(Minghui.org) Ein Mann in Xinji in der Provinz Hebei befindet sich weiterhin in Haft, weil er Falun Dafa praktiziert.

Guo Qinghua hörte am 23. September 2026 gegen 11.30 Uhr Klopfen an der Tür. Seine Frau öffnete und sah vier Polizisten vor der Tür, die über den Zaun des Nachbarhauses in ihren Garten gelangt waren.

Die vier Polizisten stürmten herein und riefen: „Ist Guo Qinghua zu Hause?“ Seine Frau fragte, woher sie kämen, und sie antworteten, dass sie von der Polizeistation Mazhuang seien. Ohne sich auszuweisen nahmen sie Guo fest und verdrehten ihm die Arme.

Nachdem sie Guo zur Polizeiwache gebracht hatten, kehrten die Beamten zu seinem Haus zurück und beschlagnahmten mehrere Gemälde sowie ein Porträt des Begründers von Falun Dafa. Noch am selben Tag wurde er der Polizeistation Datun in Hengshui (ebenfalls in der Provinz Hebei, etwa 55 Kilometer von Xinji entfernt) überstellt.

Die Polizeistation Datun war in den Fall involviert, da sie Guo bereits im April 2019 festgenommen hatte. Damals war er angezeigt worden, weil er in ihrem Zuständigkeitsbereich mit Menschen über Falun Dafa gesprochen hatte. Er wurde in die Haftanstalt des Kreises Shen in Hengshui gebracht, jedoch dort nicht aufgenommen, weil bei der vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchung ein gefährlich hoher Blutdruck festgestellt wurde.

So ließ die Polizei Guo gegen Kaution frei, doch die Beamten drohten ihm mit erneuter Inhaftierung, sobald sich sein Gesundheitszustand bessern würde. Um einer erneuten Verhaftung zu entgehen, lebte er die nächsten sieben Jahre nicht zu Hause. Er kehrte erst kürzlich zurück, als seine Frau während der arbeitsreichen Erntezeit Hilfe benötigte. Ein Dorfbewohner meldete ihn der Polizeistation Mazhuang. Daraufhin kamen am 23. September 2026 die Beamten nahmen ihn fest und übergaben ihn an die Polizeistation Datun.

Am 24. September 2026 erhielten Guos Tochter und Schwiegersohn einen Anruf von der Polizeistation Datun. Sie begaben sich wie angewiesen dorthin und erfuhren, dass Guo in die Haftanstalt des Kreises Shen gebracht worden war. Sein Blutdruck war weiterhin hoch, doch übergeordnete Stellen hatten die Haftanstalt angewiesen, ihn in Gewahrsam zu behalten, um eine erneute Fluchtgefahr auszuschließen.

Einige Tage später wurde Guos Familie aufgefordert, ihm Kleidung zu bringen und Geld auf sein Konto einzuzahlen. Sie fuhren zur Haftanstalt, durften ihn aber nicht besuchen. Auf ihre Frage nach seinem Gesundheitszustand gab die Empfangsdame an, keine Auskunft geben zu können.