. Danke.“
Wir Praktizierende in der Gehirnwäsche-Einrichtung rezitierten gemeinsam das Lunyu und die Gedichte des Meisters aus Hong Yin und hielten alle an unserem Glauben an Dafa fest. Wir traten aus Protest in den Hungerstreik und wurden schließlich freigelassen.
Während meiner Haft erhielt ich keine medizinische Behandlung für meinen gebrochenen Knöchel. Durch das Praktizieren der Falun-Dafa-Übungen heilte er jedoch von selbst.
(Fortsetzung folgt)
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.