(Minghui.org) Für Menschen mittleren und höheren Alters ist es oft eine Herausforderung, den Anforderungen von Familie und Beruf gerecht zu werden und dabei ein inneres Gleichgewicht zu bewahren.
Im Anschluss an die kürzlich in Taiwan abgehaltene Konferenz zum Erfahrungsaustausch berichteten Praktizierende aus verschiedenen Berufsfeldern, darunter Journalismus, Bildung, Gesundheitswesen und Luftfahrt, von ihren persönlichen Erfahrungen.
Sie berichteten, dass ihnen die Schilderungen ihrer Mitpraktizierenden über deren Erfahrungen im Alltag und in schwierigen Lebensphasen einen Spiegel vorgehalten hätten. Er habe ihnen geholfen, nach innen zu schauen, ihre gegenwärtigen Grenzen zu überwinden und ihren Charakter zu stärken.
Medienschaffender: Groll und Ängste ablegen und sich für das Richtige entscheiden
Shen Weitong hat erkannt, dass man sowohl in der Familie als auch im Beruf Groll loslassen und ein gütiges, verständnisvolles Herz entwickeln soll (Minghui.org)
Shen Weitong, der im Medienbereich tätig ist, besuchte die Konferenz gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. Die persönlichen Erfahrungsberichte der anderen Praktizierenden bewegten ihn tief. Er bemerkte: „Für eine Praktizierende war es eine unglaublich große Herausforderung, einen schweren Konflikt mit ihrem Mann zu überwinden, indem sie ihren Groll wirklich losließ und ihm mit Freundlichkeit begegnete.“
Er räumte offen ein, dass sich Reibereien im Familienleben manchmal kaum vermeiden lassen: „Manchmal war meine Frau wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung verärgert, weil sie das Gefühl hatte, die gesamte Hausarbeit laste auf ihren Schultern. Ich fühlte mich dann gekränkt und fragte mich, warum sie sich beschwerte, obwohl ich doch schon so viel beitrug.“
„Doch als ich mich in ihre Lage versetzte, erkannte ich, dass sie tatsächlich noch mehr leistete als ich. Ich muss lernen, verständnisvoller zu sein, meinen Blickwinkel zu erweitern und meine Zeit besser einzuteilen. Ich muss mich bemühen, sowohl im Familienleben als auch im Beruf besser zu werden.“
Er erwähnte auch eine andere Praktizierende, die bei der Vermarktung ihres Unternehmens mit der professionellen Eleganz einer Flugbegleiterin auftrat. „Dafür muss man tatsächlich alle Bedenken hinsichtlich des eigenen Aussehens und der Ausdrucksweise loslassen. Ich sah, dass diese Praktizierende weder an persönlichen Gewinnen oder Verlusten festhielt noch irgendwelche Vorbehalte hatte. Sie wollte ihre Aufgabe einfach gut erfüllen. Ich bewundere diese bescheidene und natürliche Haltung in der persönlichen Kultivierung sehr.“
Auch der Bericht eines Praktizierenden, der in der Forschung und Entwicklung von Verteidigungstechnologien tätig ist, inspirierte ihn sehr. „Er arbeitet fleißig und verantwortungsbewusst und erzielt hervorragende Leistungen in der wissenschaftlichen Forschung. Dabei verliert er jedoch seine Mission, Menschen zu erretten, nicht aus den Augen. In seiner Freizeit klärt er im Internet über die wahren Umstände auf. Ich finde, er macht das großartig.“
„Auch ich fühlte mich in meiner beruflichen Laufbahn einmal orientierungslos und dachte sogar darüber nach, einen anderen Weg einzuschlagen. Als ich über sein Beispiel nachdachte, wurde mir klar, dass ich tief in meinem Inneren eigentlich Angst vor Veränderungen hatte und mich nur ungern mit anderen austauschte. Auch wenn ich noch einige Bedenken habe, glaube ich, dass ich einen Weg nach vorne finden werde, solange ich mich während dieses gesamten Prozesses dafür entscheide, das Richtige zu tun. Und ich bin überzeugt, dass dieser Weg mit der Zeit immer ebener werden wird.“
Kunstlehrer: Einen fordernden Ansatz ablegen und aufrichtig und freundlich kommunizieren
Xu Yijun erklärt, er sei beim Unterrichten und der Betreuung seiner Familienmitglieder stets bemüht, freundlicher und rücksichtsvoller zu sein (Minghui.org)
Der Kunstlehrer Xu Yijun zeigte sich tief berührt von den Worten zweier junger Dafa-Praktizierender: „Trotz ihres jungen Alters haben sie bereits ein tiefes Verständnis von der Kultivierung entwickelt – und setzen dieses Verständnis auch in ihrem Alltag um.“
Er berichtete, dass er oft vergesse, nach innen zu schauen, wenn seine Gefühle hochkochten und er wütend werde. Der aufrichtige Erfahrungsaustausch der beiden jungen Praktizierenden sei für ihn jedoch wie ein Spiegel gewesen: „Er erinnerte mich daran, dass ich, ganz gleich, was mir begegnet, immer nach innen schauen und mich selbst prüfen muss.“
Auch den Bericht eines Radfahrers fand er sehr aufschlussreich: „Durch sein Training lernte er, freundlicher und gütiger mit seinen Teamkollegen zu kommunizieren. Dadurch konnte ich erkennen, dass ich im Umgang mit meinen Schülern oft dazu neige, die Dinge aus meiner eigenen Perspektive zu betrachten und sogar einen fordernden Ton anzuschlagen, um sie zum Gehorsam zu bewegen. Der Bericht dieses Praktizierenden zeigte mir, dass ich mein Ego loslassen, mich wirklich in die Lage meiner Schüler versetzen und ihnen mit Güte und Freundlichkeit begegnen sollte.“
Diese Erkenntnis wirkte sich nicht nur auf seine Lehrtätigkeit, sondern auch auf sein Familienleben aus. Yijun erzählte, dass das Gedächtnis und das Gehör seiner Mutter mit zunehmendem Alter nachgelassen hätten. Seine Neigung, zu laut mit ihr zu sprechen, habe ihr manchmal Kummer bereitet. Er erkannte, dass sich sowohl im Umgang mit seinen Schülern als auch bei der Betreuung seiner Mutter grundlegende Spannungen nur dann lösen lassen, wenn er sich wirklich in sein Gegenüber hineinversetzt. So könne auch die Verständigung harmonischer und wirkungsvoller werden.
Gesundheitsberaterin: Die Komfortzone verlassen und Verantwortung übernehmen
Liu Jingjing nimmt sich vor, nicht länger zu zögern und zu zaudern, sondern stattdessen die Initiative zu ergreifen (Minghui.org)
Auch die Gesundheitsberaterin Liu Jingjing ging auf den Bericht des Radfahrers ein, der Falun Dafa praktiziert. „Früher hatte er eine starke Persönlichkeit, war stets davon überzeugt, im Recht zu sein, und stellte hohe Anforderungen an andere. Doch seit er begonnen hatte, sich zu kultivieren, begegnete er seinen Teamkollegen mit Freundlichkeit und erzielte damit unerwartet positive Ergebnisse.“
Liu räumte ein, dass sie der Bericht des Radfahrers an ihren eigenen Umgang mit ihrer Mutter erinnert habe. „Früher verlor ich immer die Geduld, wenn ich feststellte, dass meine Mutter sich nicht verändert hatte. Manchmal verspürte ich sogar den Drang, sie mit strengen Worten zur Vernunft zu bringen. Doch die Erkenntnis des Radfahrers half mir zu verstehen, dass es bei der Kultivierung darum geht, sich selbst zu verändern, anstatt Veränderungen von anderen zu verlangen. Nur wenn wir uns selbst wirklich erhöhen und anderen mit Freundlichkeit begegnen, können wir gemeinsam Fortschritte machen.“
Auch der Erfahrungsbericht eines anderen Praktizierenden, der seine Ängste überwand und sich an der Werbung für Shen Yun beteiligte, half Jingjing, ihre eigene Neigung zu erkennen, Herausforderungen aus dem Weg zu gehen. Sie gab zu, dass sie früher oft erleichtert gewesen sei, wenn sie wegen anderer Termine nicht teilnehmen konnte und stattdessen andere Praktizierende um Unterstützung bat. „In Wirklichkeit war das nur ein Vorwand, eine Form des Aufschiebens, hinter der sich meine Neigung verbarg, Schwierigkeiten zu vermeiden.“
Nachdem Jingjing ihre eigenen Schwächen erkannt hatte, nahm sie sich vor, ihre Bequemlichkeit abzulegen und künftig mutig Verantwortung zu übernehmen.
Flughafen-Bodenpersonal: Selbstdisziplin von innen heraus ist der Schlüssel zu echtem Wandel
Inspiriert von jüngeren Praktizierenden, strebt Jiang Fengjuan danach, in ihrem Alltag und ihrer Arbeit reiner und disziplinierter zu sein (Minghui.org)
Jiang Fengjuan, die beim Bodenpersonal einer Fluggesellschaft arbeitet, war vom Erfahrungsbericht einer jungen Praktizierenden beeindruckt, die die Niaosong-Kunsthochschule besucht.
Fengjuan berichtete: „Das Mädchen hatte in der Mittelschule ihre Tanzklasse vertreten und wollte deshalb auch bei Gruppentänzen gute Leistungen erbringen. Doch nachdem sie sich Tong Song angeschlossen und begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, lernte sie allmählich, nach innen zu schauen und ihr Ego sowie ihren Neid loszulassen. Sie erkannte, dass der Erfolg eines Teams auf den Beiträgen aller beruht und niemand besser ist als die anderen.“
Das Mädchen war an ein Umfeld mit hohem Leistungsdruck und strengen Regeln gewöhnt und hatte anfangs Schwierigkeiten, sich an die neue Umgebung anzupassen, erläuterte Fengjuan. „Doch als sie sich charakterlich weiterentwickelte, erkannte sie, dass nicht etwa das Umfeld nachsichtiger geworden war. Vielmehr musste sie sich selbst verändern und lernen, sich nicht mehr nur an äußeren Vorgaben zu orientieren, sondern aus eigener Überzeugung diszipliniert zu handeln. Ich halte das für eine bedeutende Veränderung.“
Fengjuan war tief beeindruckt davon, dass das Mädchen bereits in so jungen Jahren aus eigenem Antrieb an sich arbeitete und sich von innen heraus veränderte. „Diese Art von Selbstdisziplin entspringt einer inneren Motivation. Niemand muss einem sagen, was man tun soll. Vielmehr entsteht der Wunsch, ein besserer und reinerer Mensch zu werden, aus einem selbst heraus. Darin zeigt sich, wie die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht einen Kultivierenden allmählich und auf subtile Weise verändern. Nur durch aufrichtige und ernsthafte Kultivierung kann man sich wirklich verändern.“
Angesichts ihrer eintönigen täglichen Arbeit beim Bodenpersonal möchte Fengjuan weiterhin danach streben, sich ständig zu verbessern und selbstdiszipliniert zu handeln. Sie nimmt sich vor, ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihren Kultivierungsweg mit unerschütterlicher Entschlossenheit fortzusetzen.
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