(Minghui.org) Ich begann 2001, Falun Dafa zu praktizieren. Als ich den Leitprinzipien von Dafa folgte, lösten sich jedes herzzerreißende Leid und jede Kränkung, die ich vor Beginn meiner Kultivierung erfahren hatte, auf.
Meine kämpferische Art ablegen
Ich war für die Finanzen meines Unternehmens zuständig und kümmerte mich um die Verpflegung und Unterbringung der Mitarbeiter. Viele Dienstleistungen wurden an externe Anbieter vergeben, und die Verantwortlichen sowie die Unternehmensleitung steckten Geld in die eigene Tasche. Manchmal wurden die Mitarbeiter nicht pünktlich bezahlt, sodass uns sogar das Geld fehlte, um Lebensmittel einzukaufen. Unsere Kantine erlitt dadurch erhebliche finanzielle Verluste. Nachdem die Unternehmensleitung den Betrieb heruntergewirtschaftet hatte, vergab sie die Aufträge zu niedrigen Preisen an Unternehmen, die sie selbst ausgesucht hatte und die eine entsprechend schlechte Qualität boten.
Anfang 2001 erkannte ich, wie ernst die Lage war, und bat darum, meine Arbeit niederlegen zu dürfen. Die Unternehmensführung stimmte unter der Bedingung zu, dass ich weiterhin mein Gehalt erhielt, aber zu Hause blieb. Sie hatten Angst, dass ich sie anzeigen könnte. Ich war empört und hatte vor, sie zu verklagen. Deshalb bewahrte ich alle Belege auf.
Einen Monat später wurde mir das Grundlagenwerk von Falun Dafa, Zhuan Falun, vorgestellt. Die drei Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – beeindruckten mich zutiefst. Zhuan Falun ist ein wundersames Buch! Im Juli desselben Jahres begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Neben dem Lernen des Fa und dem Praktizieren der Übungen lernte ich Hong Yin auswendig und las die Vorträge, die Meister Li Hongzhi weltweit gehalten hatte. Der Meister reinigte meinen Körper und meinen Geist. Ich fühlte mich entspannt und fröhlich und dachte nicht mehr daran, die korrupten Verantwortlichen zu verklagen. Meine kämpferische Gesinnung verschwand.
Die Anhaftung an Gewinn und Verlust loslassen
Ich spürte häufig, wie sich das Falun in meinem Unterbauch drehte, und fühlte mich durch Dafa gestärkt. Ich hielt mich genau an die Lehre des Meisters. Drei Jahre nach Beginn meiner Kultivierung spürte ich, wie sich der „Maoyou-Himmelskreis“, den der Meister in Zhuan Falun erwähnt, zu drehen begann. Ich war ganz in die wunderbare Welt der Kultivierung von Dafa eingetaucht.
Doch im Alltag begegneten mir immer wieder Schwierigkeiten, die meine menschlichen Anhaftungen berührten. Meine Tochter hatte nach ihrem Hochschulabschluss Schwierigkeiten, eine feste Arbeitsstelle zu finden. Nachdem ich erfahren hatte, dass mein Mann eine Affäre hatte, ließen wir uns scheiden, als unsere Tochter noch klein war. Die Trennung ihrer Eltern belastete sie seelisch, weshalb es ihr schwerfiel, mit anderen Menschen zurechtzukommen. Da sie kein regelmäßiges Einkommen hatte, maß sie dem Geld und materiellen Interessen große Bedeutung bei – sogar mehr als den familiären Beziehungen.
Mein Bruder bemühte sich sehr, meiner Tochter bei der Arbeitssuche zu helfen, doch sie konnte keine der Stellen lange behalten. Verärgert über ihre mangelnde Disziplin schlug er sie und verletzte dabei ihr Trommelfell. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei und beschuldigte ihn der Körperverletzung. Sie verlangte 30.000 Yuan als Entschädigung und drohte, die Anklage gegen ihn weiterzuverfolgen. Außerdem kündigte sie an, die geforderte Summe jede Woche zu erhöhen, wenn ich ihr das Geld nicht geben würde.
Ich wollte ihr das Geld geben, doch meine Schwester hielt mich davon ab. Sie sagte, ich hätte mein Geld hart verdient und sollte es nicht einfach diesem undankbaren Kind überlassen. Ich dürfe mich nicht von ihr erpressen lassen. Als meine Tochter das geforderte Geld nicht rechtzeitig erhielt, erhöhte sie die Entschädigungssumme tatsächlich. Die ursprünglich geforderten 30.000 Yuan reichten ihr nicht mehr, auch 40.000 oder 50.000 Yuan waren ihr nicht genug. Schließlich verlangte sie 80.000 Yuan.
Ich befand mich in einer Zwickmühle zwischen meinem Kind und meinen Geschwistern, wobei familiäre Bindungen und persönliche Interessen tief miteinander verflochten waren. Das wiederholte Rezitieren von Meisters Gedicht Das Herz leiden lassen aus Hong Yin half mir, diese schwierige Zeit zu überstehen. Die Angelegenheit endete, als ich meiner Tochter die 80.000 Yuan für die Freilassung meines Bruders übergab. Leider waren die familiären Bindungen zwischen meiner Tochter und ihrem Onkel und ihrer Tante damit beendet.
Ich befand mich in einer Zwickmühle zwischen meiner Tochter und meinen Geschwistern. Familiäre Bindungen und persönliche Interessen waren eng miteinander verflochten. Ich rezitierte immer wieder das Gedicht Das Herz leiden lassen aus Hong Yin, das mir half, diese schwierige Zeit zu überstehen. Schließlich nahm ich 80.000 Yuan und ließ meine jüngere Schwester das Geld meiner Tochter geben, damit mein Bruder aus der Haft freikam. Die Angelegenheit war damit beendet. Doch leider zerbrachen dadurch auch die familiären Beziehungen zwischen meiner Tochter und ihrem Onkel sowie ihrer Tante.
Einmal träumte ich, dass der Meister mich in den Innenhof eines Hauses führte. Dort saß eine Braut in der Mitte des Hofes auf einem Felsen. Der Meister erzählte mir, dass ihre Familie ihr 80.000 Yuan abgenommen hatte, bevor sie sie im Stich ließ. Da wurde mir klar, dass alles seinen Grund hat. Die 80.000 Yuan waren eine wirtschaftliche und emotionale Schuld aus einem früheren Leben, die ich meiner Tochter zurückzahlen musste. Dafa half mir, aus meiner Verblendung herauszufinden und meine Anhaftung an Geld loszulassen.
Meine bettlägerige Mutter ohne Klagen pflegen
Im Jahr 2007 wurde ich zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt, weil ich in der Öffentlichkeit über Falun Dafa gesprochen hatte. Während meiner Abwesenheit hatte meine Mutter große Angst und machte sich ständig Sorgen um meine Sicherheit. Als ich freigelassen wurde, war sie durch die Angst und die anhaltende Sorge um mich stark geschwächt. Nach und nach verlor sie die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen. Ich blieb bei ihr, kümmerte mich um sie und las ihr die Lehre des Meisters vor. Ich ermutigte sie, aufrichtig die Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu sprechen. Schon bald bekam meine Mutter wieder eine gesündere Gesichtsfarbe und benötigte keine Medikamente mehr.
In den letzten Jahren ihres Lebens verlor sie zunehmend die Fähigkeit, selbstständig zu essen, zu trinken und ihre Notdurft zu verrichten. Ich musste ihr den Mund öffnen und ihr das Essen eingeben. Sie schluckte nur langsam. Zum Trinken musste ich ihr das Wasser nach und nach in den Mund träufeln. Jede Mahlzeit nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Ich musste genau darauf achten, wann sie zur Toilette musste. Andernfalls musste ich ihre Kleidung und ihre Bettwäsche waschen.
Ich kümmerte mich ganz allein um meine Mutter und sorgte dafür, dass sie sauber war und sich wohlfühlte. Tagsüber versorgte ich sie und ließ sie Sendungen über Falun Dafa anhören oder anschauen. Wenn ich einkaufen ging oder Besorgungen machte, nutzte ich die Gelegenheit, um auf dem Markt mit anderen über die wahren Umstände von Falun Dafa zu sprechen. Oft ging ich auch nachts hinaus, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen. Trotz all dieser Aufgaben fand ich Zeit, die Übungen zu praktizieren. Vor Mitternacht half ich meiner Mutter, ihre Notdurft zu verrichten. Anschließend sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Erst nach Mitternacht ging ich ins Bett. Mir war zutiefst bewusst, dass ich mich selbst gut kultivieren musste, um Lebewesen erretten zu können.
Meine Mutter verstarb 2021 im Alter von 86 Jahren friedlich. Einige Mitpraktizierende sagten, dass niemand sonst sich so gut um seine Mutter hätte kümmern können wie ich. Ich selbst betrachtete es als meine Pflicht. Der Meister hatte mir einen gesunden Körper geschenkt, und Dafa hatte mich gelehrt, ein noch besserer Mensch zu sein und meine Familienangehörigen gut zu behandeln.
Dafa entfaltete auch am Körper meiner Mutter eine wundersame Wirkung. Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war meine Mutter gesundheitlich angeschlagen. Wegen starker, durch Diabetes verursachter Beinschmerzen konnte sie nicht mehr gehen und litt sehr darunter. Als ich mich allein um sie kümmerte, spielte ich ihr Dafa-Musik vor, ließ sie die Vorträge des Meisters anhören und zeigte ihr Videos von Shen-Yun-Aufführungen. Nach und nach konnte sie ihre Medikamente reduzieren, bis sie schließlich weder die Diabetesmedikamente noch die Schmerzmittel benötigte. Im letzten Abschnitt ihres Lebens hatte sie keine Schmerzen. Sie verließ diese Welt ruhig und friedlich. Ich weiß, dass sie durch die Barmherzigkeit von Dafa gesegnet wurde und nun an einen guten Ort gegangen ist.
Indem ich die Pflege unserer Mutter übernahm, ersparte ich meinem Bruder und meiner Schwester viel Mühe. Zunächst hatten wir eine Pflegekraft eingestellt, die sich viereinhalb Monate lang um meine Mutter kümmerte. Doch sie fand die monatlichen 3.000 Yuan zu wenig und kam nicht mehr, nachdem sie behauptet hatte, selbst krank geworden zu sein. Meine Geschwister boten mir daraufhin dieselben 3.000 Yuan an, damit ich mich um unsere Mutter kümmerte. Auch die übrigen Ausgaben wurden aus ihrer Rente bezahlt. Mein Bruder und meine Schwester beteiligten sich weder an der Pflege noch an den Kosten. Das nahm ich ihnen jedoch nicht übel. Mir war wichtig, auf meine eigenen Ausgaben zu achten und niemals das Geld meiner Mutter für mich selbst zu verwenden. Falun-Dafa-Praktizierende sollten sich an hohe, ja sogar noch höhere Maßstäbe halten.
Seit dem Tod meines Vaters im Jahr 2000 hatte ich mich bis zu ihrem Tod um meine Mutter gekümmert. Die Mühen und das Loslassen materieller Interessen förderten meine Kultivierung. Ich fühlte mich glücklich und gesegnet. Es gibt für mich nichts Wichtigeres und Besseres, als Falun Dafa zu praktizieren.
Seit Beginn meiner Kultivierung musste ich keine Medikamente mehr einnehmen, weil sich meine Xinxing, meine geistige und charakterliche Haltung, ständig verbesserte. Auch meine Kultivierungsenergie nahm zu. Häufig spürte ich die Unterstützung und Energie des Meisters und wie sich das Falun außerhalb meines Körpers drehte. Der Mechanismus drehte sich zunächst einmal pro Sekunde, dann immer schneller und kraftvoller. Ich wusste, dass der Meister mich damit ermutigte, nicht nur ein guter Mensch zu sein, sondern auch mehr Menschen über Falun Dafa aufzuklären und zu erretten.
Mitgefühl für die Eltern des Schwiegersohns
Meine Tochter heiratete 2007, und als meine Enkelin geboren wurde, befand ich mich im Arbeitslager. Nach meiner Freilassung half ich bei der Betreuung meiner Enkelin. Meine Tochter und ihr Mann stritten sich häufig. Als die Eltern meines Schwiegersohns kamen, um bei der Betreuung des Kindes zu helfen, zog ich aus ihrer Wohnung aus. Doch mit dem Eintreffen der Schwiegereltern verschärften sich die Spannungen in der Familie noch weiter. Zu den häufigen Streitigkeiten zwischen dem jungen Ehepaar kam hinzu, dass meine Tochter sich nicht mit ihrer Schwiegermutter verstand. Sie musste die Feindseligkeit ihres Mannes und seiner Eltern ertragen. Die Situation wurde schließlich so schlimm, dass die Schwiegereltern meiner Tochter den Zutritt zu ihrem eigenen Zuhause verwehrten. Als meine Enkelin sechs Jahre alt war, beging ihr Vater eine Straftat und wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Aus Angst, ihre Enkelin zu verlieren, verboten die Großeltern väterlicherseits dem Kind, seine Mutter zu sehen. Das arme Mädchen wuchs ohne die Liebe seiner Eltern auf und erhielt nur die Zuneigung seiner Großeltern väterlicherseits. Damit sie mehr Liebe erfahren konnte, besuchte ich meine Enkelin regelmäßig, obwohl ihre anderen Großeltern versuchten, mich daran zu hindern. Sie begegneten mir ablehnend und ließen mich deutlich spüren, dass ich nicht willkommen war. Ich brachte meiner Enkelin Kleidung, Schuhe und ihre Lieblingsspeisen mit, damit sie wusste, dass sie noch eine Oma hatte, die sich um sie kümmerte und sie liebte.
Als sie auf die Mittelschule kam, gab ich ihr Taschengeld. Ich konnte nachvollziehen, dass ihre anderen Großeltern ihr Bestes gaben, um das Kind ihres Sohnes großzuziehen. Meine Enkelin war brav und eine gute Schülerin. Bei meinen Besuchen sprach ich mit ihren Großeltern über Falun Dafa und erklärte ihnen, wie wichtig es sei, aus den Organisationen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten, denen sie beigetreten waren. Zunächst wollten sie mir nicht zuhören. Doch ich gab nicht auf und versuchte es immer wieder. Schließlich lösten meine Aufrichtigkeit und Beharrlichkeit ihren Hass auf. Im vergangenen Jahr traten sie aus den Organisationen der KPCh aus.
Meine Enkelin begann im vergangenen Jahr die zwölfte Klasse. Ihr Vater fand nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis keine Arbeit und war weiterhin auf die Unterstützung seiner Eltern angewiesen. Damit sich meine Enkelin keine Sorgen um das Geld für ihr Studium machen musste, überwies ich ihr vorab einen Betrag auf ihr Bankkonto, damit sie später ihre Studiengebühren bezahlen konnte. So konnte sie sich ganz auf ihre schulischen Leistungen konzentrieren. Die Haltung ihrer anderen Großeltern mir gegenüber wandelte sich von eisiger Ablehnung zu aufrichtiger Dankbarkeit. Sie spürten die Großzügigkeit und die Güte einer Falun-Dafa-Praktizierenden.
Ich weiß, wie dringend es ist, Menschen zu erretten. Deshalb nehme ich mir jeden Tag Zeit, um mit anderen über Falun Dafa zu sprechen – im Bus, beim Warten in einer Schlange oder sogar beim Spazierengehen auf der Straße. Fremden begegne ich mit Mitgefühl. Wenn andere Praktizierende in Schwierigkeiten geraten, reiche ich ihnen ebenfalls die Hand, damit wir uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam auf dem Weg der Kultivierung vorankommen können.
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