(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit 29 Jahren. Auf meinem gesamten Kultivierungsweg hatte ich ein unerschütterliches Vertrauen in Dafa. Ich habe aber auch Reue empfunden, nachdem ich gestrauchelt war, weil ich meine Anhaftungen nicht loslassen konnte. Ich war entschlossen, mich gut zu kultivieren. Hier möchte ich einige meiner Erfahrungen mit der Kultivierung teilen und meine Dankbarkeit für die barmherzige Errettung durch den Meister zum Ausdruck bringen.

Beseitigung der Anhaftung an das Ego und an Eigeninteresse

Früher litt ich unter vielen schweren Krankheiten, für die es keine wirksame Behandlung gab. Das Krankenhaus gab mir im Grunde genommen keine Überlebenschance mehr. Mit Beginn der Kultivierung im Falun Dafa verschwanden meine Krankheiten. Als ich sah, wie meine Eltern, Brüder und Schwestern krank wurden, litten und alterten, konnte ich nicht verstehen, warum sie sich weigerten zu praktizieren. Ich erzählte ihnen von den wundersamen positiven Auswirkungen des Praktizierens auf die Gesundheit, und meine Familie glaubte daran und profitierte in unterschiedlichem Maße davon. Doch als einige von ihnen erneut gesundheitliche Probleme bekamen, schwankte ihre Überzeugung. Ich war oft ratlos: Warum wollten sie nicht mit der Kultivierung beginnen?! Sie würden wirklich davon profitieren!

Nach mehr als 20 Jahren Kultivierung hatte ich gesundheitliche Prüfungen zu bestehen. Mir wurde klar, dass mein grundlegendes Verständnis von Dafa auf dieser Ebene geblieben war: Ich hielt an der Vorstellung fest, dass Dafa mir einen gesunden Körper schenken könnte, und hoffte vor allem, dass auch meine Familie davon profitieren könnte. Doch sie wollten es einfach nicht annehmen. Ich wollte Dafa nutzen, um Unglück und Schwierigkeiten für meine Familie zu beseitigen, während ich gleichzeitig all die Vorteile genoss, die das Praktizieren für meine Gesundheit, meine Familie und jeden Aspekt meines Lebens mit sich brachte. Mir wurde klar, dass ich diese grundlegende Anhaftung nie beseitigt hatte.

Außerdem ging ich Probleme mit menschlichen Vorstellungen an, anstatt sie aus der Perspektive des Fa zu betrachten. Ich nutzte das Fa nicht, um Recht und Unrecht zu unterscheiden. Stattdessen handelte ich oft auf der Grundlage persönlicher Beziehungen – zum Beispiel, weil ich dachte, dass jemand gut zu mir war. Im Umgang mit Menschen achtete ich oft darauf, ob jemand meine Ansichten teilte, mich emotional verstand oder mir geistige oder materielle Unterstützung bieten konnte. Wenn ja, war ich bereit, mit dieser Person Umgang zu pflegen und zusammenzuarbeiten, und ich gab ihr im Gegenzug materielle oder emotionale Unterstützung.

Wann immer jemand zu mir kam, um Hilfe zu erbitten, dachte ich, das bedeute, dass er mich schätze, also willigte ich immer ein zu helfen. Mein Zuhause wurde zu einer Art Hotel, und ich tat mein Bestes, um jeden zu versorgen, der zu mir kam. Manchmal bat mich jemand, ihn beim Einkaufen zu begleiten und mir seine Beschwerden anzuhören. Wenn sich jemand einsam oder gelangweilt fühlte, leistete ich ihm Gesellschaft. Wenn sich ein Paar stritt, versuchte ich zu vermitteln. Da ich das Fa nicht ausreichend gelernt hatte und die Dinge nicht aus der Perspektive des Fa betrachtete, wenn Probleme auftraten, verlor ich viel kostbare Zeit und zahlreiche wertvolle Gelegenheiten, dem Meister dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten.

Ich dachte immer, ich sei fähig, und wann immer ein Praktizierender etwas brauchte, half ich. Ich schien ständig beschäftigt zu sein – ich half einem Praktizierenden am Computer, einem anderen beim Ordnen von Audioaufnahmen für den Erfahrungsaustausch und so weiter. Ich dachte, wann immer mich jemand um Hilfe bat, sollte ich helfen, und genau das bedeute es, selbstlos zu sein. Ich war so beschäftigt, dass ich keine Zeit hatte, das Fa zu lernen, geschweige denn nach innen zu schauen und mich zu kultivieren.

Durch das Fa-Lernen und das Lesen von Erfahrungsberichten auf Minghui.org verstand ich, dass jeder seinen eigenen Kultivierungsweg gehen muss. Wenn wir uns immer noch in allem auf andere verlassen, anstatt unsere eigenen Wege zu gehen, dann stimmt etwas nicht. Ich lernte, mich auf niemanden zu verlassen und auch andere Praktizierende nicht von mir abhängig zu machen – sei es aus meinem Drang, anzugeben, oder aus meinem Eifer heraus.

Ich war immer damit beschäftigt, Dinge innerhalb des Kreises der Praktizierenden zu erledigen. Mir wurde klar, dass ich nach innen schauen und Sentimentalität, menschliche Vorstellungen und menschliches Denken beseitigen musste. Wenn ich Zeit habe, sollte ich Dinge tun, um Menschen zu erretten. Ich strebe keine spektakulären Ergebnisse mehr an und verschwende keine Zeit mehr. Wenn ich auf etwas stoße, messe ich es am Fa, und ich weigere mich entschieden, irgendetwas mitzumachen, das nicht im Einklang mit dem Fa steht. Ich habe erkannt, dass wir, wenn wir an menschlichen Dingen hängen, unsere heiligen Gelübde vergessen können.

Den anderen mit Verständnis begegnen

Früher habe ich mich immer auf die negativen Gedanken und Anhaftungen anderer Praktizierender konzentriert und Menschen anhand der Schwächen beurteilt, die ich in ihnen sah, wobei ich dachte: „So ist er nun einmal.“ Später, durch das Fa-Lernen und das Anhören von Erfahrungsberichten im Radio Minghui, wurde mir klar, dass ich die negativen Aspekte anderer nicht anerkennen sollte. Das sind Dinge, die den Lebewesen von den alten Mächten aufgezwungen werden.

Ich sollte jedem Lebewesen die Botschaft „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut“ vermitteln. Der Glanz von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht wird unser Raumfeld erhellen. Ich sollte die Stärken jedes Einzelnen sehen und mich nach den Prinzipien von Falun Dafa richten sowie jedem Lebewesen mit Güte begegnen, anstatt wie die alten Mächte zu sein, die nur andere verändern wollen, anstatt sich selbst zu ändern.

Wenn Konflikte entstehen, erinnere ich mich ständig daran, auf jeden Gedanken zu achten. Wenn ich Schmerz oder Unzufriedenheit verspüre, weiß ich, dass Selbstsucht im Spiel ist – ich mache mir Gedanken um meinen Ruf, persönlichen Gewinn und Gefühle. Tatsächlich sind diese Dinge nicht mein wahres Selbst; es sind grundlegende menschliche Anhaftungen. Das Gefühl, ungerecht behandelt, ungerechtfertigt beschuldigt oder gedemütigt zu werden, sind allesamt illusorische Erscheinungen. Sobald ich das verstehe, wird die Kultivierung viel einfacher.

Einmal kam ich mit einem sehr betagten Praktizierenden in Kontakt, der aus unerklärlichen Gründen mir gegenüber die Beherrschung verlor. Ich hatte auch von anderen gehört, dass dieser Praktizierende ein aufbrausendes Temperament habe. Also kam ich zu dem Schluss, dass er jähzornig sei, und dachte: „Er praktiziert schon so lange und hat sein aufbrausendes Temperament immer noch nicht beseitigt.“

Als ich mich einmal für die Freilassung eines Praktizierenden aus der Haft einsetzte, bat ich diesen älteren Praktizierenden um Hilfe. Als ich ihn zu Hause besuchte, sah ich eine Seite an ihm, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Er war schon oft zu Behörden, Polizeiwachen und Gefängnissen gegangen, um andere Praktizierende frei zu bekommen und hatte sehr starke aufrichtige Gedanken.

Er erzählte mir, dass er Anwälte engagiert hatte, die sich um die Freilassung der Praktizierenden kümmerten. Außerdem berichtete er von seinen Erfahrungen, wie er weite Strecken zurückgelegt hatte, um Praktizierende zu treffen, die rechtswidrig inhaftiert waren. Obwohl er oberflächlich betrachtet stur wirkte, war er im Umgang mit Polizeibeamten wohlwollend und höflich. Er konfrontierte sie nicht aggressiv. Stattdessen nutzte er rechtliche Grundsätze und die Fakten über Dafa, um ihren Respekt zu gewinnen.

Die Weisheit und der Mut dieses älteren Praktizierenden halfen vielen Menschen. Damals änderte sich meine Einstellung und ich bekam Respekt vor ihm. Außerdem sah ich, dass er eigentlich sehr ausgeglichen war.

Es gab noch einen weiteren älteren männlichen Praktizierenden, der sich sehr gut mit der traditionellen chinesischen Kultur auskannte und alte Geschichten erzählte. Ich dachte mir: „Dieser Praktizierende lernt nicht besonders viel das Fa; er erzählt nur Geschichten.“

Doch im Umgang mit ihm stellte ich fest, dass seine Kultivierung tatsächlich sehr solide war. Er nahm nur eine Mahlzeit am Tag zu sich, und seine Kost war einfach. Obwohl er wohlhabend war, gab er niemals Geld für persönliche Vergnügungen aus. Er trug das ganze Jahr über schlichte Kleidung und kaufte sich selten neue. In seiner Kultivierung war er sehr streng mit sich selbst und hatte daher nur wenig Verfolgung erfahren.

Als die Polizei zu ihm nach Hause kam, weigerte er sich, sie hereinzulassen, da sich dort andere Praktizierende aufhielten. Um die Praktizierenden zu schützen, begleitete er die Polizei zur Wache. Ein Beamter sagte: „Du solltest nicht an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht glauben. Falun Dafa ist schlecht.“

Der Praktizierende fragte ihn: „Sie sind Polizist, und ich bin ein gewöhnlicher Bürger. Sie sagen, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht schlecht sind. Dann sagen Sie mir bitte: Was ist gut? Wenn Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht schlecht sind, bedeutet das dann, dass Lügen, Bösartigkeit und Kämpfen gut sind?“

Dem Polizisten fehlten die Worte. Dann antwortete er: „Meine Vorgesetzten haben mir gesagt, ich solle das tun.“

Die Polizei ließ ihn nach Hause gehen. Durch das Gespräch mit diesem Praktizierenden erkannte ich meine eigenen Lücken in der Kultivierung. Mir wurde klar, dass ich viele moderne Anschauungen und Verhaltensweisen habe, die korrigiert werden müssen, und dass ich meine Anhaftungen an Bequemlichkeit und Genuss beseitigen muss.

Auch besuchte ich das Zuhause eines männlichen Praktizierenden, den ich für nicht besonders vernünftig hielt. Diesmal ließ ich mein Ego und meine Vorurteile aufrichtig los und bat ihn demütig um Rat. Er wirkte wie ein völlig anderer Mensch und war sehr freundlich zu mir. Er erzählte mir, wie er 18 Polizisten in einer Haftanstalt die wahren Umstände über die Verfolgung erklärt hatte, und berichtete von vielen Beispielen seiner aufrichtigen Gedanken und Taten. Außerdem machte er mir Mut.

Indem ich jeden einzelnen Praktizierenden besser kennenlernte, entdeckte ich ihre Stärken und respektierte und schätzte sie. Die Barrieren zwischen mir und den anderen Praktizierenden begannen zu verschwinden. Es ist wunderbar, die Stärken anderer zu erkennen, denn so kann ich mich in der Kultivierung mit ihnen vergleichen und meine eigenen Lücken erkennen.

Schicksalsverbindungen wertschätzen

Weil ich Dafa praktizierte, verlor ich meinen Arbeitsplatz und wurde in ein Zwangsarbeitslager gebracht. Mein damaliger Mann war wütend und verängstigt und verbrannte meine Dafa-Bücher. Nach meiner Freilassung und meiner Rückkehr nach Hause lehnte er meine Kultivierung entschieden ab und forderte mich auf, mich zwischen unserer Familie und Dafa zu entscheiden. Ich sagte: „Ich will beides.“ Er war damit nicht einverstanden. Ich antwortete: „Dafa hat mir mein Leben geschenkt, ich werde es niemals aufgeben.“ Während ich im Arbeitslager festgehalten wurde, begann er eine Beziehung mit einer verheirateten Frau.

Mein Ex-Mann brachte mich zum Amt für Zivilangelegenheiten. Er ging hinein und schloss die Scheidung ab. Als ich am nächsten Tag nach Hause ging, um meine Bücher zu holen, war die Frau dort.

In der Situation sagte ich nichts. Ich war weder wütend noch nachtragend. Sie taten mir einfach nur leid. Beiden war es sehr peinlich, also sagte ich ruhig: „Es war diese Verfolgung, die dazu geführt hat, dass ich meine Familie verloren habe. Falun Dafa hat mich gelehrt, ein guter Mensch zu sein, und alle meine Krankheiten wurden geheilt. Ich bitte euch aufrichtig, euch nicht gegen Dafa zu stellen. Denkt unbedingt daran: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“

Später erkrankte mein geschiedener Mann an einer Kleinhirnatrophie und war geistig verwirrt. Die Frau verließ ihn, und seine Mutter sowie sein jüngerer Bruder kümmerten sich um ihn.

Eines Tages rief mich eine Praktizierende an und sagte, es sei der Geburtstag meiner ehemaligen Schwiegermutter und ihre Tochter und ihr Sohn seien von weit her angereist. Sie meinte, ich solle sie besuchen. Ich antwortete: „Ich sollte dorthin gehen und mit ihnen über Dafa sprechen.“ Ich kaufte reichlich Essen ein und ging zu ihnen nach Hause.

Als ich ankam, waren viele Leute da: meine vier ehemaligen Schwägerinnen und zwei jüngere Schwäger. Einige hatten ihre Familien mitgebracht, andere nur ihre Kinder. Sie sprachen sehr lobend über mich und brachten mir großen Respekt entgegen. Ich half ihnen allen dabei, die drei Austritte zu vollziehen – den Austritt aus der Kommunistischen Partei, dem Jugendverband und den Jungen Pionieren.

Auch die Frau eines meiner ehemaligen jüngeren Schwäger las gemeinsam mit mir Dafa-Bücher. Wann immer meine ehemalige Schwiegermutter Zeit hatte, rezitierte sie still: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut.“

Danach besuchte ich meinen Ex-Mann zweimal und bat ihn, feierliche Erklärungen abzugeben, da er zuvor Dafa-Bücher verbrannt und sich respektlos über Dafa geäußert hatte. Er willigte ein.

Kurz darauf verstarb er. Eine seiner Schwestern wurde krank. Ich kaufte Geschenke und besuchte sie. Ihre gesamte Familie klärte ich weiter über die Fakten bezüglich Dafa auf. Sie sagte: „Ich werde dich immer als meine echte Schwägerin anerkennen.“

Die Kinder meiner ältesten Schwägerin waren bereits erwachsen. Als sie mich sahen, umarmten sie mich und sagten, dass sie mich immer als ihre Tante anerkennen würden.

Der Parteisekretär des Dorfes, in dem die Familie meines Ex-Mannes lebte, sagte: „Seht sie euch nur an. Sie ist so großmütig. Ihr Mann ist mit einer anderen Frau durchgebrannt, und dennoch hat sie ihn besucht, ihm Geld gegeben und Dinge für ihn gekauft.“

Die bösartige Verfolgung mit Zwangsarbeit und Inhaftierung ablehnen

In den Anfängen der Verfolgung wurde ich bei den Behörden angezeigt, weil ich den Menschen die Fakten über Falun Dafa erzählt hatte. Beamte der Abteilung für Staatssicherheit und der Polizeiwache nahmen mich fest. Während ich in der Haftanstalt war, rezitierte ich ununterbrochen das Fa und sandte aufrichtige Gedanken aus. Ich lehnte die bösartige Verfolgung ab. Mir wurde klar, dass meine Angst dazu geführt hatte, dass ich verfolgt wurde, und so sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um diese zu beseitigen.

Als ich aufrichtige Gedanken aussandte, sah ich mich in einem Raum eingesperrt. Ich sah das Schloss an der Tür und sandte aufrichtige Gedanken aus, um diese missliche Lage zu beseitigen. Dann befand ich mich am Rand einer Klippe und sandte erneut aufrichtige Gedanken aus, um die Gefahr zu beseitigen. Ich sah mich in einem riesigen Eisenkäfig eingesperrt, deshalb sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Je mehr meine Energie und Kraft wuchsen, desto größer wurde auch der Eisenkäfig. Ich wurde so groß wie der Himmel, und der Eisenkäfig, der mich umgab, wurde ebenfalls so groß wie der Himmel. Das erschöpfte mich.

Ich beruhigte mich und dachte: „Da stimmt etwas nicht. Ich will diesen Eisenkäfig nicht. Ich sollte herausspringen.“ Da packte ich den Eisenkäfig mit meiner Hand und sandte aufrichtige Gedanken aus, um ihn zu reinigen und vollständig zu zerstören. „Niemand hat das Recht, mich zu kontrollieren“, dachte ich. Ich verstand, dass wir, wenn wir es mit den alten Mächten zu tun haben, sie vollständig ablehnen müssen. Wir dürfen die Verfolgung nicht anerkennen und dann versuchen, dagegen anzukämpfen. Ich kann nicht versuchen, den Käfig zu beseitigen, während ich noch darin bin. Ich akzeptiere keine Form bösartiger Verfolgung mehr. Ich bin eine Dafa-Schülerin, und niemand hat das Recht, mich zu kontrollieren.

Eines Tages kamen viele Beamte, die meinen Fall offenbar sehr ernst nahmen. Mich überkamen negative Gedanken: Sie hatten so viele Dinge aus meiner Wohnung beschlagnahmt – was würde das Böse mir antun? Vielleicht würde die Situation sehr ernst werden. Ich wies diese Gedanken sofort zurück: „Niemand hat das Recht! Niemand darf mich anrühren!“

Als die Polizei kam, um mich zu verhören, erzählte ich ihnen die Fakten über Dafa. Als sie nicht zuhörten, sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Ich sagte der Polizei lediglich, dass sie mich bedingungslos freilassen und nach Hause gehen lassen müssten. Nach etwa zehn Tagen wurde ich bedingungslos freigelassen. Meine Familienangehörigen und die anderen Praktizierenden hatten gehört, dass mir möglicherweise eine langjährige Haftstrafe drohte. Sie glaubten nicht, dass ich so schnell wieder freikommen würde.

Ein anderes Mal wurde ich verhaftet und auf eine Polizeiwache gebracht, weil ich Transparente mit Informationen über die Verfolgung aufgehängt hatte. Ich weigerte mich, auf irgendeine ihrer Forderungen einzugehen. Zwei Beamte verhörten mich abwechselnd in Schichten, aber ich sagte nichts. In dieser Nacht lag ich auf dem Betonboden. Der junge Beamte im Dienst drückte und zermalmte meine Hände und Füße mit seinen Lederschuhen und verbrannte mich mit Zigarettenkippen. Ich hielt einfach meine Augen geschlossen.

Am nächsten Morgen dachte ich: „Da ich nun einmal hier bin, sollte ich ihnen von Falun Dafa erzählen.“ Und so erzählte ich ihnen, dass Falun Dafa eine aufrichtige Kultivierungsmethode ist, dass die KP Dafa verfolgt und dass wir durch unsere Kultivierung unsere Moral verbessern, bei allem, was wir tun, Rücksicht auf andere nehmen und anderen mit Freundlichkeit begegnen. Ich erzählte ihnen auch, dass der Vorfall der „Selbstverbrennung“ auf dem Tiananmen-Platz von der KP inszeniert worden war, um Falun Dafa in Verruf zu bringen.

Sie verstanden es, und einer von ihnen sagte: „Wenn die nächste Schicht kommt, erzähl ihnen das, was du uns erzählt hast.“ Mir wurde klar, dass der Meister mir einen Hinweis gab, dass ich diese Menschen erretten müsse. Danach kamen immer wieder zwei neue Beamte, um die vorherigen abzulösen, und ich erzählte ihnen von Falun Dafa. Sie alle begannen es zu verstehen. Bevor sie gingen, sagte jede Gruppe: „Wenn die nächste Gruppe kommt, erzähl ihnen das.“ Schließlich verstand sogar der Leiter der Polizeiwache die Fakten über die Verfolgung.

Der Polizeichef nahm mehrere Beamte mit und führte mich nach draußen zu einer Erhöhung, ich saß dort und erzählte ihnen mehr über Falun Dafa. Der Polizeichef sagte: „Was Sie sagen, ergibt Sinn. Wir sollten Falun-Dafa-Bücher lesen.“ Zurück in der Haftanstalt, erzählte ich allen dort von Dafa. Diejenigen, die die Tatsachen verstanden hatten, baten die Polizei immer wieder, mich freizulassen. Schließlich wurde ich in ein Zwangsarbeitslager geschickt, aber da ich die ärztliche Untersuchung nicht bestand, wurde ich freigelassen und nach Hause geschickt. Wieder einmal befreite mich der Meister aus der Höhle des Bösen.

Im Jahr 2016 wurde ich erneut verhaftet und in eine Haftanstalt in einer anderen Stadt gebracht. Dabei wurde mir meine Prahlerei klar. Ich hielt viel von mir selbst – ich hatte das Gefühl, die Fa-Prinzipien zu verstehen, und dass ich helfen sollte, wo immer ich gebraucht wurde. Es schien, als würde ich mich sehr gut kultivieren, doch in Wirklichkeit war meine menschliche Anschauung gewachsen und beeinträchtigte das lokale Umfeld für die Errettung von Menschen. Ich sagte im Stillen zum Meister: „Meister, ich hatte unrecht. Ich werde nie wieder damit prahlen, wie gut ich die Fa-Prinzipien verstehe, oder überall herumziehen, um anzugeben und das dortige Umfeld zu stören.“

Ein Polizist schrie: „Du kommst hier nicht raus!“ Ich wies das zurück und dachte: „Du hast nicht das letzte Wort.“ Nach mehr als zehn Tagen wurde ich freigelassen. Sie wollten mich verurteilen, aber unser barmherziger Meister schützte mich erneut.

Im Jahr 2020 wurde ich erneut verhaftet und zur Polizeiwache gebracht. Der Leiter der Staatssicherheitsabteilung nahm meine Aussage auf und fragte mich, ob ich Falun Dafa praktiziere. Ich antwortete: „Glaubensfreiheit ist durch die chinesische Verfassung garantiert, daher habe ich das Recht, die Antwort zu verweigern.“ Ich erklärte ihnen die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa und der Verfolgung.

Sie fragten, ob die Dinge, die sie aus meiner Wohnung mitgenommen hatten, mir gehörten. Ich fragte sie: „Wie sind Sie an diese Dinge aus meiner Wohnung gekommen? Sie sind in meine Wohnung eingedrungen und haben sie mitgenommen, als niemand da war. Damit haben Sie gegen das Gesetz verstoßen, das Sie eigentlich durchsetzen sollten. Sie haben das Verbrechen des Einbruchs und des Raubes begangen.“

Dann fragte ich sie: „Gegen welches Gesetz verstoßen diese Dinge? Zeigen Sie mir die rechtlichen Grundlagen. Welchen Schaden haben diese Dinge angerichtet, und für wen?“ Bei jeder Frage wies ich darauf hin, wie sie gegen das Gesetz verstießen, und forderte sie auf, die entsprechenden rechtlichen Grundlagen vorzulegen. Als der Leiter der Staatssicherheitsabteilung mich aufforderte zu unterschreiben, sagte ich: „Da Sie bei der Bearbeitung dieses Falles gegen die rechtlichen Verfahren verstoßen und das Gesetz gebrochen haben, kann ich nicht unterschreiben.“

Nachdem ich auf Minghui.org Artikel darüber gelesen hatte, wie man das Gesetz nutzt, um dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten, nutzte ich jede Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, wie sie gegen das Gesetz verstießen. Sie waren weniger arrogant. Ich wies alle aufkommenden egoistischen Gedanken – Gedanken, mich selbst zu schützen – immer wieder zurück. Die einzigen Gedanken, die ich in meinem Inneren trug, waren: „Ich möchte euch erretten. Euch erretten.“ An diesem Abend fuhren sie mich nach Hause und verabschiedeten sich höflich von mir.