(Minghui.org) Im September 2026 ist ein Mann im Alter von über 80 Jahren einsam in seiner Mietwohnung verstorben. Seine Frau war bereits vor 24 Jahren im Zuge der Verfolgung von Falun Gong ums Leben gekommen, und sein Sohn hatte nach zwei Haftstrafen in Arbeitslagern infolge von Folter einen psychischen Zusammenbruch erlitten.

Es ist nicht genau bekannt, wann Du Guoming aus der Stadt Lingyuan, Provinz Liaoning, verstarb. Erst als Nachbarn den Verwesungsgeruch wahrnahmen, wurde sein Tod entdeckt; sie kümmerten sich daraufhin gemeinsam mit dem Nachbarschaftskomitee um die Bestattung.

Du und sein Sohn, Du Weifeng, waren beide bei der Stahlgesellschaft Lingyuan beschäftigt gewesen. In der zweiten Jahreshälfte 1993 litt Dus Frau, He Guihua, unter anhaltenden vaginalen Blutungen; bei ihr wurde Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Keine der angewandten Behandlungen zeigte Wirkung. Als die Familie bereits jede Hoffnung aufgegeben hatte, hielt der Begründer von Falun Gong im Februar 1994 einen Kurs in Lingyuan ab. Die gesamte Familie nahm an den Vorträgen teil, woraufhin He bald darauf genas.

Ihr friedliches Leben wurde jäh zerstört, als die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong einleitete. Die Drei wurden, weil sie an ihrem Glauben festhielten, wiederholt festgenommen, inhaftiert und schikaniert. Vater und Sohn wurden jeweils zweimal zu einer Haft im Zwangsarbeitslager Chaoyang verurteilt.

Im Arbeitslager musste der jüngere Du schwere körperliche Arbeit verrichten, während er gleichzeitig einer Gehirnwäsche sowie verschiedenen Formen körperlicher Folter ausgesetzt war. Er litt unter schweren Depressionen, bevor er schließlich entlassen wurde. Keine zwölf Monate später – gerade als er sich wieder erholt hatte – wurde er erneut von der Polizei festgenommen und wieder in das Arbeitslager gebracht. Dort war er häufig Elektroschocks und Einzelhaft ausgesetzt. Die Folter führte bei ihm zu einem psychischen Zusammenbruch, der schließlich in einer dauerhaften geistigen Behinderung mündete.

Du Weifeng (der Sohn) vor und nach der Verfolgung

Auch Du Guoming war im Arbeitslager brutaler Folter ausgesetzt. Am 17. Juni 2001 schockten die Wärter ihn über eine halbe Stunde lang mit drei Elektrostäben, bis die Batterien leer waren. Er schrie vor Schmerzen und erlitt schwere Verbrennungen.

Während Vater und Sohn inhaftiert waren, lebte He in ständiger Sorge um sie und war zudem selbst unaufhörlichen Schikanen durch die Polizei ausgesetzt. Die psychische Belastung führte dazu, dass ihr Gebärmutterkrebs im Jahr 2001 erneut ausbrach. Im Oktober 2002 war sie so geschwächt, dass sie weder essen noch trinken konnte. Sie hatte nicht einmal mehr die Kraft zu sprechen. Auf Bitten ihrer Familie ließen die Verantwortlichen des Arbeitslagers ihren Mann frei, damit er sieben Tage bei ihr verbringen konnte. Am siebten Tag, um Mitternacht, verstarb sie. Sie wurde 57 Jahre alt.

Du Guoming befand sich nach seiner Freilassung in einem verwirrten und deliranten Zustand. Da sein Sohn als Langzeitpatient in einer psychiatrischen Klinik untergebracht war, lebte er allein in völliger Armut, bis er im September 2026 in seiner Mietwohnung verstarb.

Frühere Berichte:

Provinz Liaoning: Der junge Falun Gong Übende Du Weifang erleidet durch die brutale Folter im Chaoyang Arbeitslager einen Nervenzusammenbruch

Weitere Details über Herrn Du Weifeng, der von der Chaoyang Umerziehungsanstalt bis zum Nervenzusammenbruch verfolgt wurde (Fotos)