(Minghui.org) Ich habe Ende 2005 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren, und bin nun 57 Jahre alt. In den vergangenen 20 Jahren habe ich zahlreiche Prüfungen und Schwierigkeiten gemeistert – ein Weg, der von vielen Höhen und Tiefen geprägt war. Ich möchte meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus meiner Kultivierung mitteilen – sowohl als Bericht an den Meister als auch zum Austausch mit Mitpraktizierenden.
Seit 17 Jahren drucke ich Informationsmaterialien
Im Jahr 2009 kaufte ich mir einen kleinen Epson-Drucker und begann, die Minghui-Website zu besuchen. Ich lud Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände herunter und druckte sie aus. Zunächst stellte ich nur so viele Exemplare her, wie ich vor Ort verteilen konnte.
2013 wurde eine große lokale Produktionsstätte für Informationsmaterialien zerstört und die Praktizierenden verhaftet. Fortan übernahm ich die Verantwortung, die Informationsmaterialien für die Praktizierende in der Umgebung bereitzustellen. Da ein Drucker nicht mehr ausreichte, kaufte ich mir einen Canon-Drucker. Später stieg die Nachfrage weiter an und so erwarb ich einen weiteren Drucker. Jedes Jahr im September stelle ich auch Kalender mit Informationen über Falun Dafa her, wofür ich vier Drucker benötige.
Mittlerweile betreibe ich diese Produktionsstätte für Informationsmaterialien seit 17 Jahren, in denen ich meine Xinxing erhöhen durfte. Die Aufgaben mögen einfach erscheinen, sind jedoch Teil meiner Bemühungen, das Fa zu bestätigen, und bieten mir zahlreiche Kultivierungsmöglichkeiten. Wenn ich das Fa gut lerne, laufen die Drucker reibungslos. Bin ich hingegen in einem unruhigen Zustand oder ist mein Kopf mit egoistischen Gedanken angefüllt, leuchten bei den Druckern die Lämpchen rot und zeigen Fehlermeldungen an. Es fühlt sich tatsächlich so an, als ob man zuerst sich selbst in Ordnung bringen muss, bevor man die Maschine reparieren kann.
In den letzten zwei Jahren, in denen sich meine Xinxing erhöht hat, sind bei den Druckern kaum noch Störungen aufgetreten. Selbst wenn es ein Problem gibt, kann ich ruhig bleiben. Mir ist klargeworden: Solange ich im Einklang mit dem Fa bin, wird mir der Meister das Problem aufzeigen. Sobald ich diesem Hinweis folge, ist das Problem sofort gelöst. Oft lerne ich still das Fa, während die Drucker neben mir arbeiten.
Im Laufe der Jahre verwendete ich hauptsächlich den Canon 2780-Drucker. Er ist zwar langsam, die Druckqualität jedoch klar und die Farben prägnant. Zunächst kaufte ich mir eine vom Händler modifizierte Version mit einem Endlos-Tintensystem. Nachdem ich zwei davon benutzt hatte, kaufte ich mir ein gebrauchtes Originalgerät und baute das Tintensystem dort selbst ein. Da es funktionierte, benutzte ich dieses gebrauchte Gerät, das mich nur etwa 120 Yuan gekostet hatte, weiter.
Mit diesem gebrauchten Drucker sind viele bemerkenswerte Dinge passiert: Er kam problemlos mit 160-Gramm-Fotopapier zurecht und druckte Jahr für Jahr zuverlässig rund tausend Kalender. Als ein Praktizierender aus einer anderen Region die fertigen Kalender begutachtete, meinte er, sie sähen ziemlich professionell aus.
Einige Praktizierende meinten, ich solle nicht nach Perfektion streben, da dies zu viel Mühe und Zeit koste und „gut genug“ völlig in Ordnung sei. Ich vertrat jedoch seit jeher die Ansicht: Als Dafa-Praktizierende muss ich, wenn ich mich entscheide, etwas zu tun, es auch gut machen. Ich möchte, dass die Menschen, die die Materialien erhalten, sich an etwas Reinem, Schönem und Veredeltem erfreuen können – entsprechend dem Eindruck, den ein Dafa-Praktizierender vermitteln sollte. Das hat für mich seit 17 Jahren oberste Priorität.
Der „große Hund“ wurde außer Gefecht gesetzt
Seit mehr als zehn Jahren gehe ich, wann immer es die Zeit erlaubt, hinaus, um Informationsmaterialien über Falun Dafa und die Verfolgung zu verteilen. Dabei decke ich jede Wohnsiedlung in dem Landkreis ab, in dem ich lebe. Seit einigen Jahren sind viele Privatwagen entlang der Straßen geparkt, deshalb lege ich die Materialien auch auf die Fahrzeuge. Im Laufe dieser Zeit bin ich in mehrere, potenziell riskante Situationen geraten, die letztendlich jedoch gut ausgingen.
So legte ich eines Mittags Broschüren auf einen großen Lkw. Ich sah, dass niemand in der Fahrerkabine saß. Aber jedes Mal, wenn ich versuchte, die Broschüre an die Windschutzscheibe zu klemmen, blieb sie dort nicht haften, was mich beunruhigte. Plötzlich setzte sich ein Mann in der Fahrerkabine auf, ich erschrak zutiefst. Sofort entschuldigte ich mich: „Es tut mir leid, ich habe nicht gewusst, dass Sie da drin sind. Ansonsten hätte ich Ihnen diese Materialien direkt ausgehändigt. Ich praktiziere Falun Dafa. In diesen Materialien steht die Wahrheit. Bitte schenken Sie den Verleumdungen im Fernsehen keinen Glauben. Dafa-Praktizierende sind gute Menschen. Ich hoffe, Sie können sich über die Fakten informieren, Gut und Böse unterscheiden und sich für eine positive Zukunft entscheiden.“ Danach nahm der Fahrer die Broschüre gerne entgegen.
Vor etwa einem Monat ging ich eines Nachmittags in eine neu erschlossene Wohnsiedlung, um dort Informationsmaterialien zu verteilen. Als ich fertig war, schlug ich einen mir unbekannten Weg ein, von dem ich annahm, dass es ein Ausgang sei. Wie sich jedoch herausstellte, handelte es sich um eine Sackgasse.
Als ich im Begriff war umzukehren, sprang plötzlich ein großer Hund vom Straßenrand her auf mich zu und stürzte sich bellend auf mich. In diesem kritischen Moment rief ich: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Etwas Bemerkenswertes passierte: Der Hund erstarrte auf der Stelle und tat keinen Schritt mehr. Noch immer zitternd verließ ich schnell die Wohnsiedlung. Rückblickend hätten die Folgen ohne den Schutz des Meisters unvorstellbar sein können.
In den vergangenen 20 Jahren rechnete ich, ganz gleich, wie viel ich getan habe, um das Fa zu bestätigen, in Gedanken nie auf, wieviel ich für den Meister oder Dafa hergeben habe. Ich weiß, dass mein Leben, das erneuert wurde, dem Fa gehört. Da der Meister und Dafa verfolgt werden und die Lebewesen durch Lügen vergiftet sind, ist es meine Pflicht als Dafa-Praktizierende, ohne Zögern hervorzutreten, das Dafa zu bestätigen und die Menschen zu erretten.
Die Wirkung nach 15-minütigem Aussenden aufrichtiger Gedanken
In den letzten Jahren habe ich oft aufrichtige Gedanken für Mitpraktizierende ausgesendet, die mit schwerem Krankheitskarma zu kämpfen hatten. Ich fing an zu praktizieren, nachdem die Verfolgung begonnen hatte, und hatte stets das Gefühl, dass meine Kultivierungsebene niedriger war als die der langjährigen Praktizierenden. Auch plagten mich oft Zweifel, ob meine Bemühungen wirklich hilfreich seien. Aber eine Erfahrung Anfang dieses Jahres änderte meine Sichtweise.
Eine Praktizierende litt unter starken, durch Krebs verursachten Schmerzen. An jenem Morgen hatten bereits sieben oder acht Praktizierende zwei Stunden lang aufrichtige Gedanken für sie ausgesendet, doch ihr Zustand hatte sich nicht verbessert. Am Abend ging ich zu ihr, um ebenfalls aufrichtige Gedanken auszusenden. Zu diesem Zeitpunkt litt sie bereits seit fast zehn Stunden unter Schmerzen. Nach etwa 15 Minuten ließen ihre Schmerzen plötzlich nach.
Zunächst verstand ich nicht, warum meine kurzen, lediglich 15-minütigen ausgesendeten aufrichtigen Gedanken wirkten, während das lange Aussenden der aufrichtigen Gedanken von mehreren Praktizierenden keine Wirkung erzielt hatten. Später wurde mir klar, dass es nicht daran lag, dass ich fähiger war oder mich besser kultiviert hatte. Nach meinem Verständnis bestand der Grund dafür darin, dass ich sie gerade erst kennengelernt hatte und daher nicht mit ihr emotional verbunden war oder negative Gedanken hegte. In diesem Moment waren meine Gedanken vollkommen rein und konzentriert, deshalb waren sie wirkungsvoll.
Angesichts von Krankheitskarma dem Meister und dem Fa vertrauen
Seit Beginn meiner Kultivierung habe ich viele Prüfungen durch Krankheitskarma durchlebt. Manche waren geringfügig, manche schwerwiegend, aber zwei von ihnen waren langanhaltend und besonders schwierig.
Einmal traten Schwierigkeiten beim Wasserlassen auf, begleitet von brennenden Schmerzen. Ich musste alle zehn Minuten oder noch öfter auf die Toilette, was es mir unmöglich machte, die Nacht durchzuschlafen. Später bekam ich hohes Fieber und starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, sodass es mir sogar schwerfiel, mich im Bett umzudrehen, und ich die Hilfe meines Mannes benötigte, um überhaupt zur Toilette zu gelangen. Diese Symptome hielten drei Wochen lang an, danach ließen sie allmählich nach. Erst sechs Monate später verschwanden sie ganz.
Ein anderes Mal hatte ich starke Kopfschmerzen. Als ich eines Morgens aufstand und die Vorhänge öffnete, schoss ohne jegliche Vorwarnung ein stechender, wie von einem Stromschlag verursachter Schmerz durch meine linke Schläfe. Die Intensität war erschreckend. Ich stand wie angewurzelt da, mein Herz zog sich zusammen, mein Blut schien zu gerinnen und alle Geräusche verstummten. Zunächst dachte ich, es würde gleich vorbei sein. Aber als ich gerade wieder zu Atem kam, schlug der Schmerz erneut zu. Einmal, zweimal, dreimal … Ich schaute auf die Uhr an der Wand: Der Schmerz kehrte etwa alle drei Minuten zurück, wobei jede Episode eine halbe Minute dauerte.
Ich konnte weder tagsüber noch nachts schlafen. Lediglich in den kurzen Pausen zwischen den Schmerzattacken gelang es mir, ein wenig zu dösen. Ich erlebte am eigenen Leib, was „schlimmer als der Tod“ bedeutet. Dieser Zustand hielt drei Wochen lang an. Danach verlängerten sich die Abstände zwischen den Anfällen allmählich, so dass ich nachts schließlich wieder durchschlafen konnte. Diese ganze Tortur dauerte vier Monate. Als sie endlich vorbei war, fühlte ich mich wie neu geboren.
Während all der unzähligen Prüfungen durch Krankheitskarma, ganz gleich, wie viel seelisches oder körperliches Leid ich dabei ertragen musste, erwog ich kein einziges Mal, ins Krankenhaus zu gehen. Denn der Meister hat uns gelehrt:
„Bei der Kultivierung wird Karma beseitigt und die Beseitigung des Karmas ist eben leidvoll. Wie kann es möglich sein, dass man seine Kultivierungsenergie ganz bequem erhöht?“ (Zhuan Falun, 2019, S. 271)
Was die Frage betrifft, ob Mitpraktizierende mit schwerem Krankheitskarma ins Krankenhaus gehen sollten, ist mir durch das Lernen des Fa klar geworden: Wenn man sich dafür entscheidet, ins Krankenhaus zu gehen, wo man sich von Ärzten die Diagnose „kritischer Zustand“ anhören muss und alarmierende medizinische Befunde erhält – macht man damit eine ohnehin schon schwierige Situation im Grunde noch schwieriger. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum manche Praktizierenden schließlich verstorben sind, nachdem sie ins Krankenhaus gegangen waren.
Wenn ich auf die 20 Jahre Kultivierung während der Zeit der Fa-Berichtigung zurückblicke, ist meine tiefste Erkenntnis die Folgende: Nur indem man das Fa solide lernt, es gründlich studiert und sich fleißig kultiviert, kann man sich von ganzem Herzen auf die drei Dinge konzentrieren, Störungen und Verfolgung beseitigen, alle Arrangements der alten Mächte zunichte machen und erfolgreich den vom Meister arrangierten Kultivierungsweg gehen.
Vielen Dank, verehrter und barmherziger Meister!Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende!
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